Vom Tauff.
¶ Ant. Der Sacrament vñ zeychen gepꝛau-chte er ſich ſeim nechſten zů gůt/ auß lieb/ vndſetzte aber auffs euſſerlich thůn kein vertraw-en/ dañ er lebt allein im glauben. Als nemlichdurch den Tauff wirt er in die Chꝛiſtlich ge-meyn angenomen. Durch des herrẽ nachtmalbezeuget er ſein glauben vnd lieb voꝛ ſeim ne-heſten. Frag. Alle die ſo getaufft ſeind/ habenangezogen vn ſern herren Jeſum Chꝛiſtũ. Deßbalb belangt der Tauff die feel ſelbs. Antw.Der euſſer lich tauff bedeutet den tauff Chꝛi-ſti/ welcher im geyſt vnd feür die gewiſſen vonſünden reinigt/ vn gibt die ware gerechtigkeytdiſer belangt die ſeel/ vn iſt geiſtlichẽ. Aber diegeſchꝛifft pflegt offt zů gepꝛauchen die figurẽ/für das ſo bedeutet iſt/ als den waſſer tauff/für den tauff Ehꝛiſti. Dꝛumb heißt jn Pau-lus ein bad der widergehurt/ vñ ein anlegungChꝛiſti. Frag. Welche fol man rauffen. Ant.Alle die fo wir verhoffen moͤgẽ/ der lieb nach/die alle ding glaubte/ biß ſy das widerſpil be-findent/ das ſy von dem bund gortes ſeind.Dañ welchen gott für ein kind durch fein walerkent/ m õgẽ vñ ſollen wir auch erkennẽ durchden tauff für vnſern bꝛůder/ es zwinge dañ dielieb vnnd des nechſten nutz zum gegen? eyl.rag.