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zu derselben Handhabung; * so ver-derbt ist das herz des menschen, daßman ihn durch die gemalt der ge-setze zu dem genuß des friedens undder glückseeligkeit zwingen mußte.
Die
* Die gröste begierde des menschen ist dieerhaltung seiner selbst; und könnte man glau.den sagt, lsilouette, es habe die Ewige Weis,heil die blosse würkung der Vernunft zuschwach befunden, wenn sie uns dem nem«lichcn natürlichen trieb unterworfen, wel-cher dem tummen vieh eigen ist : es seynun, daß die natur keine maaß halten kön-nen , oder daß der mißbrauch der menschli.chen freyheit derselben ordnung umgestürzt,so ist gewiß , daß der mensch durch seineunmässge lust dieser begicrde ein genügm zuthun, zu dem ungerechtesten muthwillenverleitet worden, und daß er sich nichtsicher genug geglaubt, er habe denn andereseines gleichen des genusses der rechte, wel,che die natur, aller gemeine mutier, allenzugleich gegeben, beraubet; daher kamenalle übel weicht den stand der natur entun-ehrten; doch folget daraus nicht, daß die-ser stand ohne gesetzt gewesen ; es war einallgemeines qesetzfür alle, allein kein allge-meiner schiedsmann; der beleidigte, je nach-dem das menschliche geschlechi in die art derbelcidigung mit eingestochten war, warfsich
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