^on Jacob Böhmen.
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V 3«^mdc. treibenden willen habe/rverß auch nichts; Lxxxvm.waslch schrelbensötl. Denn förchschrei-* be / dictiret mir es der Gerst in grosser
) wunderlicher erkäntniß / daß ich offtemchtweiß / ob ich nach meinem geist in. drestr weit bin / und mich des hoch er-
freue / da mir denn die stäke und gewisseerkäntniß wird mitgegeben / und je Mehrich suche / je mehr finde ich / und immertieffev/ daß ich auch offte meine sündigePerson zu wenig und unwürdig achte/sol-che geheimniß anzutasten / da mir dennder Geist mein panier auffjchlägt / undsaget: Srhe/ du solt ewig darinnen le-ben^ und damit gekrönetwerden / wasentsetzestdudich? (u ) Anderswo hat ergar offr seinen niedrigen und verächtlichen standerkant/ und darunter die Göttliche weißheit er-hoben/ welchedas thörichte undverachcetevorder wett zu erwehlen pflege / auch sich wiederseine eigeneund anderer ihre vernunfft mit denrxempetn Abels/ Henochs / Noa/der Patriar-chen undProphetengetröstet/ wie auch Christi ! ; r . selbst und der Apostel / an deren einfalt und Nie-
drigkeit sich die Hohen und Klugen dieser welk>f gestossenund gefallen waren/ davon er gar viel
^ schreibet, (x)
(t) SBon &«9eB PrincipienCap.IX. f 4J• (u )Jml!.Scnd'btteff§.s. 10 . fx)Vid. Au-rora praf-Sr Cap. IX «j.l.Ieqcj. It. Cap.XIIX.§.4 icqcj. VOI) 3« Princip. Cap. XXIV. §. 11. E-pist. XVI, tf. 9. 10 .&C.
iiv Slntwott 20. Wenndemnachvon andern eingeworf,auffdie ftnwordcn/eö wareunmöglich/daßeinschusterrmwürsse ^ solchenwiffenschafftenkockenkönen/ oder wievon seiner „es einer ausdrucket: Wer ist dieser Asternicht-- schlcch. „eines zimmermantts söhn? ist er nicht einesL tk persou-^bauren sohn/ ein verächtlicher schuster / deri:r „nicht studiert hak / nöcb Jitm Magister oder
*„Doctor promovilttf] ? es ist nm ein fantast /„Enthusiast, etn betrüger und auffrührer/ (dereinen neuen streit des Geistes wieder das fleisch!#' „lehret) darzu ein verachter des Sabbaths/(unserer fleischlichen ruhe und sicherheik.) (y)
! - „So antwortete man hinwiederum: Welche„läugnen/daßeinschusterbewuster bücherAu-„torsey / geben damitzuverstehen/ daß stenicht„glauben/daßGottin schrifft-und sprach-loscn„Layen/das ist/in buchstab-ungelehrtenleukm/„wircken könne; sondemallein durch die Latei-ner und andere Sprach - kündige / und beson-ders solche männer / die von den hohenm It ra-
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„elchrewitzundspitz-kunstgeholet / sein wört„außsprechm / und seinen geist offenbahren
Auöior praefationis ad opera Bohrn, (z) Hege- 34 -rMDC
nitius Epist. deBöhuiio anuexä hujus Vitae.°(a) bipMDC
Wahrmuad Freyburger cha. s.§.axs,p. i7St lxxxvui.
2i,gg Haben auch aus angeführten Ursachen Bekänt.Böhmens widtrlegcr silbstcnfteywlllig gcstan. nissevoaden/daß einige Eheologi aus Mangel der kund- derTheo-schafft in Iheoxhrastijchen schrifflen kein ei-gentliches oder vollkommenes veciMm geben LW'wollen/und daß sie selber weder inscinen krin-vonzuur-cixüz noch schrifften einen gründlichen begriff theilen/finden können. 0 ) Jnglcichem: Man kön-und ciaC*nedenen/welche sie wegen der undeutlichkeicnicht beurtheilen wollen / ihre vemünfftige be- K-/scheidenhcit nicht verdenckeN. (c) Vielmehr wie auchaber haben andere umständlich grzeiget / daß des Gott »keiner Böhmens schriften nach der warheit ver. bcheustehen/viel weniger beurtheilen könne / er habe XL*,denn das gnadem licht des Heil. Geistes/ wel-dtakntches siesowolausderSchrifftalseinstimmung hiez«.der Theologen beweisen. La sie erfodernauchzur gründlichen Prüfung eine ausserordentlichtgäbe diegeisterzuprüfen/aus i.Cor.i2.v. 10.und halten eshingegen vor unverantworrlich/in so wichtigenund Göttlichen dingen ohne ver-stand und unterscheid zu zu platzen/ und richter-lich zu verdammen / da man vielmehr aus wah-rer liebeallesgute zu hoffen schuldig fty.schJnsuma/ dieses manes gäbe müsse mr nach eige-«ner vernunfft/sonderninGotresgabeundim"proceß Christi bey dem wahren lichte undrech-"tengebeteverMittelsteineskindlichenglaubkns^groffmfieisses / Übung und kcfahrUng unteredemereutzerkant werden.« (e) Eben wieekselbsten geistliche dinge nicht ohne den geist ge-handelt und eröffnet habe. (£) Gestalt er selbstinsiinenschrifftcnzuderselbmlksung dieses lichtüberall erfordert/wenn er unter andern diesesgefttztt: Leser/ ich wil dich treulich ver-warnet haben/ so du nit aussdem weg desverlohrnen undwiederZum vater körnen-den söhn bist / so laß mein buch »ngelestn/eswird dirsbttstübelbekommen. (g) waseuchhierinnenwirdgeoffenbaret dasgtthöret Gottes kindern / darum seyd treu/und handelt damitnach demgeiste/nichtnach der vernunfft. Denn es ist so subtil^daß es nicht lerdet das irdische im geist/hoffarth / oderimeigen-ruhmerbohrne.
(h) Ich Habe dieses den Hungrigen unddurstigen Hertzen nach Christi brünnlein/als meinen Mit- brüdern im geist LHristigeschrieben / dem spotter aber hab ichsnicht geschrieben. Ich thue es euch aushohem bedencken Christlicher und guter
aummauw, . Meinung erinnern / daß chr doch meme
wolle- Siewerdmaber GOTT seineIschrifftennicktsedemwolletmdrehande „macht nicht nehmen / sind viel zu wenig dazu. j gebett/dennsiesittdntchtiedermans sper-,,sz) °?nGottesgehümmß hats kemevosto-„res, sondern nur schüter: drum haben biei mu.'stcnTempel-HerkenundPrlcsttrIacobBoh-
«mkndcnHocherleuchteten^h-osoxhummcht
„leidenkönnen. Dessen schrifften aber/obsi-avolnur ein handwtt-eks-mann geschrieben/
„dock durch antrieb des Geistes c der aus den-cheyBen handwercks-leuten P-tro und Paulo»-Apostel gemacht) den inwendigen amnd d s„wahren Christenthums mehr beford'tt als-hundert gemeine Doctotes Mit ihren Dicrbmi/
.:chistmPoM»»ieha^
st. (h
(t,) Entlarv. Jac. Böbm. vorrede p.
i Scp.i/.kcjAIechophilusScnd.ichreibeuanD.^incfelm.& Audtor Herabftrtigvogp. 54 .fd) Matthstil.c p.iS.seqq- (e) PrunneruS1 . c.Cap. Ill.toto. (f) I.I.M. e. o.Beantw.der 40 .frageNpsZ.ro. (g) 93001- Princip,cap.1v.tf.43. (h) ^040.fragen/Fr l.§.j9 . (i) Von der Wiedergeburt^ vorred.LLpM. V.ß.i.lccia cou/§-9 LEpiü. XII. §.78.XXV-Z.s- V. § 1-ieqq- Äon 6 .punctenvorred. dc ;ic.nar. Xer. c.XIi- §-;7-Apol-ll.Wider Ttlckcntf- -f- & P-Aurora Cap. XIII,§. 15 . segq. c.XIIX- §- 24 . See.