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wmde, hat ihr jederman den tod schuld gegeben. Grtgmus
Turon. üb. IV. c. 28 .
* Galt, oder Galtze, (Petrus ) ein Dänischer Edelmann,war Christian! IV. V»ce-Abmiral, und mnste an. 1644. den;i. aug. im 70. jähre seines alters zu Coppenhagen seinenköpf hergeben, weil er die ttt dem Kieler-Hafen besetzte Schwe-dische flotte hatte durchgehen lassen. Diesen fall so» ihm Ty-cho de Brahe vorher gesagt haben. Er hat de Jure Dano-rum, Vaticinium de Regno Sueviae , und eine oratlvn de No-bilitate Gentis & Mentis geschrieben. Witte , diar. Hsl-bergs DänischeStaats-undReichs-Historie,Vl.p. ;,i.
(Aaluani/ (Johann) Professor- der Rechten auf der Uni«vcrfllat'zu Padua , war an. 1640. in gutem ansehen, undwird sonderlich dessen gesammlete raritaten - und antiquitä-ten-kammer von Johanne Rhvdiv im buch de Ada sehr ge-rühmt. Man hat von ihm einen tractak de Usufructu. Im.
feriaiis musaeutn hist. *
* Galvano, (Antonius) ein natürlicher söhn des folgendenEduardi, war in Ost-Indien gebohren, und ward von demdamaligen Vice-Könige Nuno de Cunha an. 1536. zum Gou-verneur der Moiuckischen insuin gemacht; da er denn sehrviel gutes stiftete, und unter andern durch seine freygebigkeitdem Christenthum an dastgen orten ungemein aufhalf; auchdabey der Königlichen cassen einen schätz von 1,00000. crusadenerwarb. An. 1,40. kam er wieder nach Portugall, da er abervon König Johanne III. so schlechten danck vor sein wohlver-halten bekam, daß er in dem Hospital zu Lisabona an. 15,7.den 11. mertz in äusserster armuth sterben muste. Seine Hi-storie von den Moiuckischen injuln ist bey Damiano Goes, demer das manuseript auf des Königs Iohannis befehl gegeben,verlohren gegangen. Man hat aber von ihm zu Lisabona an.i,,,. einen andern in Portugiesischer spräche geschriebenen tra-etat von den verschiedenen wegen, durch welche die Ost-Jndi-schen waaren nachEuropa gekommen, und von de» bis an.i,,o.geschehenen entdeckungen der neuen Welt gedruckt. Antonius ,bibl. Hisp.
* Galvano, (Eduardus) ein bruder des folgenden Iohan-nis, war Secretnfius bey den Königen Alphonso V. und Jo,hanne ll. und wurde von denselben in verschiedenen wichtigenAmbassaden nach Rom und an den Kayser Maximilianum I.gebraucht. An. 1490. erhielt er den titul eines HistoriographiRegst , und gieng darauf nach Ost - Indien. Von bannenschickte ihn der König Emanuel als Amdassador nach Aechio-vien an den König David, er starb aber unterwegs auf einermsul des Rothen mcers. Sein söhn war vorherdeschriebenerAntonius.
* Galvano, (Johannes) ein Portugiese, war ein söhn Ro-derici Gavlano, 8 ecrerarü Köuigs Alphonsi V. ward an. 1448.CanonicusS. Crucis zu Coimbra , und begleitete an. -4,2. dieInfantin Eleonoram, welche an den Kayser Fridericum IV.vermählet ward, nach Teutschland. An. 1462. erhielt er dasBißthum zu Coimbra , und die wurde eines Legat, Apoftoli-ci im Königreich Portugall.. Der König Alphonsus V. der
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ihn sehr werth hielt, nahm ihn an. 1471. mit sich nach Afri-ra, woselbst er damals die städle Arziüa und Tanger einnahm,und gab ihm nach der zurückkunft den titul eines Grafenvon Arganil , ernennte ihn auch an. 1480. zum Ertz - Bischofsvon Braga , darüber er aber die Päpstliche consirmation nichterhalten konnte, sondern zu Coimbra den aug. an. 1,8;.starb. UniverJ'al-Lexic.
Galuanus, klamm» genannt, war ein Dominicaner ausMayland, und lebte um das jähr 1,40. Er hat eine Kayser-chronick und Historie der stadt Mayland geschrieben. Voßus ,de Hist . Lat. üb. 11 . c. 64.
Gama, Gam, stehe Iamagorod.
Gama, (Antonius) ein Portugiese, so zu ende des XVI.und ansang des XVlI. fecuti gelcbet. Er studirte zu Bono-nien in dem Lolleglo der Spanier das Jus Civile und Canoni-cum , und wurde nachmals Portugiesischer Rath. Man hatvon ihm Dedsiones supremi Lusitanire benatus; Tractatum deSacraraentis praeltandis Ultimo suppücio damnatis ac de Te-ftamentis, Anatomia , & eorum Sepultura. Antonius , bibl.
-f Gama, (Vafco de) ein berühmter Portugiesischer Ad-miral, war aus einem adelichen gejchlecht in Portugall geboh-ren. Als König Emanuel in Portugall an. 1497. eine flottenach Ost-Indien abschickte, setzte er ihn zum Oberhaupt dar-über, worauf er mit seinem bruder Paulus den 9. jul. die reiseantrat, und seinen lauf nach den Canarischen insuln richtete,auch dabey die insiil St. Jag» entdeckte. In dem folgendenjähr kam er glücklich zu Calecut an; und nachdem er bey demKönige daselbst audientz gehabt, begab er sich wieder auf diezurückreise nach Lisabona , allwo er an. 1499. anlangte. Drey>ahr hernach ward er zum andern mal in Indien geschickt,um die daselbst handelnde Araber oder Saracenen, welche sichden Portugiesen widersetzt hatten, zu bekriegen. Auf dieser reisemachte er den König von Aniola den Portugiesen zinsbar,und rückte darauf vor Calecut, schoß des Königs pallast zugründe, und ließ eine grosse anzahl bürger- niedermachen,schloß auch ein dündnis mit den Königen zu Cochin und Ca-nanvr, und begab sich wieder nach Portugall. Er muste aber
bald hernach zum dritten mal dahin, da er machte, daß diePortugiesen vesten fuß darinnen fasselen. An. 1,14. schickteihn der König von Portugall zum vterten mal dahin, daß erdie stelle eines Vtee-Königs verwalten sollte; allein er starb,ehe er nach Calecut kam, zu Cochin. Vor feine Verdienste wur-de er nicht nur zum Grafen von Vidigoaira erhoben, son-dern es wurde auch ihm und feinen nachkommen die stelle ei»nes Amirante del Mar Oriental erblich gegeben. Man hatvon ihm : Navigatione del Capo di bona Speranza, so zu Ve nedig an. 1,88. gedruckt worden. Hier. Ojorius , de reb. gest.Eman. Majfejt hist. Indic.
Gamachäus, (Philippus) ein berühmter Doctor der Sor-bonne und Pros. ssheologiae auf der Academie zu Paris , waran. 1,86. gebohren, und starb den 21. jul. an. 162,. Erließ sich sehr angelegen seyn , die rechte der Französischen kir-che und seiner Facultät zu behaupten, edirte auch verschiedeneschriften , worunter sein Commentarius über den Thvmam deAquino, genannt Lumina Theologica , hoch gehalten wird.Freberus. Bayle.
* Gamache, lat. Gamachium , eine kleine stadt in der Pi-cardie, an dem fluß BrcSle, zwischen Dieppe und Abbcville,nebst einem schlösse, welches ehedessen tn den Englischen krie-gen in ruf gekommen. Konig Ludovicus XIII. hat sie an. iSrr.zu einer Marggraffchafft gemacht.
^Gamala, eine stadt in dem untern Gaulanitide, am steGenefarelh jenseit des Jordans der stadt Tarichaä in Galiläa, sodisseit des Jordans lag, gegen über auf einem sehr steilen fel-sen gelegen, daß es einem, der sie besähe, schiene, als wenn sieaugenblicklich fallen wollte. Sie war mit tiefen thälern um-geben , und von der natur also bevestiget, daß sie sich auch we-gerte, die Römer einzulassen, und Vefpasianus sich nicht ge-irauete, dieselbe einzubekommen, wie doch nachgehends erfol-get. Suetonius , in Tito 4. allwo er sie eine sehr wohl bevestigtestadt nennet. Hegesippus IV.i. und Iosephus de bello Jud. IV. 1.wo sie die vortrefliche läge dieser stadt weitlauftig beschreiben,sagen, daß sie ihren nahmen von den cameelen bekommen ,weil die berge, darauf sie gelegen , solche Hocker und buckel,dergleichen man an den cameelen wahrnimmt, vorgestellet. Io-sephus ant. Jnd. XV. 18. n. & de vita c. 2. 24. ;6. 71.nennet es Castellum, und de bello III. n.,. scheinet er die Ga«malitische landschasst zu erwehnen, wo er etwan nicht viel-mehr diejenige städte und dorfer, so dazu gehören, darunter mey-net, von denen er antig. Jud. XVIII. ,. n. 1. saget , daß sienebst der verstoffung Herodis ersten weibes, so Areta, des Ara-bischen Königs , tochter war, zu dem kriege zwischen Aretaund Herode anlas gegeben. Bey dem Plinio bist. nat. II. 91.wird jetzt beschriebener orr Gamales genennt, und soll von dererde samt ihren einwohnern verschlungen seyn.
Gamaliel» ein berühmter Lehrer der Jüden, war auSder schule des Hillels , und soll ein söhn Simeonis des erstenund enckel Hillels des ältern gewesen seyn. Der stete nach warer ein Pharisaer, dem stände nach ein Schriftgelehrter, imübrigen aber in grossem ansehen bey den Jüden. Unter sei-nen jünger» war der Apostel Paulus gewesen, ehe er be.kehrt worden. Als die Juden wider die Apostel wegen aus-breitring der Christlichen lehre sehr erbittert waren , suchte erihre gemüther zu besänftigen, und gab ihnen den rath:man solle die Apostes gehen lassen, denn wäre das werck ausden menschen, so wurde es ohne dem untergehen , wäre esaber von GOtt, so wurden sie es doch nicht hindern kön-nen , welches auch von den andern damals approbirt wur-de. Es haben hieraus einige schliessen wollen, daß Gama-liel den Christen nicht ungeneigt gewesen, und andere fügenhinzu, daß er nachgehends sich würcklich zu der Christlichen religion bekehret habe. Gleichwie aber das letztere ohne genug-somen gründ behauptet wird, also ist das erstere gleichfallsungewiß, indem dieser rathGamaliels mehr aus einer politischenklughell als liebe zu den Christen kan hergeflossen seyn. Äff. V.
14. seqq. Cbrysoßomus , homil. 19. p. 282. Photius , codice17 1. Baronius , in annal. ad an. 54. num. 82. TiDentont , me-moires pour scrvir ä l’histoire ecclesiastique tom. II. p. 1. Bux-torffius, in abbreviat. p. ,8. 17?· *74· M^Uerus, in homony-moscopia p. 201. 202. Introduffio ad hist. phil. Ebr. p. 8?.
siehe von ihm bey Onkelos.
Gamaliel, war ein Patriarch der Jüden, um das jähr 41unter dem Kayser Theodosio II. Hieronymus handelt in einembriefe an Pammachum von seiner guten art die Schrift zu er-klären. Nicht weniger geschiehet dessen in leg. 22. Cod.Theod. de Judxis Meldung.
Gamcmodurum, soll nach einiger meynnng LamerdinuSseyn , welches eine kleine stadt ist, im Bißthum Saltzburg ge-legen , nahe bey dem Ursprünge des flusses Ens , an den Oe-sterreichischen grentzen. Andere hingegen halten es vor Iu»Vendurg, so eine stadt in Ober-Steyermarck ist, an dem flusse
Muer. Buudrand.
* Gamans, (Johannes) ein Jesuit, gebohren zu Neuenahr im Jüllchischen an. 1606. Er hat unterschiedene leben derHeiligen mit anmerckungen versehen, die in den Actis 88.tom. I. & II. zu finden sind. Er hat auch anmerckungen überSerarii tes Moeuntiacas verfertiget, die aber nicht gedruckt
wor-