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Vorred.
Inn dieſem werden wir erſtlich der Teutſchen vnſerer voꝛfaren fro m̃keit Nutzbarkeit
vnd weißheit vermercken/ welche von from̃en gelerten leuten vnd erꝛichtet/ diſes buche.
den Chꝛiſtenlichen glauben angenom̃en/ die Kirchen mit vil freyheiten be-zieret/ vnd die lehꝛ deß Euangeltj weit vnd bꝛeit bey den Barbaren vnd Absgoͤttiſchen voͤlckeren auß geſpꝛeitet. Damalen iſt auch mitt ſampt den gutenkünſten die Teutſche ſpꝛaach viel zierlicher außgeſtrichen/ ond erſtlich in gesſchrifft gebracht worden/ dieweil man bißhar die offentlichen Inſtrumentallein zu Latein geſtellet/ wie ich dieſes bey den alten ſtifftungdꝛieffen vndKeyſerlichen freyheiten hin vnd wider genug ſam erkundiget. Nach diſemwerden wir hie vnſerer altuoꝛderen wunderbare tugendt erlernen/ wellichemit def leibs vnd gemůts vielfältigen gaben bezieret/ auch durch jhꝛe ſtar-cken waffen jhnen das Keyſerthum̃ beſtetiget/ vnd die wůtenden voͤlcker zuring harum zum theil bezwungen/ zum theil durch heilige perſonen dahingebiacht/ daß fie friden geliebet/ vnd in gehoꝛſamkeit verharꝛet. Weil wir a-ber ð hochuerꝛmpten Teutſchen Helden leben fürgeſtellet/ haben wir auchmehꝛtheil Fürſten in Teutſcher nation geſchlecht erſuchet/ vnnd dieſer har-kom̃en in Geburttafflen menglichem zuſehen fürgeſtellet. Vnder diſen(einetliche(wie dañ alles in dieſer welt vnbeſtendig) durch die lange zeit abgangen/ der mehꝛtheil aber fein noch gantz loblich voꝛhanden/ welliche Gott zugutem dem varterland lang bewaren vnd erhalten wolle.
Man hat auch allezeit in Teutſcher nation etliche fürneme Schulen inn Gute Fünfden Cloͤſteren oder hohen Stifften erfunden/ auß welchen viel gelerte leut inn Teutſche
entſtanden. biß letſtlich der gröoͤſſer theil der Occidentiſchen Kirchen ange-fangen fürnemlich nach reichtum̃ zuſtellen/ vnd ſich ab dieſer welt pꝛacht vñeytelkeit zu verwunder en. damalen fein die gute künſt gemeinlich wider hinderſich zu den Gꝛiechen/ vnd dañ zu den Ar aben gewichen. Als aber letſt lichConſtantinopel von den Türcken erobert/ haben etliche fürnenie Gꝛiechen/fo der feind veriagt/ die guten künſt vnd ſptaachen mit jnen in Italien oderWelſchland gebꝛacht/ vnder wellichen Beſſarion ein Cardinal/ Guarinus/Geoꝛg Trapezontius/ Theodoꝛus Gaza/ vnd andere der geleichen geweſen.Wie nun das geſchꝛey von jhnen zu den Teutſchen kom̃en/ ſein jren viel außliebe der Freyen künſten in Italien gezogen/ vnd die ſelbigen offen lich innden ſchulen gehoͤꝛet die guten bucher fütleſen/ ſein auch mit hohem verſtandbezieret wider in Teutſchland jr vatterland kommen. Vnder dieſen warenNicolaus von Cuſa/ Dionyſius Rickel/ Joannes Regiomontanus/ Rodolphus Agrieola/ vnd viel andere/ welche hernach in dem vatterland die Grieschiſche ſſꝛaach vnd rechte Philoſophey gelernet/ viel jünger bekom̃en/ vnddie guten künſt bey den Teutſchen geoffenbaret/ alſo daß diſe lerſtlich durchjren hohen verſtand alle anderen weit übertroffen/ wie ſollichs in dem Dꝛit-ten theil welter ſoll geoffenbaret werden. Es ſtiende ab er einem vndanckbaren vnnd liederlichen gemůt zu/ dieſe vnſere altuoꝛderen zu verſchweigen o-der zu vergeſſen/ wie ſich dañ auch der hochloblich Key ſer Maximilian dererſt/ offt von den Teutſchen ſelbs erklagt/ als Johannes Stabius ſein Ma-thematicus bezeuget.
land kom̃en.
Deßh alben hab ich dieſe arbeit allein auff mich genommen/ vnd alle fürs Vrſach diſernemſten perſonen Teutſcher nation auß allen Hiſtoꝛien/ Chꝛonecken/ vnnd ar beit.
geſchichtrodlen ſo viel mir müglich) zuſam̃en gebꝛacht jr leben vnd thatenauff das kürtzeſt beſchꝛiben/ vnnd erſtlich zu Cat ein inn Truck verfertiget.Weil ich auch verſt anden/ daß dieſe mein arbeit menglichem angenem/ vndaber fürnemlich den Teutſchen zugehoͤꝛig/ hab ich dieſe auß hoher perſonenermanung ſelbs vertentſchet/ vnd an viel oꝛten gebeſſeret/ vnd reichlich ge-mehꝛet/ wie man dan dieſes bey dem ſternlein* erktindigen mag/ ſo zu dieſen
k perſonen