>
%v.
Von denQuackern.
T.X
•i; -
S*Vt»oc. erlangen könne / haben sie gleichfals anaezeilI'Lxvuk get / wenn sie so wol auff die genaue auff-mercksamkeit des hertzens/ als auffeinen emst-laZmnä lichen gehorsam gedrungen. Von diesenvod wir. werden wir unten vernehmen / von jenen.kkuag die. handelt unter andern die gantze Schrifft:seSlichts/EineUnkerweisüng von dem weg zudemRönigreich/ deren titel wir oben ge-sehen haben. Larcia^ hat davon sehre offteund außführlich geschrieben / aus welchenich nur diese folgende stellen hersetzen will:im einkeh. Gleich wie dem natürlichen willen /ivn-snnis ^ er werßheit eines ManschenS St Lehrers entgegen seyn kam als»arte»/ warten auff GGtv in sö einemstill seyn / also kan es auch von einemrnenjchen nicht erlangt noch recht be-griffen werden / es sey denn / daß erleine eigne Weisheit und eignen wil-len ablege / und ist vergnüget sichGDtt gantzlichzu unterwcrffen/ dero-halben sö kan dieses nicht geprediget/noch dergestalt werckstellig gemachtvhne auf. werden / als von denen die weder äus-serlich- strliche kirchen-gebräuche / noch ge-wonheiten oder worte/ ja waren esdie besten und reinesten worte / ja e-ben die worte aus -Heil. Schrifft/fin-Aen können/ die da beduem waren umihre müde und angefochtene fielen zuvergnügen / dieweil /'wenn schon al-les dieses vorhanden / dennoch nochdas lebe«! / die krafft und macht/wo-durch die erwehnten stücke kräfftiggemacht werden / ermangeln kan.Solche/sage ich/müstensich nothwen-dig von allen austerlichen abziehen/undin stillheik vor dem HErrn seyn / unddieweil sie zu dem innerlichen grund-stücke des Lebens und Lichts in ihnenselbst als zu dem allerbesten Lehrer/der sich nicht in emcm winckel verber-gen lastet/ Lla.XXX. 20. gerichtet seyn/die werden dadurch unterwiesen auffG(L)tt/ nach der von ihm erlangten
69^
zustrcu.
lwg.
fo in fyren eigenen willen sich hieran-
rer übereilet zu haben möchten befun-den werden/sondern es beflisse stch ern^^^n»l5^,wbder unter ihnen/innerlich in stchseibsren zu dem mäste der gnaden ein-^dehren/ nicht nur / daß er ohne wortstiiischweigend war / sondern sich auchvon allen seinen eigenen Fedancken /ernbildungen und verlangen abzöge/und wartete also sich heiltglich an den^>Lrrn haltende/ und waren also bey-sammen nicht allein äußerlich an ei-nem orte/ sondern also innerlich in ei-nem Geiste / und indem einigen namenJEsus/welcher seine macht und krafftist; und kamen also die auffstergungcndes lebens zu fühlen und zu besitzen/welche/ wie sie in einem jeden insonder-heit storch und mächtig werden / alsowerden sie als ein ström der crouickung/und ergießen sich über die gantze ver-samlung / denn wenn in dem Menschendem menschlichen theil und bestenWeisheit abgesaget/und in einemjedeninsonderheit unterdrücket/ und unter-gehalten worden/ undGOtterhobenwird/ und dessen gnad indemMeuschenHerrscher/ als wird sein name in allenEiner / und seine Herrlichkeit brichtund fliestet auß/und bedecket alle.(b)
(h) Apolog, Thes.XI. §7. pag.iji. zjj,
33. Anderswo schreibet er: Mir ermah-Clinch,neu / bitten und ersuchen alle in dem nuog jqmn^amejvB.rafft undMachrdesHErrn wache»Nicht in schul-gründen UNd distinctio-nen/ihre Weisheit auff die stite zu le-gen/von ihrer hoffärtigen / lüffkigenund geh irn - w issensch affc abzustehen /und das maul erscheine auch gleichvor den welr-ohren noch sö beredt/zu verstopffen / still zu seyn / in demstaub niederzusitzen / und das LichtLHRisti in ihren eigenen gewissen zubeobachten / wenn sie solches rn acht
mäste des lebens und der gnade zu nehmen/ sö würden sie es finden / daßwarten/ und also von ihren übereilen- es sey wie ein zweyschneidig schwerdr/
den Worten und Handlungen/ aus ihrem natürlichen willenZund begreif-fungen nachzulassen / und den innerli-chen säamen des Lebens zu fühlen/daß wie derselbe beweget / also auchste stch mit demselben bewegen / unddurch besten macht und einfluß getrie-ben werden möchten/es sey gleich zumgebet / oder zum predigen oder singen.Und aus dieser lehre / daß der menschmüste stille seyn/und in den göttlichensuchen nichts durch seinen filbst-erge-nen trieb verrichten / sondern biß erdurch das Licht und die Gnade GOk-tes in seinem hertzen darzu angetrre-Quacker ben werde/ entsprünge natürlichen dreschweigen weise / um still bey einander,zu sitzen/'' K und stille mit einander auff den HLrrn zubcychrcn warten; denn als ihrer viel solcherge-
i«n : ,
' V/
Vx»
jTi •
verjam»? lungcn.
stalc gelehrcc in der furcht desHErrnzusammen kamen / sö fingen ste nichtan alsöbald zu reden/ oder zubetemo-der zu fingen ro. st(h hefahrende / daß
wie ein feuer und ein Hammer. (>) Erbeschreibet auch Di«fe fache als eine geist-liche Wachsamkeit vor dem HERR^H/in welcher man allein von ihm dependammüsse. Die einkehruug des gemüths Ruhe undvon allen sinnlichen dingen / die vcr- Samlougleugnung seiner eigenheit rc. (K) An- stmn,dere gleichfalls : wer die stimme des lcnkrafftt.HERRlAi kennen wil / ,nuß in derstille darauffwarten. lAienrand wildem HERRN stille seyn/oder seinerwarten / söndern man wil durch dieSchrifft sein selbst lehrer/ tröstet undstärcker seyn/darum bleibk man blind/arm/ schwach und ohnmächtig. DenHERRN suchen ist seine besuchun-gen annehmen / zu seinen bestraffun-gen sich kehren/ wobey sie diese schrifft-örter anziehen: Zach&ull, iz. Psalm. IV.4.
XLVl. 11. LXII. 1. 2. XL.I.J.J.
LX 1 I. 12. CIII. f. 6. Lsa. XXX. 14.
18. XX. 21. Tillen. III. 2s. 26. &c.
(i) In summa / sie sehen vmchaus m