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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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überlesen.

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wrrst bewiesest haben / daß CHnftus

Aue einem buche gebetet/ ober daß er|ettte jünger Zelehret aus bvchern zubeten/ oder daß die Apostel aus bücherngebetet und andere alsd zu beten geleh-ret/so hast du etwas bey der fache gen ^ Ma-r. Aber dieses rst unmöglich rc.sm)dmeinwmffaber von demvmgeschrie-m «nier. denen Vater unser sagen sie / daß es denennoch schwachen Jüngern anbefohlen worden/noch vor der austheilung des Evangelii / undzwar nur als ein excmpel einer kurtzen weise zubeten.Denn die Heiligen alle hätten her-nach ein jeder nicht dieses gebet wicder-"holet / sondern nach nothdurfft und re-».gierung des Gastes gebeten / Rom . VI1L-.26. Es sey auch ein verkehrtes beten beyden meisten/ wenn sie das Vater unser»-gleichsam auff der post nachzusprechen pfleg

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Wn menfcfytn ieimn beseel / und oe: säumig?nim]<?p\v$)zn gelehrtheit ferne wessen- 'I DC ,schasst haben. Im gegentheil ader stuO '* AVidie/welche der macht solcher göttlichengäbe ermangelst / obste schon rwt ge#lehrtheit und wisse,-schafft begabte leu-te^und mit kirchen befehle»- uudmei-sch-uchen ansehen guten theils ausst.sthr. cseyn / dennoch nur als Verführer undbetraget / und nicht vor rechte DienerOder Prediger des Evangelu ;u halten.

Über dieses / die diese heilige g- .be etnnpfangen haben/ wie sie sie umsonst em-pfangen/so soUenstesteauchumsonstaus BM»tfyttlett/ Matth . X.

dingte bessldung ; es sey ferne / daß siesich deren als eine kunst/ un- geld da-mit ZU gewinnen / gebrauchen olt N;

Solts aber der HErr einen von Jemen ,

... gewerbe Oder kunst / damit er vor sich

lcn / da es unmöglich sey solche cemner-wor- und die semigen ein stück brods erwer«re mit gehöriger andacht zudetrachten rc. (n) den kante / abfodern / demselben ist nachVomfiu-Und eben dieses sitzen sie auch von dem sin- der ihme vom HLrrn zugelassen fty,gm.gen der lieber / daß es zwar ein stück des: hert vergönnet/ zeitliche dinge (waszurGottesdienstes sey / und zwar sehr lieblich i leibes-nahrung und kleidung gehöret )und erquickend : Aber die gemeine art habe! von denen anzunehmen / wichenin der Schafft keinen gründ/und sey voller er geistliche fachen nntgethefl- t hat /mißbrauche / da ein jeder Heuchler oder wenn sie freywill-g und von heryenGottloser dem David und andern nachsin- dargereichet werden. (q) Jnsonderyeitgen wolle. Die kunst-musicaber mit orgeln/ erfordern sie neben dem statigcn brruff/instrumentcn oder stimmen / habe im neum trieb und einfluß des Heiligen Geistes/bund weder exempkl noch gebot / und der A

Von de-ren kir-chen.

postelerfodereviel ein anders/Ool. 111 . i 6 .(o)

sl) Barclay l.c. ai, pag. *92, (m) W. Catoft.

Beschirmung der Unschuld pag. (n)

Barclay 1 , c. n, 10. pag. 260. & Ihilaletha

Erinnerung wider Wincklem pag. wz. (o)

Barcl. 16. pag, 302.

49. Cs ist auch aus diesem allem von stlbs!folglich / daß sie die kirch - Häuser vor unnö-rl)ig und überflüssig Halten / und sich auffdie ersten Christen hierin» beruffen / mit de-ren ausdrücklichen Worten sie ihre Meinungdavon vortragen. x ) Wir können aber

r.cvrlmb. 111. 6. auch ein unausbleiblichheiliges leben nach der Lehre CHrisu/ -.ndWchevMschreiben: Daß es nicht aller,- notbwen-riFcitdig sey in einem allgemeinen abfall/d -^ilig,«einige ausser gewöhnliche Ordnung ih->^"^reu beruff erlangen / unö durch denGeist GOTTES erwecket werden -sondern auch wenn durch die krafftGOTTES Unterschiedlicher versa, n-lungen oder kirchsn zusammen gebrachtworden/ so wo! die gründ-lehren derwarheit zu glauben / als zu dem lebender Geist und der krafft des Christen-thums / also daßste in der that ein

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h«tt nicht M-s b-yM» / s°n°kM muff!» nn- l--b ""^«Elr>/undchmdi! übrigen puncte in nöthiger kürtze mitnch- !m-n. Vond-«-np,.t»g-m,stdics-Schr-lt- £££*«

rechten wefen eines Lirchen-Dieners,2. Cor. Xlll. Z. Eph. H. 8. Tit. 11 .11,12. JokXV, f. EpheslV./ ii. 15 16. 28. I. Pet»IV.. 11* i.Tim.111,2. Tit.l.&c» ss)

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Von den gemeiner fatz: Gleichwie durch diese gäbePredi»^0 gnade oder licht Gottes alle wah-gcrn/ vt erkäntnüß in geistlichen fachen em-pfangen und ostenbahret wird / alsowird auch durch ihre krafft und macht/Ihrer nachdem sie offenbahret / und in demnvthwen- innersten des hertzens angenommen ist/ >digkeit ein jeglicher wahrer Evangelischer'«°dver- Diener verordnet / zubereitet/und zurichmog/^E^ ambte der bedienung begäbet;und durch dessen bewegung/ leitungund Ziehung des lichts oder gäbe Got-tes muß ein Evangelischer und Thristli-cher Hirte in seiner Evangelischen ar-beit und bedienung I was so wol dieOtter / WO; als die leute / denen ; undhie zeit / wenn ; er seine bedienung zu-verrichten belanget / geleitet und regie-Bnüss ret werden- Ferner / dw diefe macht

vudwisi haben/die können und musst» das Ev-

senschafsi ^ngestuni YStkÜNdUM l Ob sts schon

(v) vid. Auctor der Ennncrung 128 scqq (<])Bar-

clayTh.X, pag. iS>o. (rj Ibid. f. ,4 p. Su»

{s)Ib.pag, 2I2.si<j<}.

50, Absonderlich haben sie damit viel^feindschafft auff sich geladen /daß sie die son- vornehm,derbaren eigenschaffren derer Kirchen-Dienerstr cige«°also nacheinander beschrieben: Sie solten l.schaM«.nicht allein durch LHristum beruffenund gesandt seyn / nach Matth . X. I. s.

Lpkesi i v. i l. Ldr. V. 4 . sondern auch1 i. von dem Geist GOTTES getrieben / bekehret und wiederge-bohren seyn / i. V-m. 111 . %, - - ~ 6 .

Tit. 1.7.8'.9. 2. Petr. II. I.2.3. 11 t

Nicht aus ihren eigenen krafftsn /sondern aus der Made arbeimr. i- kew.

1 Vo