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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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s»h«ttvc.st»s r aber memmtb weist das ReichM m i>c' GOTTes zu suche»»/ wo es ist/nem-lich ir»we»»dig/ Luc. XVil. 25, (z) Undwas dergleichen werte mehrseynd.

(rl copz-evaaecaeliLriekL.k.p.r. il.14.rr»

45. Inzwischen haben sie dennoch (und

absonderlich die neuern) gelaugnet/ daß sie

die mittel/als das lehramc und die einsetzun-

gcn LHrisii serwerffen / und sich deswegen so

erkläret: Sie haben niemals den Fes-

brauch der Mittel verneinet/ saubern

sie haben sich derselben von ansang au

biß auss bieseu vag bedienet / jedoch

styird solches alsdann solche mittels

Lls die irr dem leben und der krasse

TOTTes zu gebrauchen st^rr / und

,richt in und aus des menschen blossen." ^ " *

Von den Ouackern.

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Ihre be,küntnüßvon denMitteln.

und nimmt sie an / der es nremalcnsich ermangeln läßet / uns / wen», csUmdcthunlich/ zum gebet zu bewegen/ t*>el* LXXXVUI 'ches er allem bequem zurichten und zuurtheilen vermag. Derowegen ist aller und demandere Gottesdienst/ lobjprüche/ gebe- gemeiocate oder predigten / welche die menschenaus eignem willen und zu ihrer bestrm» w *

ten Zeit vollbringen / die sie nach belie-ben anfangen und vollenden/ verrich-ten oder nicht verrichten könne»» > nach- ;

dem es sie gut dünckct /es »nögen gleich '

fürgefchrissbene arten der gebcre / alswie die gemeine gebcte/ rc. oder auchohne vorbedacht durch natürlichemacht und vermögen abgefaßeee gebe-te fön / diese sind allzumal ein aber-gläubischer Gottesdienst ' in Griechi-scher spräche genannt / und

ktughert / willen / fleischlicher erfin- eme greuliche abgotkerey vor den auaen

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düng und Nachahmung. Dieses'istdas emrge/ wornach sie ziele»». Zumepenipel: sie könne»» nicht zustehen /oajz dieses eme Evangelische bedre-nrmg sey/welche ohne den Evangeli-scher» Geist ist oder daß solche könnenvonGOtt gesandt seyn/die von GOtkNicht seyn gel ehret worden; oder daßdiese solten bequem seyn andere zu un-terweise,»/ was die Wiedergeburt undder weg zum Himmel sey/die doch selb-sten noch niemals seyn wiedergebohre,»worden; oder daß solche jemals eitte fecie GOTT zubringe»» können/weich en die Tansse des feuers und des!<*>. Geistes noch unbekane ist / (gleichdenen Adt. xix. 21.) die da niemals sindbeschnitten worden »nie der beschner-dnngdes hertzens im geist/ Kom. II. 29.welches doch so unumgänglich iroth-rpendig ist/um einen wahren Juden/einer» rechtschaffene,» Christen / und»»och vielmehr die benöthigke bequenr-lichkeit eines Evangelischen bedic-ners zu machen. Solche unerfahrneund leblose bedier»uirg ist die eintzigebedieirung. (») Damit wir aber tbie ei-gentliche Meinung von dem öffentlichen Got-tesdienstvemehmen/sollunsbarclajur diesel-be am deutlichsten zeigen /dieser schreibet alsoVombf, hievon: Aller wahrer und GOTTan-Kottes^ genehmer dienst wird durch fernen eigc-neu Geistvollbracht/ werrn derselbe in-nerlich bewege/ und unmittelbar leitet/welcher weder an örker noch zelten /noch vorgesetzte leuee gebunden / oderdamit »»ngrantzek und beschränktwird. Denn ob er sHon von uns stetsgeehret werden soll / indem »nan sichohn unterlaß vor ihn» fürchte,» musst /so ist es doch dessen äußerlichen bedeu-tung nach in gcbetken/ lsbsprüchen oderpredigtennichr vergott,»et und zugelas-sen / solches nach unserm willen wo undwenn wir wolle»» / zu verrichte»»/ son-dern wo und wenn wir durch die bewe-«ung und geheime emetebung des Gei-stes GOCLes in unsern hertzen darzugelkirev werden; solche erhöret GOtk/

GOTCes/ welche nun am tage jcmcrgeistlichen aufstrstebung zu vcriü»,g-tten und ZU verwerffen / von welcj?enwir uns absondern müßen/ob es schönGOtk möchte gefallen haben (welcherdie zeit der unwlssenhelt übersehen / undein abstben auff etlicher ihrer einfaltund aussrichtigkeit gehabt hat / von we-

? en seines unschuldigenframens / derrnen hertzen der »nenschen gleichsam un-ter der last desselben aberglaubens be-grabe»» gelegen/) die todten und dür-ren beine anzublastn /und in ihnen etli«chestusszerzuerweckenund zu erhören/und solches biß der tag Heller scheinenund aussgeherr möchte, (b)

(a) Auctor des Schlüssels »um. i rx. x.-5> (TheCXI.p. *4J-

46. Dieses führet ertheils aus dem unter-scheid des Neuen und Alten Testaments ttheils aus den Worten LHristi selbst 70K.1V.

23,24. her. Jmgleichen aus dem Mangeldes beftbls von dem gemeinen und gewöhnli-chen kirchendienst / und schleust: wir sin-Wie auch.den nicht / daß I Esus LHrrstus der ur- dem gc.Heber und einstyer der Christlichen rcli-wodnki>tzion fernen kindern unter der viel rei-^E'nern bedienung des neuen bundes/inl- hch.ge Fewrßgesttzte weist und gestaltnüßdes Gottesdienstes vorgeschrieben.

Er saget ihnen allein/daß der Gottes-dienst so nunmehr zu verrichten seygeistlich und im Ferst / und ist es abson-derlich merckens würdig / baß in demgantzen VTeuen Testament in diesemstücke weder ordnung noch befehl gege-ben ist / so»»dern denen ostenbarungendes Geistes zu folgen / ausgenonr mcn rnbiestm ewigen unö allgemeinen/ daß siezugleich zusamine»» kommen / und dieversammlunge niebt verlassen selten/Matth.XIiX.20. Ebr.X.24, welchenauchwir gar gerire zustehen/und demselbenfleißig nachkommen. (c)Undhierauff be-schreibet er anderswo die art ihres Gottes-diensts/wiewir seineworteoben von der stille

und envartrmg desGcistesgchörethabe/-r«-

smrbatdiesachealsokürtzlichzusammgesasset:

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