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Ludovicus, gebohrcn den ir. dec. an. 17-9. GeorgiuS
Wilhelmus, gebohrcn den n. iuL <w. 1722, starb wieder linut an. 1737. ?.) Carolina Lomse, gebohrcn den n. ,ul. an.st72?. *.) Louist Augusta Magdalena, gebohrcn den 16. mart.an «) Ioh. Fridericus Carolus, gebohrcn den 7. may
n! 1726, Genealogisch Handbuch.
* 0 , oder DARIN! , waren alte völcker in Irrland.
Sie wohnten an der östlichen küste der Grafschafft Downe, imUlster. Ihre Haupt-stadt hieß Darinum. Ihre nachbarn wa-ren gegen norden die Robogdii, und gegen suden die Voluntu.Camdeni Brit. p. ioc>8.
Daroca , eine stadt in Spanien in Aragonien , an demgösse Liloca. An. 1707. eroberten sie die Franzosen mitdem degen in der saust, und 1710. öieng sie an Konig Caro-kum VI. über. Als. t'ernande-z, bist. de los corporal de Daro-ca. De Raiai, descr. del Reino d’Aracon.
Darpius, siehe Dorpius.
Dars, oder der Darß, ist eine in der Ost-see gelegene, undju der Mecklenburgischen Herrschafft Rostock gehörige halb-insul,welche neun bis zehen Teutsche weilen in ihrem umkreis hat,und gröstentheils mit wäldern angefüllt, auch mit einigen seenversehen ist. An der küste davon werden im frühlinge viel hä-ringe gefangen.
* Dartford , oder Darentford, ein breiter und schönermarckt-flecken an dem flusse Darent, von welchem er seinen nah-men hak, nicht weit davon, wo der kleine fluß Crccce hineinfallt. Cumdcm Brit. p. 190. Walter Tylar und John Strawfiengen zu Dartford eine rebellion an; Edward Villiers wurdean. 1690. den 20. mertz zum Vicomte Villiers von Dartford ge-macht. Cuntdeni Brit. p. 216.
Dartis , (Johann ) war von Cahors gebürtig , und Pro-feil'or der canonifchen Rechte zu Paris . Er hat in dieser Pro-ketlion viele gelehrte schriften heraus gegeben , welche an. 1636.zu Paris in zwey tomis in fol. zusammen gedruckt worden.Sein tvd fällt in das jähr 16; 1. Simon, biblioth. des auteursde Droit tom. I.
Dartmouth, oder Dertmouth, ist eine marckt- stadt nebsteinem Hafen in der südlichen gcgend von Devonshire , in Engel-land , und hat ihren nahmen von dem flusse Darr, welcher sichdaselbst ins meer ergießt. Sie wird von zwey castcllen beschützet.Der König Carl II. beehrte diese stadt mit dem titul einer Baro-nic, in der Person Georg Legge, welcher sich davon Baron vonDartmouth schriebe. Siehe Legge.
* Dasenberg, oder Dasenborg, Dasenburq, ein ehe-maliges vesteS berg-schloß und gleich-geyannte Grafschafft oderHerrschafft auf dem Hartz. Die rudera des schlosses siehet mannoch in der geqend der stadt Nordhausen ohnweit Haselfeld, undsoll es jetzo Dusenburg heiffen. Leuckfclds antigg. Ilfeld.
р. 2%. Als im XII. sieculo der besitzet desselben, Wittekind,welchen einige einen Grafen von Dasenberg nennen, von die-sem seinem schloß vieles rauben ausübte, und deswegen vonHertzog Hcnrico Leone von Bayern und Braunfchweig eineZeitlang ins gefangnis war geleget worden, so trug er seinleb-tage gegen diesen Hertzog einen solchen haß und feind-schafft, daß er sich nebst andern Fürsten und Grafen an. 1166.verschwur, währender achts-erklärung bemeldten Hertzogs lan-de zu verheeren; und vdwol der Kayser diesem aufs schärfstenachmals anbefehlen ließ , davon abzulassen, so wollte sich dochdieser Wittekind nicht legen. Dahero wurde Heinrich der Lö we bewogen, an. n Sg. ihn auf seinem schloß Dasenberg zu be-lagern. Weil aber wegen der gähe, darauf dieses gelegen,keine belagerungs - wercke konnten angebracht werden , so ließendlich Hertzog Heinrich den berg durchhauen , worauf sich diebelagerten, weil ihnen das Wasser abgeschnitten worden , erge-ben musten; und obwol allen freyer abzug verstattet wurde, somuste doch Wittekind als gefangener zurück bleiben. Auf solcheweise brachte der Hertzog dessen schloß und Herrschafft an dasHaus Braunschweig . HeUmldut, chron. Slav. II. 7. & ti. ap.Leibnitz. rer. Brunsu. scriptor. tom. II. Kruntzms, Saxon. VI.20. & 26. Meibom. not. ad chron. Schawenburg. in tom. I. rer.Germ. scriptor. p. 52g. Spangenbergs Adels - spiegel, P. I.lib. X. c. 1;. HarneImann. onp. p. 719. X)ott BÜNÜUS lebenKayftr Friedrichs I. p. 205. scq.
* Pasquills , oder Diaschilo, oder Dtascolt, eine gutekleine stadt, wo ehemals ein Bischöfflicher sitz gewesen. Sieliegt in Natolien ober Kletn-Asicn, an dein Mare di Marmora,zwischen Burse und Cyzico.
Dasypodius, (Conradus) Professor Alatheseos zu Straß burg , woselbst er den Euclidem erkläret, und einige tractalevon der Geometrie, Qpltc, Astronomie, rc. geschrieben. Erstarb den 26. april an. isoo. VoJJ'. de Mathem. c. 12. §. 27.
с. 26. §. 12. c. ;6. §. 22. Adam. in vit. Phil.
Dasypodius, (Petrus) war gebürtig von Frauenfeld , ei-ner stadt der Eydgenoßischen Landgrafschaffl Thurgöw, nachdemer etwas zeit präceplorats-stelle in Zürich versehen, lehrte er lan-ge zeit zu Skraßburg, und starb daselbst um das jähr 1^9. Erhat ein Griechisches , Lateinisches und Teutsches, wie auch einTeutsches und Lateinisches Lcxicon heraus gegeben. *
* DASSARETiE, DASSARlTiE, DASSARENI, DASSA-RITIl, DASSARETII, und DASSARENSES , waren ehedessenGriechische völcker in Macedonien , an der grentze von Jstrien,
Histor. Lexicrn III. Theil.
jetzo Albanien . Sie wohnten im gebürge Scardo, beym Ur-sprung des flusses Drino , wo jetzo der Lago Ocrida liegt. /’/«-tarcbus,in Flaminio p.J7o. Meia, II. j. Plinms, hist. nat.111.2;.IV. 1. Livius, XLI1I. 9. Strabo , VII. p. 486. 490. Ceümnts ,not. orb. ant.II. iz. §.12. seq.
Dassel , ein altes stabilem vor dem Sovinger-waldc zwischender Weser und Leine, desgleichen der Jlme und Svöling inNleder-Dachscn, war der alten Rüge-Grafen, so davon dennahmen führen, residentz. Zu welcher zeit es eigentlich erbmictworden , kalt malt nicht gewiß sagen, doch ist dieses ausser streit,daß es schon vor den zeilen Caroli AI. gestanden. NachdemGraf Simon, der letzte dieses geschlechls, an. 1)29. gestorben,kam dieser ort an das'Stift Hildesheim. Die St. Laurentii-kirche daselbst soll um das jähr 778. von drey brüdern, Bern-hard , Jhanus und Widekind, Grasen zu Dassel , zum anden-cken der kurtz vorher zu Paberborn empfangenen taufe, erbauetworden seyn.
Dassel , die Grafschafft, so eine von den ältesten in Sach sen , lag zwischen der Leina und der Weser, und grentzte gegenmorgen an die alte Grafschafft und das Fürstliche Stift Nort-heim , und von dannen die Meör hinauf über das Weper-gebür-ge, gegen mittag an die Hardesser, gegen abend an die Ußlarischemarckung bis an die Weser und das Stift Cordey , und endlichgegen Mitternacht an die Herrschafft Edelstein und Homburg .Ausser dem grösten theil des Solltnger-waldes begriff sie in sichdie schlösser Dassel , Lauenberg , Neuenobcr, Levenvörde, Für-stenderg undHundesrück,mit den städten Dassel und Eindechwieauch dem flecken Marckoldendorff mit den zugehörigen dörfernund Höfen. Nachdem, wie oben gedacht, Graf Simon an.M29. seine familie gcendiget, kam dieses land theils an dasBlßthum Hildesheim , theils an die Hertzoge von Braunschweig und Lüneburg .
Dassel , eine Gräfliche familie, welche bey den alten Sach sen ln grossem ansehen gestanden. Zu ihrem stamm-vatter kankein älterer als Graflvalther angegeben werden. Dieser lebtean. 700. vermählte sich mit Bendella von Ballenstädt, GrafenAriberti tochter, und zeugte mit ihr drey söhne, Bernhardum,Ihanum und Widekindum. Bernhards andere gemahlin warHasela, des berühmten Haupts der Sachsen , des Witekindi,tochter, die gedahr ihm Hcrmannum, welchem seine gemahlin,Lisa von Hohnstein, Ihanum gcbohren, der aber zu Corbey einBenedictiner-Mönch worden, und an. 839. gestorben. Jhanus,der andere söhn Graf Walchers, residirte zu Einbeck , und ist feinäst in seinem enckel, Arnold dem krieger, verdorret. Widekindaber, GrafWalthers dritter söhn, ein berühmter Held, erhieltedurch feine gemahlin Mathilda von der Welpe, die ihm Bodo-nem gebohrcn, eine gesegnete posterilät; denn Bodo hatte vonseiner gemahlin Adela von Homburg , eines ansehnlichen Ban-ner-Herrn tochter, zwey söhne, Lippoldum und Dictericum.Der erstere, so an. 860. auf dem Sollinger-walde in einer iagdvon einer wilden sau zerrissen worden, starb in seinem enckel Rli-dolpho wiederum aus. Sein bruder Dietericus aber pflantzetedas geschlecht fort, und starb an. 8?4> nachdem ihm seine gemah-ltn Bcrtha von Catelnbnrg zwey söhne, Ludovicum und Ludol-phum, gebohrcn, davon der letztere ohne erben verstorben. Lud-wig aber begleitete an. 9;;. den Kayser Henricum I. in demfeldzuge wider die Ungarn , und erhielt wegen seiner in der Mer-seburglschen schlacht erwiesenen tapftrkeit den Ritterlichen or-den und nahmen. Hierauf wurde er «LächsifcherStatthalter undLandvogt zu Göttingen , befaß auch das Haus Ußlar, und starban. 959. von seiner gemahlin, Jutha von Waldeck, Adolphumhinterlassend. Adolphus, wegen der grossen lust, die er zu demjagen hatte, der jager beygenannt, ist nebst seiner gemahlm Ade-ln von Freden , sonderlich wegen seiner demuth bekannt. Vonseinen drey söhnen hat Witekindus II. den stamm fortgeführet,welcher sich durch feine tapferkcit de» Ritter-orden erworben, undan. 1029. verschieden, nachdem er mit seiner gcniahlin, Sophiavon Woldenberg, Ihanum II. welcher in der jägerey seinemgroß-vakter nachahmte, und endlich ohne leibs-erben gestorben ;Annonem, Ertz-Bifchoff zu Cöln , von dem an seinem orte, (sieheHanno) und Dictericum II. gezeuget. Dieser letztere vermähltesich mit Anna , Gräfin von Eberstein, und zeugte mit ihr fünfsöhne, davon Wilhelmus das geschlecht fortgeführt. Dieserward dem Hertzog und nachmals Kayser Lothario, wegen dessengemahlin, so Heinrichs zu Northcim tochter war, sehr nahe ver-wandt, und darbey in grossem ansehen. Gedachter Hertzog Lo-tharius ließ ihm zu ehren an. 1119. zu Göttingen , allwo er diecharge eines Statthalters und Landvogts bediente, auf demFreudenberg ein turnier halten. Er hatte sechs söhne: Jha-num III. Hcrmannum II. Siffridum III. Henricum, der hin-ckende zugenannt, die aber sämtlich ohne kinder gestorben ; fer-ner Fridertcum, welchen andere Philippum nennen, so an. n$6.Ertz-Bifchoff zu Cöln worden , und endlich Ottonem, welcherden stamm erhielte. Dieser hatte Salomen von Plesse zur ge,mahlin, welche ihm vier söhne gcbahr, darunter 1.) Rein-holdus, Ertz - Bifchoff zu Cöln , von dmt an seinem orte.2.) Adolphus II. zugenannt der kühne, von welchem gleichhernach, und ;.) Bernhardus 11. zu mercke». Dieser letz-tere vermählte sich mit Anna von Homburg, Graf Reinhardsvon Alvenslcben wittwe, welche ihm, nebst etlick-en töchtern,zehen söhne gebohrcn, darauf er an. 1126. zu Dassel gestor-ben. Unter den söhnen hat Graf Ludvlphus sein geschlechtfortgepßantzet. Er wohnte auf dem Hundesrück, hatte von
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