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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
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cctlyxviij Das Ritt buch

hindurch/ vnd namen auch das land yn. Anno Chꝛiſti iz zo. vnd dar voꝛha⸗ ſ.ben die Teütſchen her: en auß Pꝛeüſſen manch mal vnderſtandẽ das volck inderitte iſt zum ittaw zum Chꝛiſtẽ glauben bꝛingẽ/ aber mochten lange zeit nichts ſchaffein.glaube kömen Ein mal erſchlůgen fie acht tauſent onglaͤubiger vnd fiengẽ vil/ die fie mit jnen⸗-in Pꝛeüſſen fůrten/ do mit ſie getaufft wurden vnd ler neten Chꝛiſtlich oꝛdnũg,vnnd darnach den jren mochten ſagen/ das vnſer glaub nichts ſch wers auff m itruͤg/ ſund in rechter miltikeit ſtund. Dan es was der heilig glaub alſo bey jnen 1geſchmecht/ gleich als begriff er in jm ſchwere vnd herte ding/ das fie ſich darab 7entſetztẽt/ vnd jn in kein weg annemẽ wolten. Aber der fund halff auch nichts.*Es verliefen ſich noch vil ſchwerer krieg biß dem jar Chꝛiſti 1586. do ward 1der künig mit einem groſſen theil ſeines volcks getaufft. e.Aber hie außen auff de Rhein im Elſaß / iſt den zeit? ſant Peters des Apo ⸗·*ſteln der Chꝛiſten glaub gepꝛedigt/ vnd von etlichẽ angenommen worden, Dañã atder heilig Peter ſchickt über das gebirg auff den Rheinſtrom Maternum/ Eu-charium̃ vnd Valerium/ das ſie den Teutſchen verkündeten Chꝛiſtum den her=s. Matern. ren. Vnd als ſie im Elſaß frucht ſchůffen/ zerbꝛach ſant Matern mit hilff der inglaͤubigen/ die er bekert hat ein treffüch oꝛt/ das do zůmal VNouientum/ aber je Awtzunt Eberſche Münſter heißt/ nit weit von Schletzſtatt gelegen/ do der keyſec wtJulius ein herlichen abtgoͤttiſchen tempel hat gebauwẽ/ vnd feinen göttern do jndanckſaget vmb den ſieg fo er wider die Galliern erlangt hat. Darnach zog ſant xnMatern ghen Straßburg / wolt auch do ſelbſt die abgoͤtterei außreuͤtẽ/ aber inter ward auß der ſtatt vertriben. Bald darnach ward er vnder west kranck vnd innſtarb. Do ward er mit groſſer traurtkeit begraben an das oꝛt das man jetzunt hrEle nent/ aber nach wenigen tagen ward er mit ſant Peters ſtecken wider auff⸗ Imerweckt/ daruon vil menſchen ſich bekerten zum Chꝛiſten glaubẽ. Dar nach baun Mwet er ein gotzhauß nit ferꝛ vonn Molßheim/ vnd nent es Domum petri/ da:. DiDom peter im man noch vnſern ʒeitẽ nent inn Teütſchẽ Domphieter. Bald darnach do der EsRAlſch. Chꝛiſten durchaͤchtung erſtůnd/ fielen die bekerten widerumb von dem glau⸗ zijnben/ biß über etlich hundert jar/ do verſchůffen die künig von Franckreich/ daoß Indas Elſaß vnd andere über Rheiniſche länder zum Chꝛiſten glauben wider g -bꝛacht wurden. Die hiſtoꝛi von ſant Matern/ hab jch hie haͤr gezogẽ auß oer hei-ligen legend/ vnd auß keinem bewerten ſcribenten. Dañ jch weiß wol daß erlichſie für ein fabel halten.

Don landerechten die im keyſerchumb nach ynd|

nch ſeind gemacht woꝛden.(|

Ach dem die Teütſchen na-

4 tion iſt kom̃en vnder die reö? gierũg des Raͤmiſchẽ reichs|

; ſeind von den zeitẽ des groſ

A 9 ſen R. Carles biß auff die

Ottones/ vnd von den Ot tonen auff dieQW Denrichen vnd friderichen gar vil vd* ſeltzam̃e landrecht gemacht woꝛden/ vndN entlichẽ ſam̃en in ein bůch geſetzt vndoꝛdenlichen mit jren titeln beſch:ibẽ. Vißß874 bůch wirt gar ſeltẽ gefundẽ/ iſt mir auch, nie ſehen worde biß auff den letſtẽ m -nat des jars Chꝛiſti i x43 do hat es mir ʒůgeſtelt*