Von den Nikolaiten.
-79
erklären und mit ihnen dieBerichte der Kirchen-vater zu verbinden; allein das leugnetet, daßNikolaus, dessen in der Apostelgeschichte sorühmlich gedacht wird, solle Urheber derselbengewesen seyn.
Anm. Von denen hier erzehlten vier Meinungen wirddie erste unsers Wissens von keinem neuern: die zwey-te von den meisten, unter denen wir hier TtUemonr
niemoir. pour iervir » i'kistoiee eccie/l eo/«. Ik. ^i. 44.wirst»»» mi/dellan. iscr. to,». I. § 7Z. Bud«
deunr <ie ecclet. spoliol. p. 425 sgg. Gcsi Uellaüor.eccles. to/n. I. p. ZZI sqg. nennen: die dritte vonMosheim in inlritut. kiüor. eccies msior. 1.x. zHosgg. Die vierte von Irrig 6e Kserefisreb. nev.apoltoi. /ei?. I. g. § Z. VVeiSmattn memoradü.tiiüor. ecclel'. tonr. I. p. yy und federn in tr. äe Mco-lso Uiscono kseret. d^icoisitAr.. non au^rore Leipzigvertheidiget worden. Man kan hinzufügen, daßeinige, wie Lcclrrc, pfaff, Baumgarrm, sich ei.nes entscheidenden Urtheiles enthalten.
§ VH.
Es ist nichts übrig, als daß wir diesen Ab-schnitt mit noch einigen Anmerkungen beschlies-sen. Nichts ist gewisser, als daß die Sekte derNikolaiten von gar kurzer Dauer gewesen. Mandarf sich daher nicht wundern, daß keine Schrift-steller angeführet werden können, welche Wider-legungsschriften dieser Parthei hinterlassen hät-ten. Es haben zwar einige neuere Schriftalls-leger geglaubet, verschiedenen Stellen des N. T.ein neues Licht Zu schenken, wenn sie solche alsAussprüche erklärten, die den Nikolaiten entge-gen gesezt waren. Allein dergleichen Grundsäzesind so wilkürlich, daß sie wenigstens nicht kön-
M 2 nen