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Einleitung in die Bücher des neuen Testaments : Erstes Heft / Von J. Leonhard Hug, Professor der Theologie an der Universität zu Freyburg
Entstehung
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dergleichen Dingen mehr; aber er enthält sich jedesZusatzes / jeder Anmerkung seinen Leser hierüber zu be-lehren , und denkt sich dieses alles bey demselben alsschon bekannt.

Lukas machte zahlreiche Anmerkungen in geogra-phischer Hinsicht , um seinen Theophilus , welcher zunächst sein Buch gebrauchen sollte/ soviel thunltch war,in Kürze über die Orte zu belehren , die der Schau-platz eines Ereignisses waren.

So benimmt sich Mathäus nicht. Wie er es über-flüßig findet über Sitten, Gewohnheiten, Meynungenund Denkart, so eigen auch alles für Palästina seynmöchte, etwas zur Beleuchtung anzumerken, so beträgter sich auch in Rücksicht auf die Erdebeschreibung un-hat kein Besorgniß, daß aus Unkunde des Landes, derGegenden, Städte u. s. w. seine Erzehlung für jeman-den dunkel und undeutlich seyn dürfte.

Im XXUsten Kapitel macht er zwar den Versuchdem Leser, um den Einwurf der Sadduzäer richtig zufassen, durch die Erinnerung nachzuhelfen, daß sie dieAuferstehung laugnen: ;

aber dieser Aufschluß war selbst für viele seiner Landesleuteerforderlich, indem die Meynungen dieser Schule beyden Reichen und Mächtigeren, derer freye Lebensart siebegünstigten , beliebt, allein noch nicht , wie Josephberichtet, unter das Volk gedrungen waren.

Er mochte nun aus dem Gesichtspunkte nur seineLandesleute durch seinen Aufsatz zu belehren, oder weiler nicht durch Reisen, wie Markus und Lukas die Ge-wohnheiten verschiedener Völker und ihren Abstand von