Des Europäischen Herolds zweyte Haupt-Handlung
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Cron/ Ihrem fürwenden nach/ krafft der nach Heister/ und in dem lande de Basques/ dem För-dern Niemegischen frieden ersonnenen clepen- stenthum Bearn / den Grasschafften Foix/ Bi-stcntien/ eine botmäßigkeit über das gange gorre/Armagnac u.s m. bestehet. SpanienHoch-urrd Nieder-Tcutschland/ diß-mrd führet dargegen an/ daß Rönig Johannjenseit Rheins/ mitbegriffen die Schweig inNavarren / welcher vom Rönige Ferdi-und vereinigte Niederlande/wie auch ande- nanden inLastilien vertrieben worden/ keinre benachbarte Königreiche/als Böhmen/ rechtmäßiger König/sondern ein keher gewesen/
Dänemarck / wie auch Preussen/ sü-eHren; und hatte von seiner gemahlin König GastonsAllermasien König Carl dieselbe nicht als Kap- von Fort zu Navarra tochter/Catharinen/ser/ sondern als König in Franckreich besessen/ kein erb-recht erlangen können / sondern es hätteund mit einem solchen rechte der äevolution auff die lüccellion König^erdinando Catholico gc-seine nachkommen verstammet hätte/ daß aus bühret: So habe Spanien wegen verweigeredem völcker-recht darwidcr keine Verjährung tcn unschädlichen durchzugs eine wahre recht-statt finden köme. Als zu den zeiten Räyser mäßige Ursache zum kriege gehabt/ und also jur«HenrichsillRönigHenrichl in Franckreich bslll das gantze Reich eingenommen ; Daher»bey dermündlichen confcrentzzu Civoissichfast Rönig Henrich lv in Franckreich/K.Iohann«unnütze machte / und demKayser vorwarff/ die sen unter-neffe/ mehr nicht/ als etwa obgedach-Teutschen hätten den grösten theil von Franck- te stücke und landschafften/zur Cron Franckreichreich / welches den Carolingern gebührte/ mit bringen können. Hergegcn stellen die Fran-unrecht an sich gerissen/ und bischer usurpiret/ Hosen vor r Rönig Hcnrich lv habe von seiner-auch biß dato vorenthalten/ antwortete ihm der frau mutter/Rönigin Johannen zu Navar.
Kayser: Er wolte diese anspräche mit dem de- ra/ ein erb-recht erhalten r Die Spanier wä-gen in der saust wiederlegen. Der König ren invakorer und unrechtmäßige innhaber/wi-aber brach in geheim des nachts auff/ und such- dcr welche das recht des Königs durch beybehal-te durch die fiucht die äissutation zu vermeiden, tung des tituls und wapens conlervixet worden;
Der ietztregierende König und dessen Mnlffri WiedennUrbanusVinpabstzuRom/ wel-zwar pr^kenclireten nach obgedachtemNiemä- eher damit an sichgehalten/genöthigct worden/gischen fricden-fchlusse vermittelst ihrer msmo- solchen A. 162s Röntg Ludwigen xn l zu ge-rwtien inehr nicht/ als das jenige / was rh. ben. Vermittelst des aufder Fasanen-'Insulnen vermittelst des U)estphalLschen und A. 1659 dcn 24 Nov. raeiiicirten so genanntennurermeldecenfrieden-schlussescsäiret und pyrenäischcn Friedens ist zwar dern Kcnigeabgetreten/ und was nachmahls unter dem in Franckreich die Grafschastc Roußitkonnahmen der clepenäentien biß auff den I Aug. und dicGras-undHcrrschafftenLonflans über«
I68l reuniret worden; lvie dann die Königl. lassen, und das pyrenaische gebirge zu gran- -re>
Majest. solches gegen den Kayserl. Abgesimd- gen beyder Rönigreiche gesehet worden ; k>
ten/Herrn Grasten vonMansfcld/ausdrück- Ob aber der Konig in Franckreich sich hier-lich versichert: dieweil sie aber bald hernach durch seiner aufs Königreich Navarrä Haben-bey ansang des conxreüüz zu Franckfurt die der anfoderungen begeben/ ist allen umständenstadt Srraßburg und Rehler schangeein- nach fast zu zweiffeln; dahero er hart urgiret/genommen/ auch sonsten von dieser Cron nach- daß ihm Pabst Alexander vn in dem schreiben/
Mahls gewisse pi-incif lcAisS^ticsc wahrzuneh- darinnen sich derselbe wegen des von den Cor-men gewesen/ so ist fast zweifelhafftig worden/ sen zu Rom dem Frantzöischen Gesandten/ Ducvb man durch einen tractat und Handlung sich de Cregui / zugezogenen shimpfs erkläret / dengegen dieselbe zur genüge versichern/und durch titul Rönig in Navarra geben müssen. §
eine ewige unwiederruffliche renunci-uion der Nicht weniger machet er pi-Ltsnlion aufdie us de!
noch unbekandten anspräche und ersinnlichen RömgrcicheNeapolis undSicilien. DasEy..öcpsnäenticn denen weitsichtigen anschlagen ftmdament aber des Frantzöischen anspruchsder Frantzöischen Monarchie beständig entge- aufdie Königreiche beeder Sicilien ist fürnem-gen treten könne/ oder ob man nicht vielmehr lich aufdiese rstione; gesehet worden/1) daß diezu besorgen gehabt / es werden selbige/bey fort- Normanncr den Saracenern solche Reichewährender pr-epotcnh der Cron Franckreich/ abgenommen/2) Herrzog Carl von Anjou sol-in inünitum erstrecket werden; wie denn auch ehe mit ccmienrdes Päbstlichen stuhls/als lehn-solches der nachfolgende krieg gnugsam bezeu- Herrn / jure beiu erobert/ und seine poliergätget. Zwar hat man auff dem Neichs-tage zu Re- sich durchs schwerdt bey seinem erworbenengensburg wegen eines 3rmilkitü auff zwanhig rechte versichert / der päbstlrche lehn-Hofjähre nach denen von Franckreich vorgcschla- solche poLllioncs durch vielmahlige belcihungengenen conöiüouen / iedoch mit vorbehält/ und bestätiget / daß z) die Rönige in Zlrragonienim übrigen unbeschadet des Westfälischen sich ihres daran gehabten rechts durch renuncis-und Niemagischen friedenschlustes mit dem Kö- non begeben/4) Rönig ?er<lin3n<lu8 catb»l>cusniglichen klenipotentigrio, Mr. Versus/ Comte sich mit Rönig Ludwigen Xll in Franckreichde Crecy/ sich verglichen/ auch den moöum pv5- gründlich verglichen / und die Reiche ceöirct.lellionum. diegrantz-ziehung und andere puncta Desgleichen hat die Cron auf das Rönig-aufs tapet nehmen wollen ; Es hat sich aber reich Custilien daher eine alte und numehr fasteine ciKLultat nach der andern Herfür gethan/ erloschene prLtenl>on,weil König Ludwig derbiß es abermahls zur ruptur kommen / worvon Heilige ein söhn gewesen der Znfamin Blanca/bereits oben weitlaufftigergeredet worden. welche von ihrem Herrn bruder/RönigHenrich
«ufdas Kö- Ferner pr^rencliret Franckreich aufdas gan- in Castilien/diests Reich ererbet.
Rönigreich Navarra/ und besitzet mebr Weiter nimmt die Cron Franckreich auchAufMn»nicht als den jenigen theil / so Navarre Basse das Rönigreich portugall in ansprach/ web*""'
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