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Unterpfand dienten, so schien dieser Geldanwendung eineGewährleistung zu Grunde zu liegen, die jedem unglücklichenEreigniss Trotz bieten könnte. Der französische Staats-bankrott brachte aber das Unterpfand beinahe auf Nichtsherab, und die Genfer wollten oder konnten nicht mehr zahlen.
Die bernischen Gläubiger schickten mich nach Genf, Jenner >
Bevollmäch-
wohin ich im Frühling 1794 mit Victor Sylvet abreiste, aus- tigter dergerüstet mit den ausgedehntesten Vollmachten, um zu retten,was noch zu retten war.
Herr Sylvet ward bald hernach von Banquier Schmidabgelöst, der aber auch nicht lange in Genf blieb, so dassich das Geschäft allein zu führen und zu beendigen hatte.
Genf war damals vom Freiheitsschwindel ergriffen, dierepublikanischen Franzosen standen in Carouge, meine Schuld-ner lachten meiner Verfügungen, erklärten sich insolvent undblieben reich, indem sie ihr Vermögen ihren Weihern schenk-ten. Was sollte ich anfangen? Gerechtigkeit war keine zuerlangen. Verwirrung und Gesetzlosigkeit waren an derTagesordnung und der kleine Staat seihst seiner Auflösungnahe. Durch Furcht allein konnte vielleicht etwas erhaltenwerden. Ich machte Bekanntschaft mit dem General Noël,der die Franzosen in Carouge kommandirte.
Es war ein Mann des Tages, das heisst ein Jakobiner schwierige,der ersten Klasse, der die rothe Mütze mit der Uniform trug. aber ..
Ich gewann sein Vertrauen, und er unterstützte mich so unterhand-
kräftig, dass die Schuldner sich hequemten, einen Vergleich Gen^fiNoei.mit mir ahzuschliessen.
Das Unterpfand - Depot der französischen Renten wardden Gläubigern eigenthümlich zugesichert, nebst einer Summevon 260,000 Franken, die mir in haarem Gelde aushezahltwurde. General Noël gab mir eine französische Bedeckungbis auf die Bernergrenze, und ich langte mit meinem heraus-gefischten Gelde glücklich in Bern an.
Im Frühling 1795 kam ich in den Grossen oder sou- Eintritt
veränen Rath der Republik. Ich ward bald in mehreren