Beſchtzeibting/ der Ander theil. 27dermaſſen übertroffen/ das man jhn noch ſeinem abſterben inn der heiligen võ Chriſti gezal angenom̃en: geleicher geſtalt iſt auch harnoch S Dietland der Hertzog burt 850 jar.in Schwabẽ fein blutfreund zu Einſidlen in Sweytzerland ein verꝛumpter
Apt geweſen. Naucler. Gen erat a3. poſt Chriſtum . 1990 mn, ED
GS. Nidgarius Biſchoff zu Augſpurg.
* NVidgar ius iſt von ſeinen elteren in das klo⸗ s; 4S ſter Ottenbeüren gethon woꝛdẽ/ damit er da,,+ elben in guten kijnſten vnd allen tugeten vnö derꝛichtet wurde: dieſes was vor hundert jaren von. Selaco einem frommen Fürſten in Oſtfrancken ge-ſtifft et. In dteſem kloſter hat er derm aſſen zugenommen/ daß er mitt deß gantzen Conuent bewilligungdaſelben Apt erwehlet. Wie er dieſe Aptey erlanget/. hat er alles zu ehꝛen Gottes/ vnd das die juget in al-, len freyen künſten aufferzogen wurde gerichtet/ alſodas man jhn für ein heiligen man geh alten. Deßh al-n, J ben als har noch Adelger der Biſchoff zu Augſpurggeſtoꝛben/ iſt er in dem 8665 jar daſelben zu einem Biſchoff erkoꝛen. Dieſen besruff hat er angenommen/ vnnd bey vier jaren mit groſſer treüw verwalten/auch durch feine gute eyempel andere zu Gottes foꝛcht gereitzet. Wie er nunalles auff das beſt inn der Kirchen wellen anrichten/ iſt er viel zu frů geſtoꝛ-ben/ vnnd bey mencklichem ein groſſe begird hind er jm verlaſſen. Er iſt auchzu nachghender zeit durch[eine nach faren vnd er die heilige gezellet woꝛden.
Anon in Epiſt. Auguſt.·Vupertus der Krancken Left,Vypꝛecht iſt Witekindider Sachſen Fürſten/ ſo 8; 6.22 under de groſſen Carle den Chꝛiſtenlichẽ glau-ben angenom̃en Sun geweſen. Diſer iſt durchfein groſſe manheit an leib vnd gemuth def from̃enKeyſer Lud wigẽ feldleger nachgezogen/ vñ durchſeine tugendten bey mencklichem einen groſſen nammen erlanget. Deßhalben hatt jhm Carle def Keysfer Lud wigen Sohn das Fürſtenthum̃/ fo zwiſchender Liger vñ Son gelegen zu regieren befolhen/ damit er Franckreich wider die Bꝛitannier beſchirmet.
A, w Er hat fein ampt daſelben dermaſſen fleyſſig außgeö eichter daß er von den Chꝛiſtẽ allzeit dem Juda Maergleichen werden. Als aber harnoch die Noꝛdmenner mit jrem Fürfen Haſtingo die grentzen an der Liger überfallẽ/ dar zu Angiers/ Potiers/vnd Turon grauſamlich verherget/ hat Rupꝛecht eylend eine gezeug beſam-let vnnd iſt den feinden mannlich entgegen gezogen. Wie die Dennen durchjhꝛe kundtſchaffrer dieſes vermercket/ haben fie angefangẽ wider hinder ſichzu jhꝛen ſchiffen zufliechen/ welche fie an dem geſt ad verlaſſen: als jhnen aberdie Fꝛancken fürgezogen/ wurden fie an jhꝛem fürnem̃en verhinderet. Deß-halben haben die Noꝛdmannen ein groſſe vnd ſteinene Kirchen/ ſo auff derſtraaß gelegen/ eingenommen. daſelben haben ein theilvoꝛauſſen/ die ande-re in wendig ſich eylend beueſtiget. Es lage Haſtingus mit einem theil feinesgezeug in der Kirchen: welche aber voꝛauſſen beliben wurden bald von Ru-prechten erſchlagen/ vnd die überigen vmblegeret. Es haben auch die Chꝛi-
3— ſten bald
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