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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Th.il.B.XVll.C.XX.

Ä^IVao.u. i.Cot. 1 .17:11.3.4. 5 ° 13.Actor.

Lxxxviii.il,4. Matth.X. 20. Mare. XlII. 1 1 . I UL.XI i. i2. i.Lor.XIH.z. Welches aberdie Kirchendiener ihrer wiedersächerMcht thäten /gleich denen falschenVrsphekest und Aposteln / )er. x Xlll.ZO.se'gg. 1.Lor. 1 V» 18. Juci. v. 16. IV.Sie solren heilig und demüthig seyn/nicht um den vornehmsten platz streiten/noch durch Neider vo»r andern unter-fchieden seyn 1 oben an sitzen / Meisterheistenro. Mattl1.XX.25.26.27/XXIII. 5.feqq- V. Sre solken umsonst geben wassie empfangen/ Nicht der leutegüter/fdndern sielen suchen / Mit ihren Han-den arbeiten / und wenn sie das werckdesHErrn daran hindere/ mir dem wasihnen freywillig mitgetheilet werde/vergnüge seyn/ Match. X. 8. Acti XX.33/'1.8. lTkichkaber wie die falschen/ Es'LVI» 11. Ezech.XXXIV. 2.3.

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im beichtstvhl fussen / den beichvMM-r«g f»r eine wunderliche are der Ver'^d ttbcgedung Veranden empsingen / das so UumSonnte Abendmahl auscheilteu/mrd/wo es «och vlel/dte Carechi, mus frun-den rn der kcrchen hielten / und ctwanaufferfordern dre krauchen besuchten/und ihnen oster einige leere trolk-worre Zusprächen. Und denn mtnJcls Zuhörer / die solches zu ihrer stua-ker^gar gnu^ zu sty ach un, wem,sie sich gebräuchlicher Massen in t>ief l «S C / . 5W t> i r be,cfet uttd bey dem A-^^,emsinden / Massen die Först-lrche Brrgrsche errnnerung an die üxiv

l ! Mi 1646 . wiederum gerruchr / der-gleichen Mehrers auswerjet. (r) gw

. . oem ttstm abfeilt aber Der gatmen Christenb?» im

i.Tim.VX.8. rXichkaber wie die falschen haben sie aus Der histon« folgendesLehrer / Es. L VI, u. Ezech.XXXIV. 2.3. mercftt unD vorgetragen SS SJ! 0 Ä,8 . 1 .10. 11. .. feil. W BrtoS f* Ä!'

Von ih. 1. 2. iV.15, (t) Was sie sonsien m ifeeie der Apdstel versammletMtm grchqvider die Englische Clttisey und Deren elen- bald hernach / was das^nnerstche h AzMDen zustand / sonderlich Den Zech und Die den und kraffe der Christlichen re!,-Aewallchatige xrestmen wegen des zehendtns gion betrisse / abzuareen / und mit uti 'geklagtt / fan aus vielen Schafften erst- nn :

hea werden / weil es hiev zu weitläuffrigVon der würde, (u ) Übrigens bekennen sie aus-xekorms- drücklich von der im vorigen 'seculü gesche-rioi». 'heneu reformationi daß sie ein göttlichesnöthiges und heilsames werck gewe-sen / nennen auch Eutherum einen theu-ren mann und herrlich werckzeug Got-

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res. ( x ) Sie fügen aber bey / wenn auff^.dieselbe weise gegen die übrigen Papistlschenmißbrauche weiter fortgefahren ware/so wur-,.de das licht des Heiligen Evangelü noch fcr-Mr herfür geleuchtet haben, (y)

(t) Barclii 1 . c. 5".3j. pag. 242. seqq. (u) Vid.

idem pag. 23$. seqq. Hovvghill EiöffNllNg

-es bauchs der Morgearbch pag. 2y. V--

clarario adv. Lrcef pag. 98» Ldu'ard.

Lourroügii 5 eandacrc Lap. XI- pag. 13.

Will. Caton Beschirm, der Üüsch. p»§. sf.

Sie. ( x) Reich, concra Bajeruih pag. 8.

Barclaius Änktvork ivider Figken pag. 21.

Declarat, adv. Croes pag. 11. "EriiMekiikch

rvider Wmcklerü pag. $6.67. \ y ) ibid.

pag. ^ 7 »

sr. Und dahero bekennen sie so wol dieftlden Uli» nnvoükommenheit selbiger rekorwation, alsvollkom- auch den erfolgten gröffern verfall der kro-vleuheit. resianiischen kirchm / wenn sie schreiben :Weil in göttlichen und geistlichen din--tzen stille zu stehen / so viel ist als Zu-rücke gehen/ also ist auch dergleichenalhier geschehen / so daß viele / sonder-'Und er» ^ch in diesis 16. hundersten jahres zeit/fdlgter den grossen verfall des ChristenthumsVerfall, unter ihnen gewahr worden / Und dar-über geklaget Und geseUsttzet / sonder-lich daß die Lehrer sich begnügen liestsen / wenn sie etwän so ein stundlerNMit aüssvrechUttg guter Worte hinge

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rerschiedlichen itrehumern überschüttet/auch die heryen der bekennet mit demalten Geist und dem Wandel dieserwelk eingesäuerr zu werden angefan-gen. Aber es gesiel GGCC noch mvielen das leben etliche hundert sad-res-zeiten durch Zu erhalten / unnd ih-nen freymüthrgkeit zugeben / vor sei-nen nanren in den Zehen Verfolgun-gen stehen »md leiden, wre a-ber diese vorbey waren / so fing sichdie freund! igkeit/ sanstemürigkeit / hc#"bc / langniuth / gütlgkelt / mässgkcltin dem Christentyum arr zu verlieren.Denn nachdem die Z'ürstcn der erdenauch solche bckantnüß übernahmen/und der nähme eines Christen mchtmehr vol' einen ss>0tt geachtet wur-de / sondern diente vielmehr um fürandern vorgezogen zu werden 1 so ka-men die Menschen durch die geburt undaufstrziehung/ und nicht durch die be-kehrung Und crneuerung des Feistes da-zu- '( a ) Worauff sie zugleich die greuelder Römischen kirche bekennen / und die re-Formation der Protestanten in einigen der-selben gröbsten stücken / uNd ungereimtestenlehren zwar zugeben / aber doch niehr leug-nen / daß die wurtzel aller Übeln gebrauchenoch unter ihnen / auch unter denen Re-formirten übrig / und das leben krafft undtugend der wahren beligion verlohrensey. ( d )

(2) au/lor der Ermnernng pag.«7.6?°

fa) Üatclai,i8 I. c. Th, X. f. 6. pag. >r-6.

157. (h) Ibid. pag. 198. Conf. Croel. pag,

ioo.rcqq.119.

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52» Demnach fan man leicht geben-*w.... ♦/nryt'icfen / daß sie den zustand derer schlißbracht / denen sie doch silbsten nicht Ilen so wol als der kirchen schlecht gnusthachkämen / nach Gewohnheit tmfften/ ] beschrieben / weiln sie von der Schrir-

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