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Meinden abhängig , denen man die Pfarrwahlen übervtrug. Ich übergehe die tausend Ungerechtigkeiten, diebey solchen Wahlen zum Nachtheile alter und verdien-ter Pfarrer statt hatten; ihre Würde in den Augendes Volkes heruntersetzte und sie oft zum Gaukelspieleder Dorfdämagogen machte. (*) — Der ganze Standwurde beschimpft, seine Glieder verleumdet und allesElend der Republik ihnen vorgeworfen. Wenn dasVolk seine Unabhängigkeit vertheidigen wollte, fo hießes, daß Priester solches fanatisirt hätten. War esunzufrieden, beklagte es sich über Bedrängnisse, überimmer wiederholte Beraubungen, fo waren es diePriester, die daran Schuld seyn muLten. Um sie vol-lends herab zu würdigen, benahm man ihnen sogarihre Titel. Wir hatten nun keine Pfarrer, keineDiener des göttlichen Worts mehr, sondern Lehrerder Sitten, Kirchendiener. — Man bemächtigte sichder Güter der Drehen und der Klöster. Man verjagteehrwürdige Greift, die durch fünfzigjährige Uebungder Tugend und Verläugnungen sich das Recht erkaufthatten, in Ruhe zu sterben. Man trieb gottgeweihteKlosterjunqfern in die Welt zurück, ohne ihnen Mit-tel anzuweisen, sich erhalten zu können. Alle Hierar-chie ward zerstört; alle Kirchenzucht verschwand undder Verfolgung ward noch Verspottung beygefügt;denn, welche andere Benennung kann man wohl derHalsstarrigkeit geben, mit welcher man darauf bestand,
<*) S. Betrachtungen über die Revolutisn i» der Schweü.