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Von Jacob Böhmen»
-GOrr. Item r ihr seyd nicht meineIchase. So wil ich nun in meinerMktnung / daß ein mensch Göttlicheehren (als eine bußfertige seele) habe /wenn er wil CHristi stimme hören / esj£pm der Predigt / im lesen oder re-den / denn solches hat uns CHristusMehret / dem glaub ich mehr als allereunst. ( u ) Anderswo saget er : Daß/^^tr schreibe / stehen solle auffder Heiligen Schrifft gründ / auffdie ffeuren Worte der vcrheissung inden Propheten und Psalmen / so wolauch ore Apostolischen / welche / oberste wohl ulcht alle anziehe / wolle erdoch erneln jeden gnug erweisen. (*)Otem.' Ich vermahne euch brüderlich/daß ihr die Heilige Schrifft wollet ge-Mn meine schrifftenhalten/ aber in derSchrifft anders nichts suchen/als dasväterliche KebehertzJESU CHristi/
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Wort ist nur ein werekzeug / damit^ gerst leitet : Das Wort/ dasLxvi»-.^^ernvil / muß in dem bnchsta-M^M^ebendigseyn: der GeistT E S muß in dem buchstabi-^nhallstyn/ smstistkernereinLeh-.rerGOTTES / sondernnur ein Leh-rer der buchstaben / ein Weiser derHistorien/ und nicht des GeistesGOttesinCHristo. Alles/ damitman GO T T dienen wil / muß imGlauben geschehen / als im gciste /der macht das werck völlig und vorGOTT angenehm: Was der menschim Glauben ansähet und thut / dasthut er im Gerst GOTTES / wel-cher im wercke mit würckct/ das istGOTT angenehm / dann er Haisselber gemacht / und seine krafft istdarinnen / es ist heilig. Was aberin der sclbheit ohne glauben gemacht
weisen euch die Schrifft / denn dassoll nach der Schrifft ergehen/rc.
< u ) Apologia wieder G. Richter« pag, 345. (X )
93o« 3 , Principien Cap. XVII. §. I 19 . pag.
1 4j. (y) Apolog, II. ttifccr ^tiefen §.si«.
pag.3*x. (z) 3« 4o- fragen VM der seriell
Fr. 30. &c.
ion dem 25. Daß und wie ferne er aber hiebcy diegnade Gottes und desHeil.Geistes vor nöthig';?*** erachtet habe / zeigen diese seine folgende wor-*' le / welche einer mir denen Worten D. Hein-rich Müllers in den Erquick - Stunden cap.197. v. 26s. verglichen hat. (*) Alleswas von GOTT geredt/ geschriebenoder gelehret wird / ohne die erkant-niß der signatur , das ist stumm undohne verstand / dann es kommt nuraus einem historischen mahn / von ei-nem andern mund / daran der gerstdes'ohne erkantmß stumm ist : e So ihmendig, aber der geist die signacur eröffnet / soir. verstehet er des andern mund / undverstehet ferner / wie sich der geist ausder Effentz durchs Prmdpmm im hallmit der stimme hat offenbaret. Danndaß ich sehe / daß einer von GOTT redet/ lehret/ prediget und schreibet/und gleich dasselbe höre und lese/ istMirs noch nicht gnug verstanden / soaber sein hall und sein geist aus seiner
signarur NNd gestältMß tN MkiNttgeNgestalt nist eingehet /. und bezeichnetseine gestaltmß m meme/ so mag ichihn iw rechten Ende verstehen/essey geredet odergeschmben / so er d nhau wer hat der meine tzockm fthlw
»«. co SSSS3
wercks. (b)
( z ) Quiriyius Kuhlmarmus sikllbkg. Böhlll. Cap,
III, pag, 2t. ( a ) De Signatura Rerum
Cap. i. pag. s. i b) Von der wiederge»
burt cap.nx.§.«,p,ijs,
2s. Von diesem licht des Geistes GDt-W^tes / und wie es erlanget und gebrauchet wer- erlaa. !de / druckt er sich ferner aus / wie folget :gung«nt
Der menschen geist im geist CHri-^^sti forschet alle dinge/ auch dte tief-st der GOttheit : und wiewol esnicht am forschen und hochfahren ge-legen ist / so der mensch in der ver-nunfft forschen wil / sondern au de-müthiget einergebung / daß die see-le nichts begehret als GOTTESliebe / so sie nur Dieselbe erreichet /so führet alsobald der freudenreichegeist GOTTES der steten bilduißoder Die gleichniß GOTTES indie himmlische Göttliche Schule deredlen und theuren erkammß ein /da ste denn mehr gelehret wird alsin der Schule dieser wett / denn sielludiret in der Schulen der Göttli-chen weißheit- Der Heilige Geistist ihr Schul - Mister/ auch ihrwissen und verstand. Es ist kcmwissen von GOTT /daß eme ma-tur GOTT kennete oder sichtete /als nur allein diese / . welche mGOTT ist / der zweig zeucht msich des bamnes safftust der menschmit seinem Willen-geiste mcht in Ooltgerichttt/sond-rnindi-mstremmmi^