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TH.II. Bttch xvn. Cap.xx.
und neiget / J<A> .
21 . Gal. V'. 16 . r6. Gre verwerfsen/ imohnben einen abscheu an den, leichrfer-xigen und freien (Seist / fb den (Seiftte& mit ihrer unhelligen freyheitbeschuldigen wollen. Der Geist Wor-tes machet wol die Menschen freyvon Sünden / ex gieber ihnen aberteilte freyheit umb zu sündige,;. Vielweniger machen sie solchen unter-scheid / wie etliche leichtfertige lenkeboßhafftig zu thlni pflegen / nenflichzwijchen der Action . oder dem thunan sich sclbsten / mrd dein daraus er-folgten bösen oder übel. Derohal-ben sagen sie / daß gleich wie derbaun, an der frucht wird" erkennet /und darnach genennet / also auch dieGeister an ihren bewegungen und nei-gungen.. Und der Geist GGttes hakniemals jemand zum böstn bewo-gen. (a- G0 sie das jenige / was ih-nen in den sinn kömt/ besinden widerdas Licht des HErrn in ihnen / undwider die Heil. Schriflt der Wahrheitauster ihnen zu streiten / dann ver-wersten/ meiden und fliehen sie dastcl-be/ und bejchliesten/daß es nicht rechtist/ daß man demselben raun, gebe/sondern sie schließen es mit der hülsteund stärcke des Geistes Gattes aus
ihrem hertzen.-Denn diß sey bc-
kant / daß sie sich halten an die Reli-gion / die rein ist / und unbefleckt bc-Anker, wahres (b) Und dahin gehen auch diesescheid von und andere ihre erinnerungen: In diesemeigenen Lichte / welches eigene liebe / eigenund bösen werck/und selbst-gercchtigkeit urthei-grdancken ^ / werdet ihr das creutz LHRistikennen / welches den feind tödtct/dasfleischliche verdorbene theil in, men-schen creutziget re. Darnach seyd gc^sinnet / welches ewiglich bleibet/ undhabt fleißig acht / und wachet widerden fleischlichen sinn / und weltlichegcdancken / und haltet die unter / undalso solt ihr »nacht empfangen in,Licht zu herrschen über das / welchesüber euch geherrjchet hat: Und alß-denn solt ihr kommen zu können eineVeränderung eurer gemüther. (c) Vonwelcher fache auch Benjamin Furly in einersonderbaren vorrede über William Penns entdeckte und erhöhete Warheit außführlichgehandelt hat.
(a) Auctor dks Schlüssels num. IV. pag. 14.
(b) William Cato» ein Wort zu rechter
zeit p. ö. (c) Franc. Howglull Eröffn.
des Bauchs der Morgenröthe pag. z%.
Gonf. Kcitli. Amica Resp. pag. 9, Will.
Schewen Glauben und Erfahrung pr-ct.
p. 14. Lc Lap.XIV. p. 1)4.
Bon die- 31. Wann endlich in dieser materie vonscs Lichts ihnen gefraget worden: Ob denn diesesunbcrncg. Licht den Menschen gantz und gar unbetrug-«chkeit. sich / und von allem irrrhum frey mache/ undob die Ouacker allein sich deßwegen vor in-»aihbei hielten / so antworten sie mit folgen--
Iahruvci
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andere damit außschliessen/ sondern davor»halten / daß noch manche gläubige Diener "GOttes unter den so genanten Christen-"Secten zu finden seyn. 2. Der sey nicht--gleichem Unchriste / der etwa unwissend"einige irtthümer habe /^so ferne er nur son-«sien die vornehmsten stücke des Christlichen»Glaubens gotrseliglich annehme/und nach«dem nraß heilig und christlich lebe / und in«seiner seelen gantzlich auffgegeben sey/ Gott «in allem zu folgen. 3. Daß die gantz si-«chern merckmahle eines wahren! Glaubens«weder mit äußerlichen sinnen/norh der na-"tätlichen vernunffr ersehen und ergrieffen"werden können. Sondern/daß der Gott -«liche Glaube und die Warheü des Geistes«CHRistt seine eigene klare anze.gungen ha-»be/ nemlich die fruchte des Geistes/welche/«wo sie seyn/sich in ihren göttlichen krassem«und außfluß / unfehlbar in aller deren her-«tzcn erweisen / die da geistlich geübte sinnen«haben/und vom Gott dieser wett nicht vcr-«blendet seyn. Könten also die Quaker mit« /' ;allen warhafften Christen in der weit eine«gewißheir/ Unfehlbarkeit / und immerwah-«rende beharrlichkeit ihres Glaubens haben.«Welches sie erwiesen 1. und vormmüch«durch den Heil. Geist / -. mit der überein-«stimmung ihres Glaubens und Lebcnsnach«dcrHcil.Schriffr. Dieweil CHWstus scb"der gesaget: Aus ihren fruchten wndcr ihr"sie erkennen; und/lasset euer licht leuchten"vor den Menschen ;c. Welche aber blind«und ohne geistliche äugen wären / komm«weder dasbicht/ noch die Wcrckc der Hei-«ligen erkennen. (6) wer sagen mchtdaßder Geist / als er in den bebenden ist/die wahre regel sey / sondern wir sagenbloß / daß der Geist G'Ddtes nicht ir-ren könne / und in wem er arwh sey/sieführe und leite warhafftig/ wcmisisihn, nur hicrinnen gehorsamen. e) Und^erHeil.dahcro haben sie auch das inwendigegesctzGeistes/ oder das worr/ das dem mund und^,^hertzen nahe sey/ zur haupt-regclderChristm„^>.unrcr dem Evangelio angegeben. ( 5 ) Vonwelchen sie auch geschrieben: Die so LVie-dergebohrne sind/und eine neue Crea-tur geworden in CHVstro JESU diehaben den Geist' ' otteö fürihrc rcgel/welcher die erste rcgel und richtsthnurist unter allen / die sie haben können/und so sie derselben folgen/und dersel-ben gen,aß wandeln in allen dingen/haben sie frieden,ik «d-Drr dcmHErM.LVelche viel tausend nicht haben / dredie Gchristc vor ihre rcgel halten/,,nddoch weder demGe,st noch dcrGchrifftgcnraß leben, (g)
(d) Gcorg Kelch Antwort auffdasfünssteBcgehrcnrc. per lvrum. (>.-) garcta^ wider b.
Figicen. p. 14. (f) ldcm i» Caccch.cap.il-
c|v.2, n 4 & f. Sc Apol. Th.ll. 2. pag.44-(gi William Caton Deschirm.der Unschuld
pag.J*.
32. Welcher gestalt aber man diese wir-ckung des Geistes GOttes in derselben krasst
erlan»