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Kinder bericht und fragstuck von gemeynen puncten Christlichs glaubens
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lichen gewalt vnderwoꝛffen ſein. Gott der vatter hat ir allein vnſern herrẽ Jeſum fürgeſetzt.Frag. Seind die fünder auch von der kirchen?Ant. Ja/ etlich/ nemlich die nach de für ſatʒ berüffen ſein/ dañ ſolche find gottes/ niemantmag ſy feiner hand reiſſen/ er iſt mechtigerwañ alles. loan. io. ſʒ blůt Chꝛiſti wirt ſy endlich reynigẽ. Welche aber nit von gott erwelerſind/ ob ſy(Bon in euſſerlichem ſchein für gůtChꝛiſten gehalten werde/ ſo ſeind ſy doch inder warheit nit der gemein Chꝛiſti. Zumſpꝛicht loan. Es ſeind vil widerchꝛiſten/ vonns ſeind ſy gangẽ/ ſy ware aber nit auß vns/weren ſy auß vns geweſen/ ſo weren ſy zwarbey vns bliben. i.loan.. Alſo růmpt ſich Pau­ lus / das er gewiß ſey/ vnd das jn niemant ab-treiben mög von. liebe gottes/ die in Chꝛi-ſto Jeſu iſt. Frag. Das mercke ich wol dannChꝛiſtus vn ſein leib/ ſeind ein perſon/ vonſeim leib iſt der nyendert/ der nit ewig dꝛinnblibt. Die gleißner habẽ wol ein ſchein voꝛ derwelt. Woͤlche letſt außgerottet werde. Mat/thei. t. Frag. Was gewalt hat die kirch? Ant.Paulus als ein glyd ſagt/ Ser herr hat mirmacht geben zur beſſerung/ nit zum verderben 2. Cor. iz. welchs allen glidern züſtat/ Sanalle ding ſollen zur beſſerung beſchehen. i. Cor.14. darzů allein alle geiſtlichen gabẽ gepꝛaucht

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