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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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iDVoN;. Princip, Cap. X X V. §,$i.

Abendmahl cap.iv.§.i,p, 7I ,

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Verge, 4$. Also redet er auch von Vergebung derbungdcr sulidcn/ wiesle von den Heuchlern in demfünden, blossen ausserilchcn wercke deß beichtens undcommunrcirens gcsitzet wird/ hin und wieoernachdrücklich/ und unter andern also: Derfalsche wahr, und grosse Unverstand /da manlehrec / Lyrrstr Testament eil-ge die fünde / dürssce noch gar einerandern scharssorn erklärung / daß sichder Gottlose mensch nicht also darun-ter Lonte verstecken / und stch also mitOb sie Chrrstr purpurmantelzudeckte/ rc. Esdin-ch die rst falsch / daß einer ferne bufte sparetäusser» b.ß auss dre Messung deß Testaments^E,b^'^hrrsti/ daß dasselbe folte seine fündelwcpe. xvegnehmen. Es gefchrchr kein fünden-vergeben weder durch Testament /nochdl»rch -tK5o1mion, der mensch kehre dannvon funden umb/ und werde durch ern-Vonder ß e / und ernWendung zur gnade

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GGktes/ im glauben an Christum Jefmr / im Herli en Geist verneuerk. - - -Der Priester hat Cet.te gewalt fünde zuvergeben / es stehet nicht in ferner eige-nen macht / die mache ist in der ord-inung Christi - Christus im menschen / sofern er auch rm Priester selber ist/ ver-gibt dem bußfertigen gewissen die fün-de. Jft aber kein glaub und bekeh-rung da/sondern nur eine gewohnheit /so ist auch keine Absolution da / dann deßPriesters -bsolution . ohne Chrrsti mit-wvrcknng ist krasstloß und rod. EinGottloser Priester / in dem der GeistC Hristi nicht ist / kan ihn nicht absol-viren noch annehmende, (k) Wie diedeicht ist / also ist auch die absolurinn ,rst der pAtienr ein blistoricur - also auch-er arrzt / und ist beyden eine mund-heucheley : ist aber der patient krässtig / blaset die stimme auch auss ler-ne krasse / nicht auß krasse deß artztes/sondern in krasse Gottes/rc.(1)

(k) Vom Abendm. Cap.IV. §,ii»icqq. p. 73, seqq-(ij Voll 3-Piincip.Cap.XXVI ,§.z 6 .

Kirchen

49. Dergleichen gründ führet er auch vondem gewöhnlichen kiechen gehen / wann er fe

nernekirche/ da die gemeine Zusamnren§»bkM)<-.komme. Da sage ich nein zu , sondern"^rch werfe an die heucheltsche Babyloni-jche hure/ dre mit der steinern ktrchen nurhurerey treibet / und nennet sich einenChrrsten/ rst aber nur hurenbalck. (m)

Öef * thurn und di«ftabc 25abd w ihrem formireen bildeauss erden betrachten / was und wo ersey / fo findenwir hell vor äugen germch-lek/daß es dregrossen Häuser der Archen/kloster und schlösset seyn/ so wol die se.ften tmuxen der städte und thürne / daman stch für gewalt versorget/ und inden kiostern / krrchen und fttffm in denmemungenfür GOtt heuchelt / und zurhm schreyet / daß er uns soll in unserngedichteten und gesafteten Meinungender buchstaben annehmen. Was ist dasalles? Eine abgötterey undheucheley /

«n Antichrist niik glantz und schein/ rc.

(n) Welche und dergleichen andere hattlauten«de exxreKoner einermit ^.HeinrichMüllersgleichmässigen klagen verglichen/ und errtfchul-oigek hak. (o)

H a£t^rgeE>.Cap.vi5,i3,scgq.p ( ij 3 . ( n ) Myst«.

Magn. Cap. XXXV'I. § jS. (oj Xuhiniannui l.c.

Cap,il.p.ll.seqcj,

so- Corner Massen hat einanderer vonBöh-men erwiesen / daß er daS Previgampt an sich Verderb,selbstm gechret und hochgehaltm/und nur dar n>tz deßüble verhallen vieler personm darinnen nut an-been rechtgläubigen beklagt/ (x) und dabinlm unter andern folgende klagen Ist derPrediger auch ein lovtrr / und säet auß fer-"nen affecti gisst und schwach / so lehi rl der "teuffet / und höret der teuffel. Dasseloe leh-"ren wird in den Gottlojen hertzen gefangen/"und bringet Gottlose ftüchte/darauß ole weit"eine mordgrube deß teuffcls wordenisi/ daß"beydeö von lehrern und Zuhörern nichts als"e-tel spotten/ lästern/höhnen/ wort-zar.ctcn/ «*und umb die hülfe beissen/lnnenist. Aber in"vemheiligen Lehrer lehret der Heilige Geist/"und in dem httligett Hörer höretderGeistChri- "sti durch die seele. (g) Alles wasausserGot-"tes Geist lehret/ und hat nicht Göttliche er-"känlniß/ und wirfft sich doch zum Lehrer auss"in Gottes reich/unv will Gotrmit lehren die-"nen/ d as isi falsch/ und dienet nur seinem ab-"gott bauch/ und seinemstoltzenhoffärtigen"sinn/ daßerwillgcehrtt/ und heilig gemnnt"seyn. Er tragt ein erwehlt ampt von men--

tzet : Der Heilige hat seine Birche in j schenkinvern/ welche ihm auch nur heucheln/^ a ermne höret und lehret : aber und ihnumdgunstwillmdarzu geordnetha-

fich / da

Babel hak einen stemhaussen/dageheksie hinein / heucheln und gleisten ; laststch M'.cschö.ren kleidern stheu/steilt stchanoächrrg und fromm ; die steinerneArche ist rhr Gott / darein ste das ver-krauen setzet« Der Herlige aber hak sei-nekrrcke an allen orten bey sich und insich : dann er stehet und gehet / er lrgeroder sttzetin seiner krrchen / er rst in berwahren Ehrrstlichen ßrrchtzn/rm TempelChristi: Der H. Geist predigt rhm außallen creaturen/alles was er anstehek/dasiehet er einen Prediger Gottes-Hie wirdder spötker sagen/ ich Verachte die ster-

ben/Joh.x.1. (r) O ihr falschen Bischöffe"von den hohen schulen / wie hat euch der bos-farrs-keuffel geblendet / daß ihr hüten über"Christi schästein sitzet nach eurer gunst und"anschen! Lehret euch das S-Paulus ? So "leset ihrdanndochnur/welcheschwere rechen- "schafft sollet ihr geben ! Essoll bey euch nur"kunst gelkm/und inChristiReich ist kunstnur"koth. Gott führet ein reines hertz mit seinem"Geist/das sich zu ihm nahet/und M seine Wille"ergibt / da lehret er himlischekunst:dic gemei-"neChristi soll in einem will« ftyn/und ihr Hirt"soll der Gemeine geist und willen haben-Es,'".. .... c.. xju sthsicht ding/ den rockChw"Äqqg % M