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setzet, und an. 1721. zum druck befördert worden, v. le Cers ,
biblioth. hist. & crit. des autheurs de la Congreg. de S. Maur.
* Billungus, ein König über alle Sarmaten und Wendenvon der Weichsel bis an Dantzig und von der Oder bis in Hol-stein. Seine gewöhnliche residcntz war Mecklenburg . Er soll sichzum Christlichen glauben bekehret haben, aber wiedrum abgefal-len seim. Er soll zwey gemahlinneu , eine mit nahmen Medea ,eine Sarmatische Fürstin, als ein Heyde, da er aber ein Christgewesen, Vagonis, Bischoffs zu Oldenburg , schwester geheura-ther haben. Er zeugte drey söhne: 1.) hieß Micislaus, 2.) Nac-(on, ;.) Sederich. Munjieri cosinogr. V. 450. p. 1279. rsucaFürsten-saal, p. 86;. Lairizens Palmwald XII. 1. §. ic>.
Billy, (Jacobus) de prunay, tat. Uillius Pnmxus, Abtzu St. Michael en rHermitage, war zu @uife gebohren,woselbstsein vatter Ludovicus Gouverneur war. Als sein bruder Johan-nes sich unter die Carthäuser begeben wollte, trat er ihm seineAbtey Benedictiner-ordens ab, so in Bretagne am meer ge-legen. Er war in den sprachen, der Theologie, den Patribus,der Mathematic und der Rechtsgelehrsamkeit wohl erfahren,machte auch gute Lateinische und Französische Verse. Er über-setzte viel schriften der Griechischen Patrum ms Lateinische, in-sonderheit Gregorium Nazianzenum, Jsidorum Pelusiotam, ver-schiedene tractate aus dem Chrysostomo , Basilio, JohanneDamasceno, rc. darinnen doch der Griechische verstand nicht al-lemal gar zu wohl getroffen ist. Er hinterließ auch noch eineanzahl anderer wercke, so er selbst geschrieben hatte. Er starbden 22, nov. an. i;8o. Elogium Jac. Bilhi per Job. Chatardum,Sammarth. elog. lib. III. Mir aus , de 1 er. Ixe. XVI. Huetius,de clar. interp. lib. II. Pofjivin. Hendreick, Bayle. *
* Billy, (Jacobus von) ein zu Compiegne in dem jähr 1602.gebvhrner Jesuit, nahm in dem jähr 1619. diesen orden an»und lehrte darinnen die Philosophiam drey jähr lang. Er pre-digte über 20. jähr, und war Rector von Chalons, Langres und Gens. Er legte sich aber vornemlich auf die Mathema-tic , und hat man von ihm unterschiedliche tractate von dieserMaterie: Nova Geometrie clavis Algebra, Paris 164;. in 4.Tabuls Lodoicsex de doctrina Eclipscon , zu DijvN 1658. in4to; de Proportione Harmonica, Paris 1658. in 4to1; Tumu-lus Astrologie judiciarise, Paris 1659. in 4to ; OiophantusGeometra, Paris 1660. in 4:0 ; Opus Astronomien, &c.zu DijvN 1661. in 4to 5 Crisis Astronomica de motu Cometa-rum , zu Dijon 1666. in 8vo ; Locrrina Analyllex invemumNOVUM , zu Toulouse in fol. Moreri.
* Billy, (Georgius von) eine ordens-person der Abtey vonSt. Denys, nachgehends Abt von St. Vincent de Laon, vonSt. Johann von Ämiens, und Bischoff von Laon , schrieb un-terschiedliche tractate, und übersetzt das Memorial samt demHand-buch von Granada , wie auch einigen andern stücken. Erwar ein bruder des berühmten Jacobi von Billy, Abt von St.Michael en l’Hermitage. Er soll in dem jähr 1612. gestorbenseyn. La Croix du Marne und Du Verdis Pauprivas , bibl.p. 446. Sammarth. Gall. Christ, tom. II.
Bilsen , eine kleine stadt im Bißthum Lüttich , zwischen Ma-stricbt und Hasselt, 4. meilen von Lüttich gelegen. An. i 6 ; 6 . istdieser ort bis auf 4. Häuser abgebrannt. Nahe hierbey liegt dasweltliche berühmte Stift und Abtey Münsterbtlsen vor Fürst-liche und Gräfliche Fräulein. Tromsdorff. accur. geogr. ,
BUson, 1 Thomas) ein gelehrter Englischer Bischoff/ ist zuWinchester in dem XVI. feculo gebohren, und an. 1969. SociusColiegii novi in Oxford geworden: hernach Arehididasealusund Guardian zu Winchester, Hierauf 8. Theo!. Professor zuOxford ; endlich Bischoff, erstens zu Worchefter, darauf zuWinchester; ein mann von grosser frömmigkeit, gravität undgclehrsamkeit, in heil.Schrift, und antiquitate ecclestastica wohlbewandert; wie er solches an tag gelegt in seinem Englischenwerck de Pallione & descensu Christi ad inferos , in welchemer eine grosse geschicklichkeit sehen läßt; dazu hat anlas gege-ben sein buch, oder predigt, von der vollkommenen erlö-sung des menschlichen geschlechts durch JEsum Christum; dadiß von den Presbyterianischen widerlegt worden, befahl ihmdie Königin Elisabeth, diesen leuthen zu antworten: als welcheser auch in oben gemeldtem werck gethan. Sonst hat man auchvon ihm, de perpetuo Eceleiiae J. C. regimine , Engl . und La tein. ferner inEnglischer sprach deChristianx Subjectionis & Re-bellionis non Christiane differentia. Er starb den 18. jun. 1616,und ward zu Westmünster in der St. Peters-kirche zur erdenbestattet. Wood, histo,r. & antiq. Univ. Oxon.
* Btmilipatan, eine stadt auf der insul Coromandel in Ost-Indien , in dem Königreich Golconda am Golfo di Bengala,vier tag-reisen von Masulipatan gegen norden, und r;. stundenweit von der stadt Cicacola gelegen. Tbevenoi. Ost-Jnd. reis.II. 9. p. 211.
Bimini , eine von den Lucayischen insuln in Nord-Ameri-ca, liegt der insul Bahama gegen mittag. Die anländung ist we-gen der klivpen, und weil dgs meer daselbst sehr ungestüm ist,be-schwerlich, übrigens soll das land darauf sehr angenehm seyn.
* Bimonheer, eine feine stadt in Persien , in welcher grosserseiden-handel gefuhret, und von dar die seide an andre örter ge-bracht wirb. Sie liegt unter dem 74. grad 10. min. longit.und 57. grad j°. min. lallt. Taverniers Pers. reis. lib. III.pag. 149.
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* Bin Abdallatif, ist der Emir Tahya, ein söhn des Ab-dallatifAlcasbini Alfchiai, welcher in dem jähr 1552. nach Chri-sti geburt im 960. jähr der Hegira gestorben. Sein buch ist inPersianischer sprach geschrieben, und nennet sich Lubattavarikh,das ist, das marek oder die subftany der Historien, wel-ches wort man in Franckreich verderbter weise Lebtaric aus-spricht. Er hienge der secte der Schiais an; das ist derjenigen,zu welcher sich die Persianer bekennen. Er handelt von der all-gemeinen Asiatischen Historie sehr kürtzlich, und endiget bey derregierung des Schah Jsmael Sefevi, eines sohns des SchecHaidar. Jsmael wurde in dem 1514. jähr nach Christi geburtzum Konig in Persien gecronet. In dem jähr 1541. brachteder auchor sein werck zu end, und starb in dem jähr 1552. inder stadt Casbin, allwo er gebohren worden. Sein manuscriptbefindet sich in der Königl. Französischen bibliothcck n. 1499. Eswurde durch den Herrn Gomin ms Latein übersetzt,und von des-sen oheim, AI. Thevenot, zum druck befördert. Hßoire de
Gengh'tzcan, p. 529.
* Bin Aluardy, ist Zeinaddin Omar bin Almuzaffar Bina-luardy, so in dem jähr der gnaden i;;8. in dem 760. jähr der
t egira gestorben. Dieser Arabische scribent handelt von dereographie, so er aus unterschiedlichen Orientalischen scribenlenausgezogen hat. Sein buch ist betitelt: Kharidata lagyaib .·das ist, die vortreflich schone perlen, in einem volum.' in 4.und handelt von den sieben elimallbus Pcolcmäi und denen sei-tenheiten, so sich darinnen befinden, den Mineralien, pflantzenund thieren: es ist auch darinnen eine auf die Orientalische Ma-nier gemachte allgemeine welt-karte. Es wurde in die Türcki-sche sprach übersetzt, und dem Mir Osman , einem söhn desEskender Pacha dedicirt. Es befindet sich in der bibliotheck desHerrn Colbert. Hißoire de Genghizcun,Tp. ;;o.
* Bin Lalican,ist der Cady Schamseddin Abulabbas AhmedBin Mehemed Aldarmaky Alarbely Alchafay, so in dem jährder gnaden 1281. in dem 681. jähr der Hegira gestorben. Erschrieb in Arabischer sprach das buch, betitelt : Uafiat ä laAyan , der tod der berühmten Männern, deren beschrei-bung er machet. Er war aus der Assyrischen stadt Arbela ge-bürtig , und wurde zum Cady von Groß-Cair gemacht. Er be-kannte sich zu der secte der Chafayten, welches eine unter denvieren von den Mahometanischen Sunnis für rechtgläubig ge-haltenen secten ist. Das amt eines Cady überlüde ihn solchergestalt mkt geschäfften, daß er sein buch nicht zu end bringenkonnte; es haben aber unterschiedliche gelehrte leuthe zugabendazu gemacht; dann weilen dieser nur von 846. berühmtenmännern geredt hat, so haben einige ;o. andre 60. und andre2;7- als Harubi, Bin Aibec, Bin Habib Halaby und andre,beygefüget. Hißoire de Gengbizcan , p. 531.
* Bin Curdadebe, ist Abdullah ein söhn des Curdadebe.Sein geographisches buch ist betitelt: AlinaPalic oder Almama-lic , das ist: straffen und Reich. Er bemerckte darinnen dieentfernung einer stadt von der andern, die einkünftcn von Erachund anderer provintzen, wie auch die ausgaben, so der Fürstdarinnen zu machen genöthiget wird. Er schrieb überdiß eineHistorie, welche Masaudi in seinem buch Muruge Addahabsehr lobet. Sie wird auch in Abulfeda angezogen. Er starb indem jähr der gnaden 912. in dem ;oo. jähr der Hegira . Hiß
toire de Genghizcan , p. 333.
* Bin Retir Fargani, heissct sonst Mehemed Bin KetirAlfargani. Dessen buch ist betitelt : Alfusul Attalatin , dasist = die dreißig capitul. Es handelt von der bcwegung derHimmeln und der Geographie. Es wurde durch den gelehrtenHolländer Golius übersetzt, und betitelt: Eiemenra Astrono-mica , gedruckt zu Amsterdam in dem jähr 1669. Der aurhorlebte zu zelten des Califs Almamon, welcher in dem jähr der gna-den 8;;. gestorben ist. Der gleiche aurhor schrieb ein anderbuch über das Planispherium , welches betitelt ist : Almuhar-rar Alkamil Fitastihhalkora. Hißoire de Genghizcm, p. 332.
* Bin Schahna; diß ist Muhhib Addin Abilvelid IbrahimBin Mehemet Jbnal Schahhna gebürtig von Alep, welcherin dem jähe der gnaden 1478. indem 88;. jähr der Hegira ge-storben. Er schrieb eine univerfal-historie , unter dem tikul:Ruad Almanadir Fy Ilmalauail oder Aluakhir , oder die eineschöne aussicht habende gärten der wissenschafften der alten undheutigen. Solches handelt von erschaffung der weit und der Hi-storie von Adam bis zu der Hegira , und gehet bis in das jährder gnaden 140;. 8°6. jähr der Hegira ; er mercket auch diewunder-zeichen an, so vor dem jüngsten gerichts - tag geschehensollen. Er schrieb ein ander buch von den Rechten, betitelt:Eifan Alhuccam Fymarifat Alahhcam : das ist, die ZUNgeder Richtern über die erkanntnio der urtheilen. Diß letztebuch befindet sich in derKönigl. Französischen bibliotheck, n.612.
Hißoire de Genghizcan , p. 3 ; 3.
* Binarur, Binaros, oder vineros, ist ein flecken oderkleine stadt Spaniens,in dem Königreich Valenwgegen den gren-tzen Cataloniens,an dem einfluß eines kleinen flusses m dasMittel-landische meer, gelegen, allwo sie einen haftn hat. Maty, Dict.
,* Binaschi, (Philippus) von Pavia , ein vortreflicher Ita-liänischer Poete , der, als die Franzosen die stadt einnahmen,gefangen und übel gehalten wurde, darüber er sein gesichte ver-lohr, doch aber noch verse machte, die er heraus gegeben. Exist um das jähr i<n 6 > gestorben. ühümt t theatr.
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