Non dem Teütſchen land. ccclxxvij 1.
u cken vnd Schwaben durch den heiligen biſchoff Bonifacium zum Chꝛiſtlichen s. xonſſacz.Anl. glauben bekert woꝛdẽ. Diſer Bonifacius iſt ein geboꝛner Engellẽder geweſen/mr, nd hat Wunefridus geheiſſen/ ward aber zů Rom durch den bapſt anderſt genent /nemlich Bonifacius/ vnnd in Teütſch land geſ⸗ Hickt/ vnd do ſelbſt ſechsN vnd dꝛeyſſig jar gepꝛedigt. Er ſchꝛib auch dem bapſt Zacharie ein ſolichen ſantM bꝛieff. Wiſſent ds durch die gnad gottes das Teütſch volck etwas auff die recht| ban bꝛacht iſt/ vnd wir haben bey jnen veroꝛdnet dꝛey biſchoff/ ein haben wir gewie ſetzt in das Caſtell Wirtzburg / den andern in die ſtatt Buraburg( jch weiß nitar,, wo diſc Bůer ſtatt gelegẽ iſt/ oder woͤlche ſtatt er domit vermeint/ doch ſeind et-ern., Lich die verſton dar durch die ſtatt Erdfurt/ aber als dan wurden auß dꝛey bi-ak ſthummen nit mer dañ zwey) den dꝛitten an das oꝛt das man Erphes furt nent.nr: Diß iſt Erdfurt/ vnnd iſt darnach dem biſthumb ʒů Mentzʒ ingelybet woꝛden.tan, Diſer Bonifacius iſt nach der bekerung des Teutſchen lands ertzbiſchoff woꝛ-nz, den zů Mentz/ vñ durch(ein fürbit macht der bapſt Zacharias zů Coͤln ein ertz-biſthumb. Zů letſt fůr er den Rhein hin ab in Frießlaud vnnd pꝛediget do ſelbſtChiſtum mit groſſer ſtanthafftigkeit/ biß er zů letſt do ſelbſt ſtarb oder wie dieandern ſchꝛeiben/ von den ſelbigen heiden ward gemartert. Diſer Bonifaciusür, ſoll auch das cloſter Fuld geſtifft haben/ do hin er auch nach feinem todt gefuͤrtr: vnd begraben ward. Wie den Frießlendern weyter gepꝛedigt iſt worden Chꝛi-ſtus durch den heiligen Willibꝛoꝛdũ/ will jch hie vnden bey Frießland anzeigen.m Anno Chꝛiſti ſieben hunder fünff vnd achtzig/ ward das gantz Sachſen land ra, von dem groſſen keyſer Carlen bezwungen/ vnd dem Chꝛiſten glauben vnder-nc woꝛffen/ die voꝛhin offt daruon gefallen waren. Anno Chꝛiſti neün hundert:* vnd zwentzig/ ward durch künig Henrichen den erſten erſtritten Bꝛandẽburg/vynnd dem Chꝛiſten glaubẽ vnderwoꝛffen. Anno Chꝛiſti tauſent ein hundertuur, vier vnd zwentzig/ zog der biſchoff von Bamberg mit namẽ Otto in Pomern/vnd bekert zum heiligen Chꝛiſten glaubẽ diſe ſtett/ Colberg/ Sterin/ Belgrad /Camin/ vnd vil andere ſtett. Der erſt Chꝛiſtlich Hertzog hieß Werßlaus.„ite Anno Chꝛiſti 900. vnd neüntzig/ iſt Adelbertus biſchoff von Pꝛag gezogẽ inPreüſſen/ vñ vnderſtůnd das ſelbig volck von ſeinem heidniſchẽ irthum̃ ab ʒů⸗ prijẽ ik chriziehẽ/ aber er ward von jnen erſchlagẽ/ vnd fein leyb ward zů kleinen ſtücken ge⸗ ſten worden,hacket/ vnd den voͤglen zů einer ſpeiß dar gewoꝛffen. Darnach hat man manch
dEr.— 22'*; SD. mal mit Chꝛiſtlicher lere vñ auch waffen fie vnderſtanden zůbꝛingen zum glau-renn. ben. Aber ſie hielten nit was fie verhieſſen wan ſie übermannet wurden/ biß ʒůin
letſt/ do ſie die Tcütſchen herzen oder ritter bꝛůder vnd keyſer Friderichen demanderen mit dem ſchwert zum Chꝛiſtẽ glauben bꝛachten. Anno Chꝛiſti 1186,fieng an ein gots foͤꝛchtiger mañ mit namen Meinradus zů pꝛedigẽ das Euan-ken gelium den menſchẽ in Liuonia oder Lyfland / vnd richt auch ein biſthumb auff
. in ð ſtatt Riga . Er wonet ein gůte zeit do/ biß er die ſpꝛachgelert/ aber er het vil widerſtãds võ den boͤſen biß zů letſt
. vmb das jar Chꝛiſti iꝛ o o. vil in bilger weyß hinyn zogen /-
. ö. vñ hůlffen dz lãd mit gewalt zũ glaubẽ bꝛingẽ. Sie kleide-
aber? R tẽ ſich auch mit einẽ beſunderẽ geiſtlichẽ kleidt/ darã ſie ein
a J zeichen lieſſen machẽ gleich als ein ſchwert/ vnd wurdẽ die
nr.; Schwertbꝛůdð genẽt/ gleich wie etlich anðe geiſtlichẽ creu⸗ Schwer bt.e. ö Itzeran die kleider machtẽ/ vñ daruon Creütz bꝛuͤder genẽt der.
a. 1, wurden. Do aber die ſchwert bꝛůd jr fürnemẽ nit zum end
.. 8; mochtẽ bꝛingen durch ſich ſelbs allein /habẽ ſie ſich geſchla-
27 gen zů den Teütſchẽ herzen von Pꝛeüſſen/ die bꝛachten es
— gg in hindurch