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Handbuch für Autographensammler / Eugen Wolbe
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Echtheit und Fälschung.

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verstarb? Bei Tennyson ist überhauptVorsicht geboten: derpoet laureate gabwillig Autographen, meist nur den Namens-

zug. Das Datum freilich fügte der Sohn bei!Vielfach werden Autographen auf dem

Wege der Autotypie faksimiliert undweniger für echt ausgegeben als vonNichtfachleuten für echt gehalten.

Fürst Bismarck ließ allen den Hun-derten, die ihn zu seinem Geburtstage be-glückwünschten, ein autotyp r '- 1ben dessen erste Niedersclvon seiner Hand stammtefolgenden (oder ähnlichen)

t

abe und den;te, bitte ichlk entgegen-v. Bismarck.

möglichen

i unter Glas

in demeigenhändig,nler ein der-

natürlich

höchlichstBlatt mitlig wertlos,oten, wennfeilgeboten

gehen:

Für die mir übersandte Festgabe und denpoetischen Gruß, der sie begleitete, bitte ichSie, meinen verbindlichsten Dank entgegen-

zunehmen.

In Sachsen prangen in allen möglichenGaststuben dergleichen Danksagungen,welche die Stammtischrunden unter Glasund Rahmen fassen ließen in demGlauben, die Briefe seien eigenhändig.Wenn Unkundige einem Sammler ein der-artiges Bismarck-Autograph natürlichbisher treu behüteter Familienschatz!zum Kaufe anbieten, sind sie höchlichsterstaunt, wenn sie hören: das Blatt mitBismarcks Schriftzügen ist völlig wertlos.

Eine gewisse Vorsicht ist geboten, wenneinzelne Namenszüge Bismarcks feilgebotenwerden, namentlich solche, die aus den

Einschreibbüchern fürstlicher Hoflager stammen. Da diese Be-suchslisten weder amtliche noch private Urkunden sind, so war

Wölbe, Autographen 23

Abb. 69- Herbert Bismarck .