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Von Gewittern, und wie man sich dabey ver-halten soll.
Gott zürnet nicht mit uns in schweren Ungewittern;
Er thut uns wohl dadurch: was sollten wir denn zittern:Wenn Stürme brausen und in schöner PrachtDie Blitze leuchten und der Donner kracht.
Hierin man ein Stück Agtftein (Bernstein , oderSiegellack auf wollenün Zeuge reibt, so ziehter leichte Sachen, als Pstaumfedern, kleine Stück-chen Papier und dergleichen an sich, daß sie daraufzufliegen und ein Weilchen daran hängen bleiben:und reibt man unterdessen ein ander Stück Siegellack,so bläset dieses die Papierchen von sich weg, welchedas erste an sich zog. Dieses kann jeder selbst probt-ren. Ein grosses Stück Siegellack, auch ganzerSchwefel, Pech, oder Glas, auch sogar gedörrtesHolz, zieht noch stärker an sich, wenn es geriebenwird, und wenn man es anrührt, fahren knisterndeFeuerfunken heraus. Eben solche Funken fahren ausden Haaren einer Katze, der man den Buckel streicht,wie man es im Dunkeln deutlich sehen kann. JenesAnziehen und Wegstoßen und diese Funken kommenvon einer besondern Art von Feuer her, welches mandas elektrische Heuer nennt. Manche Dinge, z. E.Pech, Siegellack, Schwefel, und Glas, haben da-von sehr viel in sich: dagegen Eisen, Kupfer und an-dere Metalle, auch das Wasser und die Luft sehr we-nig davon in sich haben. Nun hat dieses elektrischeFeuer die besondere Eigenschaft, daß wenn viel da-von in einem Dinge beysammen ist, und solches kommteinem ander», worinne wenig oder nichts ist, nahe:
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