. Von dem Teütſchen land teclxxv
R dwig der Baier do er auff ein zeit zů Sðranckfurt ein Reichßtag hielt-2 e, e** ſatzung mit den. furſten/ das ein keyſer ſo er von dẽ groͤſ-da: ſern oder beſſern theil der Chůrfürſtẽ er woͤlet wirt/ ſol auß kra fft ð wal gewalteur, haben zů regieren/ vnd můß nit den bapſt fragen wie voꝛhin geſchah) ob es jm* gefal oder nit. Dan das iſt nit kõen auß goͤttlichẽ recht oder auch auß alter oꝛde, nung der vaͤtter/ ſunder die baͤpſt habẽ ſich ſelbs do hin getrungẽ/ vñ ſeind auch— ʒum theil do hin gefürt woꝛdẽ durch etlicher ſchmeichler liebkoſen. Doch wan ei-r ner erwoͤlt wirt fol man das de bapſt anſagẽ/ das der er woͤlt ein Chꝛiſtlich vn ges* rechter fürſt ſey/ wyrdig des keyſerthumbs/ vñ auff das ſol er gebetten werdena vmb die kroͤnung. Vñ ſo die dẽ erwoͤlten keyſer würd abgeſchlagen on mercklich Krönung der
nz. vnd offenbarlich vꝛſach/ mag der erwoͤlt keyſer keyſer.e. a Q D die kroͤnung empfahen von einẽ jetlichen Chꝛiſt, RW—— 68 S lichen biſchoff. Dan diſe herlichkeiten ſeind von. ZZ— der Roͤmiſchen kirchẽ yngeſetzt vnd auffgericht. ZEN NW) worden. Woͤlcher bapſt hat die keyſer zů Cõſtan.. N N; tinopel geweicht vnnd gekroͤnt: Woͤlcher bapſt
E. hat die Chꝛiſtlichen keyſer die voꝛ dẽ groſſen k. Carlen in Italia feind ge weſen/fa ge weicht? Reiner. Wer hat die heidniſchen k. die voꝛ dem k. Cõſtantino ſeind ge, weſengeweicht? Niemand. Nun ſeind fie je als wol ja auch mechtiger k gewe-* ſen dañ die/ die der bapſt hat gekroͤnt. Es hat auch keyſer Carlẽ der vierd vil oꝛdniz nungen im Roͤmiſchen reich gemacht/ vnnd beſunder hat er gJeoꝛdnet/ wan derkeyſer in(einer maieſt at ſitzt/ ſol der ertzbiſchoff von Trier/ Cantzler in Gallia/ Keyferlich figvoꝛ des keyſers angeſicht ſitzen/ vnnd der ertzbiſchoff von Mentz/ Cantzler des vnler cc. haree Teütſchen lands ʒů der rechten ſeiten/ aber der ertzbiſchoff von Coͤin⸗/ Cantzler fürften.f.. in Italia/ ſol ſitzen ʒů feiner linden ſeiten. Der künig von Behem zů der gerech, ten des ertz biſcho ffs/ vñ neben jm der pfaltzgraue. Item der hertzog von Sachrer ſen zů der lincken des ertzbiſchoffs/ vnd neben jm der marggraue von Bꝛanden* burg. Vnd wan man offentliche pꝛoceſſion thůt ſollen ſie auch diſe oꝛdnung halnam ten Wan der biſchoff von Trier ghat dem keyſer voꝛ/ vnnd die andern zwen bisnrit ſchoff neben jm zů beiden ſeitẽ/ aber der Fünig von Behem ghat jm gleich nach.nähe: Vnd wan man die keyſerliche zeichen tregt ,/ fo ghat der hertzog vonn Sachſenlber mit dem ſchwert gleich voꝛ dem keyſer/ das iſt/ zwiſchen dem keyſer vnd dem bi-dſchn ſchoff von Trier / vnd zů der rechtẽ ghat der pfaltzgraue mit dem guldẽ oͤpffel-wirs der das gantz erdtrich bedeüt/ das rotund iſt wie ein kugel/ über das der keyſercher ein herꝛ iſt. ů der lincken aber ghat der marggraue mit dem ſcepter. Es duncktichs, mich nun ſich hab gnůg geſchriben von dem X Smifchz reich/ wie es an die Terü e(ben kommen iſt/ vnd was oꝛãnungẽ mit der zeit darin gemacht ſeind. Ich habhin; auch voꝛhin gemelt wie Lothꝛingẽ/ Sophoy vñ dz künigreich von Arclat oder**. Arle bey den Teütſchen bliben iſt/ dañ nach dem die maͤñlich liny von dem groſ-ku“ ſen Carlen abſtarb/ wolten die Fkrantzoſen das kẽyſerthumb mit gewalt an ſichaa, gezogen haben/ vnd ſpꝛachen es were jetzundt fo vil jar von keyſer Carlens zei-mer tenhaͤr bey jn geweſen vnd wolten nit bedencken/ daß keyſer Carlen vnd feinerar, nachkommen hetten Teütſch land mit Franckreich ingehabt/ vnd fürderlich-nes, en das keyſerthũb in dem Teuͤtſchen land geregiert. Das ſahen nun an die Tcütwr, ſchen fürſten/ vnd erwoͤlten den ſtarcken vnd mechtigen hertzogen von Sach-m” ſen mit namen Otten den erſten/ der behielt das keyſerthumb mit dem ſchwert keyſer Ottne bey den Teütſchen/ vnd bꝛacht auch dar zů vil laͤnder über dem Rhein gelegen/ der erſt us: err, gls Lothringen des hauptſtatt Metz was/ Bꝛaband vnd Burgund. Dar zů dn.rr, dempt er in Italia die Berengarios/ die ſich mit gewalt für Roͤmiſche kun teegg i n oiten
Drhide:
(hdr