Buch 
Der ander Theil Teutscher Nation Heldenbuch : Inn diesem werden aller hochberümpten Teutschen Personen, Geistlicher und Weltlicher, hohen unnd nideren staths, Leben unnd namhaffte Thaten gantz warhafftig beschrieben ... von dem Grossen Carolo ... har, in die siebenhundert jar, biss auff Keyser Maximilian den ersten ... / Erstlich durch den Hochgelerten Herren Heinrich Pantaleon fast auss aller voelckeren Historien ... fleissig in Latein zusammen gezogen, unnd mit sampt aller beschribener personen büldtnussen ... künstlich fürgestellet. Jetzmalen aber von dem ... Authore selbs verteutschet, reichlich gemehret, und gebesseret ...
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;;#8;28 gochuerꝛuͤmpter Teütſcher Perſonenvs chriſti ge ſten bald ſhꝛe ſchantzen vnd baſteyen auff gewoꝛffen/ vnd an volgendenburt dz s jar. tag von allen oꝛthen har dieſe Kirchen er, 9*Nordmañen ie es nun gegen abendt woꝛden/ vnd Rupꝛecht durch die hitz vnd groſſe2 arbeit gar ermůdet/ auch fein helm vnnd bantzer abgethon/ damit er ſich er-Franckreich. kulen mochte/ ſeind die feind vnnerſechenlich mit groſſem gewalt daher ge,fallen. Es griffen die Francken zu den waffen/ vnd triben die Deñen hinder-ſich. Deßhalben iſt Rupꝛecht vngewaffnet eylent dahar gerennet/ ſeinẽ volckhilff zu beweiſen/ auch vnbehutſam dem fliechenden feind zu weit nachgehenget. Als er nun vnderſtanden mit der feind en hauffen in die Kirchen zutringen/ warde er auff gefangen/ vnnd mit groſſem ſchaden deß gantzen land er,ſchlagen. Deßhalben ſeind die Francken von der belegerung auff gebꝛochenvnd wider heimgezogen/ als auch die feind viel von jhꝛẽ volck verloꝛen/ ſeindfie wider zu den ſchiffen kommen. Es verließ Rupꝛecht einen Sohn der hießOtto welches ein hochuerſtendiger Fürſt in Sachſen woꝛden/ deſſen SohnHeinrich harnoch Key ſer erwehlet/ wie an(einem oꝛth ſolle angezeigt wer -den. Es iſt auch bey feiner zeit Keyſer Carle der ander vmb das 373 ſar geſtoꝛben/ welcher zu erſt/ dey allen feinen ſendbꝛieffen/ geſchꝛifften vnd Bullen diejar zal Chꝛiſti verzeichnet/ welches dañ har noch bey allen Chꝛiſten biß zu vn/ſerer zeit fleyſſig behalten woꝛd en. Auent. lib. 4. Annal. Boiorum. en Ad

Euitolph Hertzog in Sachſen .

Eutholphus if auß Wedekind deß gewaltigeFfürſten in Sachſen ſtam̃en hoch erboꝛen vnndbey den(einen in allen tugetẽ auffer zogen wonden. Deßhalben warde er harnoch vmb das 8 40 ſarHertzog in oberen Sachſen / beſchirmet fein Vatter-land manlich wider die feind/ erhielte den Chꝛiſten-9.. lichen glauben/ vnnd mehret dieſen. Under ande,n, ren ehrlichen tathen hatt dieſer zu Ganderheim ein,, nam̃hafftig frau wen kloſter geſtifftet/ vnd daſſelbigmit viel gůteren vnd freyheirten verſechen. Deßhal-. ben er auch har noch feinen dꝛeyen Doöͤchteren Hato-n nnn, maden/ Gerber gam/ Chꝛiſtinam/ welche er dareingethon/ befolhen Gott fleyſſig zu dienen/ vnnd ſich in allen tugeten zu üben,Auf dieſen hat&. Alfrid die Hatomadam zu einer erſten Aeptiſſin daſelbenveroꝛdnet in dem 857 jar. Wie Leurolph dergeſtalt viel jar Teutſchland anſelbigen oꝛthen loblich verwalten/ iſt er geſtoꝛben/ vnd das Fürſtenthum̃ Ot

toni vnd Bꝛunonl zu regieren verlaſſen. Crantz lib w Sax cap. a.

Rembertus Ertzbiſchoff zu Hamburg .

838.

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* 850;

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2. Nww 8

.® den. So bald er dieſes

8, iſt von frommen elt et en erboꝛen. in dem kloſter Turhold in Flanderen anfferzogen woꝛden. Wie S. Anſgartus dieſes knabengute art erſechen/ vnnd auß dem Geiſt Gottes ver.mercket was mitt der zeit für ein dapffer er man außihm werden/ hat er jhn zuſich genommen/ vnnd innallen tugeten vnnd künſten wol vnderꝛ ichter, Defhalben fo bald vnnd Anſgarigs verſchelden/ iſt diefer Rembertns von der Pꝛieſterſchafft vnnd demvolck an deſſen ſtatt Ertzbiſchoff erwehlet vnd außKonig Lud wigen befelch zu Mentz beſtetiget WO!hoch ampt entpfangen/ ö.e