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«5;. Ißdorus , XX. ai. Gutherius , de vet. jur. Pontis. III. n.So bald das bild gesetzt war, brachte man dem gott ein opfer.Servius ad Virgtl. JEn. III. 138. Seide» ui , de Synedr. III. 14·$. s- Daß auch music dabey gewesen, siehet man aus dem Cice-rone , orat. pro domo 47. Nach verrichteter dedication wurdenkostbare gastereyen und spiele angestellt. Livius , XXXVI. 36.XL. 44. 32. Plinius , epist. IV. 2. Gutberius , 1 . c. IV. 23.Gruterus , tom. I. p. 63. n. i. p. 68- n. 3. Endlich ist zu mer-cken, daß die Dedicationes mit einwilllgung des gantzen volcksgeschehen musten , nemlich durch ein Senatusconsultum , wor-JU ein Plebiscitum kam. Cicero , epist. ad Att. IV. 2. orat. prodomo <53. Livius , IX. 46. Menzitu , de consecr. templ. Ro-man, §.40. seqq. jilexiu? Syntmachus Aiuzochius , Comment,in mutilum Campani Theatri titulum 3. §. r.2. p.79· io 7 ·Rycq. de Capitol. II. Heut ,u tage nennet man eine dedicatlondie zuschrift eines duchs, von deren vielen und mancherley ar-ten nachzusehen Frideruus Petrus Ta<.k , de dedicationibus li-brorum , Wolssenbüttel 1733. in 8 .
* Dedo, Graf zu Wettin und Rochlitz , ein söhn FridericiGrase» zu Wettin , zog unter Henrico Aucupe wider die Wan-dalen und Slaven zu selbe, und wurde an. 92;. in einem treffenerschlagen, weil er kein quartier annehme» wollte. Gpan-genbergs Mansfeld. chron. 122. Sagittarius , diss. deRochlit.apud Mencken , script. rer. Germ. tom. II. p. 736.
* Dedo, Graf zu Rochlitz , welche Grafschafft er nach desvorhergehenden Dedonis tobe erlangte, daher Sagittarius, dils.de Rochlit. apud Minken, script. rer. S’axon. tom. II. p.736.muthmasset, er sey Ditmari söhn und Ditgremi enckel gewe-sen. Inder schlackst bey Sckölen mit den Hunnen an. 933.ließ er seine tapferkeit sehen. Spangenbergs Mansfeldischechron. 124. Sagittarius , I. c. Er war an. 93;. auf dem tur-nier zu Magdeburg . Modius , tom. III. Panel. triumph. lib. I.Sagittarius . 1 . c. Als er Ludolphi Hertzogs in Schwaben Par-ten wider dessen vatter Kayser Ottonem hielte, muste er ver-möge des ansspruchs auf dem ReichS-tage zu Fritzlar in das exi-lium gehen. Doch nahm ihn der Kayser bald zu gnaden an, alser sich nur erklärte, ihm getreu zu bleiben. Dieses zu bezeigenward er soldaten, und wollte sie dem Kayser zufuhren. AlleinLudolphus und Ottonis fchwicger-fohn Conradus trieben ihn soin die enge, daß er sich aus einem alten verwüsteten schlössegegen sie beschützen muste , und nicht heraus gelassen wurde,bis er versprach, wieder nach Sachsen zurück zu gehen. Lu-dolphus suchte ihn auf seine seile zu bringen, aber er wolltedurchaus vom Kayser nicht abfallen. Sagittarius , 1 . c. pag.7 ; 6 . 757 .
* Dedo, Graf von Wettin, Burggraf zu Senselitz undLandsberg , Graf von Eylenburg und Brene, ein sohnDiete-rici I. Grafen zu Wettin , undJudithä, Gräfin zu Merseburg oder Wasserburg , war in der jugend an seines agnaten Marg-graf Rigdagi Hofe, und ließ du edles gemüthe und viel ge-schicklichkeit von sich spüren. Nach diesem brachte er die Böh men in das Zeitzische Stift, und da er alles dnrchvlünderte,nahm er so gar seine Mutter gefangen. Doch wurde er nachder zeit mit dem Kayser Ottone III. wieder ausgesöhnt, undsetzte sich in kurtzer zeit bey ihm in grosse gnade. Unterdessenstarb Bio, Graf zu Merseburg , welche Grafschafft Ertz - Bi-schossGisilarius Dedoni verschaffte. Er wurde auch Burggrafzu Zörbig . Er lebte mit Beringen, Grafen von Ballenstättin feindschafft, und suchte einer den andern bey dem KayserHenrico II. zu verunglimpfen, wie denn Dedo Graf Berin-gers schloß Wolmerstädt einnahm und verbrannte. Berin-gers söhn, nahmens Beringcr, Berizo oder Wernizo', wolltedie feinem valter angethane befchimpsung rächen, und weil ersolches nicht mit einem offenbaren kriege bewerckstelligen konnte,fiel er ihn auf dem wege nach Tangermünde unweit dem dorfePrege oder Mofa an : Dedo hatte zwar weit mehr mannschasstbey sich, weiche aber sich ohne noth in die flucht begäbe, daßDedo alles Widerstandes ungeachtet sein leben einbüßte. Seinsöhn Theodoricus verklagte deswegen den Wernizonem beydem Kavscr, welcher ihn in die acht erklärte, und dic güthcrseinem Vetter Bernhards gab. Dieses geschahe um das jähr1009. Dedo hinterließ von seiner gemahlt» Tetburga, Theo-derici Marggrafen von Brandenburg tochter, Theodoricumoder Dlerericum II. Grafen zu Wettin und Landsberg ; Fri-dericum I. Pfaltzgrafen zu Sachsen , und Tetburgam, AlbertiVI. Grafen zu Äscanien gcmahlin. Lambet tus Schaffhab.geneal. March. Misn. apud Hofmann. script. rer. Lusat. tom.IV. p. 16. Ditmarus, Merstb. thron. VI. apud Leibuiz. script.rer. Brunsu. tom. I. p. 38g. Speneri syll. geneal. bist. p. 210.2 ueä Fürsten-faal, p. 633. Monumenta vetusta apud de Lude.vvig. reliqq. msctor. tom. VIII. p. 174. Fabricius , orig. Sax.p. 317. Henningesius , P. H. sec. & tert. regni in IV. Mon.p. l2. Pfeffinger , ad Vitriar. Inst. I. Pubi. I. 17. §. 13. p. 640.
seq. Beckmanns histor. des Fürstenth. Anhalt, th. V. B. I.
C. 4 - S· 2 .' p. 20 .
Dedo, Pfaltzgrafzu Sachsen , ein söhn Friderici I. Pfaltz-grafen zu Sachzen und Agnetis, gcbohrner Gräfin zu Wei mar . Meibomius , chron. Marienth. in script. rer. Germ.wm- HI. P· -82. Luca Fürsten-faal, p. 634. An. 1041. hater das kloster Goieck bey Naumburq an der Saale gelegen, ge,
stiftet. Lib. defundat. Monaß. Gofec. apud Hnfmann. script.rer. Lusat. tom. IV. p. 107. Lang» chron. Citiz. apud Pistor.
script. Germ. tom. I, p. 773. Lucä , I. c. p. 613. An. 1030.den 3. may wurde er von einem Geistlichen bey dem dorsePölde erstochen, weil er denselben wegen verübter schand-thatenauf verlangen seines bruders, des Bischoffs zu Bremen , inVerwahrung genommen hatte. Die soldaten nahmen denselbengefangen, und führten ihn zu dem halb-todten Dedone, umzu vernehmen, was ihm vor eine strafe sollte angethan werden;allein der Graf verschied mit diesen Worten: HErr IEsu Christ,nimm meinen geist auf, und rechne jenem die fünde nicht zu.
Lib. de fundat. Gofec. 1 . c. p. log. SpaNgmbergS Sächsis.
chron. 176. Lucä, I. c. p. 633. Er hinterließ einen natürli-chen söhn Fridericum, welcher Abt zu Gofeck wurde. Lib. de
fund. Mon. Gofec. 1 . c. p. 109.
* Dedo, ein söhn Dieterici II. von Mathilde, und enckelDedonis, Grafen zu Wettin , ober wie Lazius in geneal. March.Misn. §. 14. apud Hofmann. script. rer. Lusat. tom. IV. p. iü.und Fabricius, orig. Sax. V. p. 317. wollen, dieses DetoniSund Adelä söhn, war Marggraf zu Landsbcrg und Lausitz,Burggraf zu Zörbig , Grafvön Evlenburg, Brene und Kam-berg, vermählte sich mit Oda oder Abo, Wilhelm! Grafen zuOrlamünde mutter, und nach ihrem tobe mit Adelhcik oderAdela, gcbohrner Hertzogin von Brabant, und Ottonis Gra-fen von Orlamünde hinterlassener wittwe. Mit der erstenzeugte er Dedonem, Agnetem, Friderici Pfaltzgrafen zu Sach sen , und Adelheiden, Ernesti Marggrafen zu Bayern oder Oe-sterreich gemahlin. Von der andern sind gcbohren Dedo, sojung gestorben , HenricuS der ältere, Marggraf zu Eylenburg,und Conradus, welchen die Wenden erschlagen haben. Lamber.tus Scbaffnaburg. Grojferus, memor. Lusat. P. I. p. ig. Monu-mentavet. apud de Ludevvig, reliqq. msctor. tom. VIII. p. 173.seq. Frencelius , bist. de populis Lusatis 23. §. 7. Albi -nus, Mcisnische land - chron. tit. X. p. 124. Geneal. March.MiJn. §. 14. 17. apud Hofmann. script. rer. Lusat. tom. IV.p. 16. 17. Manilius , comment. rer. Lusat. II. 23. ibid. tom.I.p. 184. iSota ad Cofm. Prag. chron. Bohem. III. apud Mendem,script. rer. Saxon.tom. II. p. 2x77. Scbwartzst adpend. ad AI.bmi geneal. Com. Leisn. ibid. tom. III. p. 910. Nachdem an.1066. Otto, Graf von Orlamünde, gestorben, und Dedo dessenwittwe geheurathet, wollte er auch gerne dessen güther haben,und da ihm Kayser Henricus IV. solches abschlug, suchte er esan. 1069. sonderlich auf anstiften seiner gcmahlin , welche anmuth, kühnheit und graufamkeit niemanden nachgab, mit ge-malt , und besetzte die in Thüringen liegende veste schlöffer. Al«lein der Kayser kam mit einer sehr starcken xnacht nach Thürin gen , eroberte Beichlingen und Scheidungen, wodurch Dedo ge.nöthiget wurde, zum creutze zu kriechen, da ihn denn der Kaysereine zeitlang gefangen setzte, und ihm ein ziemlich stück landesund einkünfte nahm. Lambertus Sckaffiiab. ad an.X0Ü9. & 1073.in Fifiorii script. rer. Germ. p. 176. 213. Monacbus Herveld .an. 1069. apud Scbardium , script. rer. Germ. tom. I. p.388. seq.Marianus Scotus , ad an. X070. Berto/d. Conßant. adpend. adHerrn. Contr. ad an. 1069. apud Urllifium , p. 344. Mam/ius,I. c. 23. §.6. seqq. Sagittarius , bist. Lusat. §. 23. apud Hof-mann. 1 . c. tom. II. p. 234. Albinus , Meisn. land-chron. XX.p. 261. An. 1073. verband er sich von neuem mit andernReichs-Fürsten wider den Kayser Henricum IV. welcher die Lan-sitzer durch eine unzchliche geld-summe wider ihn und die Sach sen aufhetzen wollte. Die Sachsen boten ihnen noch mehr, wennsie still fassen, über welche vorschlüge die Lausitzcr selbst nichteinige werden konnten, und sich miteinander herum schlugen,bis sie endlich an. 1073. auf der Sachsen feite traten. Dochmuß Dedo wieder aus Kayserliche feiten getreten seyn, weiler den Reußlschen König Deinetrium, der bey dem Kayserhülffe wider seinen bruder verlangte, so lange in Verwahrungbehalten muste, bis die an seinen bruder geschickte Gesand-ten wieder zurück kamen, welches an. 1073. geschahe. Daauch MarggrafDedo nach einer langwierigen kranckheit gesior-
ben. Lambertus Scbaffnab. 1 . c. p. 192. Monacbus Herveld,
1 . c. p. 422. Peucerus , chron. IV. p. 423. seqq. Heimoidus ,chron. Slav . 27. Avcntinus , annal. Boj. V. 12. §. 18· Fabri-cius t orig. Sax. III. p. 343. Manlius , 1 . c. 26. 27. Sagittarius ,
1 . c. §. 26. 27. p. 234. seq. Pfeffinger , ad Vitriar. Instit. Jur.Publ. 1.17. §. 13. p. 641. seq.
* Dedo, ein soizn des vorhergehenden Dedonis, und Odä,Gräfin von Orlamünde . Als sein vatter an. 1067. wider denKayser wegen Thüringen krieg führte, hielt er die Kayserlichepartey, und verfolgte feinen vatter weit feindseliger als der Kay-ser selbst. Worüber feine stief-muttcr Adelheid ihm so gchaßigwurde, daß sie ihn an. 1070. in der nacht auf dem heimlichengemach durch den unterbleib erstechen ließ. Lambertus Scbaff-nab. apud Pißor. script. rer. Germ. p. 176. Geneal. March.Mißt. apud Hofmann script. rer. Lusat. tom. IV. p. 17. Man-lius, comment. rer. Lusat. II. 23. H. g. ibid. tom. 1. p. ig6.
* Dedo, Marggraf zu Landsbcrg, ein söhn Thimonis, undbruder Conradi Pii, der Marggrafen zu Meissen , vermähltesich mit Berkha, Grasen Viperti von Groitzsch tochter, dieer wieder von sich stieß, vielleicht wegen der kriege, die ihrvatter mit «einem bruder führte. Doch nahm er sie vor seinerabreise in das gelobte land durch vermiltlung Norberti , Ertz-Bischoffs zu Magdeburg , wieder an. An. 1124. stiftete er daskloster auf dem Peters-bcrge bey Halle, und weil bey seiner ab-reise nach dem gelobten lande dasselbe noch nicht ausgebauet
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