hANNS.
He, Colombine, hörst du meinen Schrei,
Der durch die Nacht sich gellend schwingt?He, Colombine, hörst du meinen Schrei,
Der tief aus meiner Brust empor
In jedes Herz zerfleischend springt
Du streckst kokett zum Tanz dein Füßchen vor.
8.
Pierrot schreitet schweigend durch die Nacht,Leer liegen, öd und stumm die langen Gassen.Was hier am Tage auf und nieder rannte,Habgierig nach Genuß entbrannte,
Hat alles jählings sie verlassen.
Pierrot lacht.
Zur Kreuzgestalt erhebt er breit
Die schlotternd weißen Ärmelfalten,
Und stehend bleibend hemmt er seinen LaufUnd späht verstörten Blicks zu hellen Festern
auf,
Drinn noch ein Licht wird wach gehaltenEin gelber Schimmer färbt sein weißes Kleid.
Und dieses Wachen in der Mitternacht,
Dies Brennen ohne Zeit und Rast,Dies Lodern einer nie erlösten Hast
Macht grausen mich
Und fürchterlich:
Pierrot lacht.
11
04.
Schlicht.