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Handbuch für Autographensammler / Eugen Wolbe
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

(Mappe) zusammen, wo er aut der Vorderseite in großen_Antiqua -buchstaben die Abteilung (C), in Klein-Antiqua die Unterabteilung(b), in römischen Ziffern die Hauptgruppe ( 1 ), in arabischen dieNummer des Umschlags (2), sowie die Nummer des Autographenin der Reihenfolge seiner Erwerbung (8) vermerkte.

Auf dem ersten Blatt im Umschläge verzeichnete er die einzelnenAutographen in der Reihenfolge, wie er sie in dem Behältnis auf-schichtete. Ein alphabetischer Zettelkatalog wies jedes der Samm-lung angehörige Autograph nach. Es bedeutete also C, b, 1 , 2.Nr. 8:

Torstenson.

Dreißigjähriger Krieg (C), Schwedische Partei (b), ihre Feldherren(I). Das Autograph liegt in der zweiten Mappe (2) als achtes Stück(Nr. 8).

VI. Die labile oder dehnbare Mappe.

Eine Sammlung, die vermöge der dem Autographenfreunde zuGebote stehenden Geldmittel und noch mehr kraft des ihm inne-wohnenden Sammeleifers einer erheblichen Ausdehnung fähig ist,wird passend gruppenweise in labilen oder dehnbaren Mappen auf-bewahrt. Diese haben den Vorteil, daß sie jede beliebige Anzahlvon den in einer Gruppe vereinigten Autographen auch ohneRücksicht auf ihr Format aufnehmen können.

Zwei Pappen in Großfolio werden gleichmäßig so zugeschnitten,daß sie etwa 23 cm über das dem Format nach größte Autographhervorragen. Die innere Fläche wird mit Moirepapier, die äußeremit Kunstleinen oder Kaliko überzogen. In beide Deckel werdengleichmäßig senkrecht vier je 2 cm breite Einschnitte gemacht.Dann wird durch die vier oberen und die vier unteren Einschnitteje ein halbseidenes oder seidenes Band gezogen, welches beideMappen miteinander verbindet und für beide einen labilen Rückendarstellt. Die gleichen Bänder kann man auch durch oben und untenwagerecht gezogene Einschnitte ziehen. Damit wird bei rechts,oben und unten zugeschnürter Mappe ein Herausfallen der Stückeganz gewiß verhindert! Eine quer über den vordersten Deckel zu