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gelten in diesem Falle mehr als die Stimme -er einenoder der andern Parthey , in die sich die Berichte derVorzeit theilen.
Die Szene der Begebenheiten ist Judaa / die handeln-den Personen meist Eingebohrne dieses Landes, derJdeenkreis / die religiösen und bürgerlichen Verhältnissesind jüdisch, eigenthümlich, und fremde für die meistendamals vorhandenen Völker.
Markus / der so wie Matthäus diese Geschichte bear-beitete / findet sich nicht selten durch Rücksichten auf seinenächsten Leser veranläßet / gewisse Eigenheiten in jüdi-schen Gebräuchen und Meynungen durch Anmerkungenzu erläutern. Die Pharisäer führten / wie er erzählt /Klage / daß die Jünger Jesu n-E/5 , d. i. wört-
lich mir gemeinen Händen speisen. In der Voraus-setzung / daß seine Leser mit der jüdischen Bedeutungdieses Ausdruckes nicht bekannt seyen / hat er ihm dieErklärung beygefügt; dieses will sagen mit ungewasche-nen / 7-sv? --,«7770^. Weil er sodann noch besorgte/
sie möchten den Grund dieser Klage und die Beantwor-tung derselben nicht gehörig fassen / klärt er die Bege-benheit durch eine Anmerkung über die Gewohnheitenund Meynungen der Pharisäer auf und berichtet / daßdiese nicht anders als mit gewaschenen Händen essen undsich widrigen Falls zu verunreinigen wähnen. Er er-läutert / was beym Juden heißt; das ist der
Pvksabbath/ 7-^7' k<5t 77 (ie- 7 -e,/W-- 7 w, was sagenwill / wie es Josephus für seine römische Leser that.
Matthäus erzehlt das nämliche / sogar mit denselbenAusdrücken/ spricht von diesen und von vielen andern