oder ohne Hülfe aus andern Schriften, verständ-lich. Stein wird mit allem Rechte, der deut-sche Levret, genannt.
Radtrer progr, de axi pelvis. — V. ejus Opusc. p. 17-27.
* *
*
Unterschied des weiblichen Beckens vom männlichen.
Cf. alle bessern Osteologieen.
Die Schriftsteller von der cörperlichen Verschiedenheit desmännlichen und weiblichen Geschlechts, welche meinFreund, Hr. I). Usteri, in dem vortreßichen Entwurfseiner medicinischen Vorlesungen, 8. Zürich , b. Zieglerund Söhne, 1790. S. 46. anführt.
Fosters theoretische und praktische Anweisung zur Gcburts.hülfe, a. d. Engl . 8. Leipz. b. Junius, 1786. S. 9.
Ein musterhaftes, mitungemeiner Präcision und Deutlich-keit abgefaßtes, und gar nicht tbeureS Buch, das einevollständige Idee von der Ausübung der GeburtSbülfebev den Engelländern zu geben im Stande, und,nach meinen Begriffen, dem ungleich theureren Werkevon Aitken, weit vorzuziehen ist.
* ¥
*
Beweglichkeit der Schaambeine.
Die davon handelnden Abschnitte unsers Verfassers sindwichtig, und enthalten zum Theil neue Bemerkungen.Die beyden Beobachtungen sind ungemein merkwürdigund lehrreich.
Es ist aber noch eine grosse Verschiedenheit in den Mei-nungen der Geburtshelfer über diesen Punkt. Soviel scheint indessen gewiß zu seyn, daß die Knochendes Beckens bey Schwängern auseinander weichenkönnen, daß in denen Fällen, wo es geschieht, dieGeburt wahrscheinlich, aber doch in den wenigstenFällen, dadurch befördert wird; daß diese Trennungder Beckenknochen wahrscheinlich häufiger sich ereignet,