HANNS
Das grosse
Narrenspiel
Prolog
Wer ist's, der heute zu Euch spricht?
Der sich sein Lled in süße Reime flichtEin Narr, der lügt,
Der sich und Euch betrügt
Der einer Mondnacht Traum und Trug
Und einer tollen Liebe Spuk
Für Wahrheit nimmt
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dem Stimm' und Wort versagt,
Wenn er der Liebe letztes Leiden klagt.
Dem ward ein Lied in Freundes Seele wach,
Das klagt sein Leid, das äfft ihm nach
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Das spottet gellend seinem Schrei
-
Ein Lied von Mondscheinsehnsucht und von
Narretei.
Süß ist die Liebe, wie ein blühender Baum,Der seine Äste wiegt im Hoffnungstraum,Daẞ Frucht ihn segne und Gedeihn.
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Wahnwitzig ist die Liebe, grausam und bizarr,Wenn du ein läppisch Kind, ein welker Greis,ein Narr,
DASOSA
5
04.
" Schlicht."