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' Von den Montanisten»
retten kezerische Gebeine cntdeken können. ObMontanus auch ein Schriftsteller gewesen? ist ei-ne Frage, die nur wahrscheinlich bejahet werdenkan, weil einige alten von einer Samlung vonWeissagungen des Montani und seiner Prophetin-nen reden. Tertullian so wol; als ihre Gegnerhaben einige dieser Aussprüche aufbehalten, vondenen nachhero geredet werden sol. Hingegenver-dienet einiger neuerer Muhtmaßung, daß die sibyl-linischen Orakel, welche unter diesem Nahmenvorhanden, Montani Arbeit sind, keinen Beyfall.
Anm. I. Was i)von dem Vaterland, Bekehrung undbeschuldigten Selbstmord gesaget worden, gründet sichauf die Nachricht bey dem Lusebio Iiillor. eocles./ibr.v. ca/1.16. aus welchem auch den leztern UmstandHicronyinus cstslo^. script. illullr. cax. 40. genom-men. 2) von seiner Begierde nach Ehrenffellen redetgedachter alte Schriftsteller, und Theodoremsretic. fsbulsr. /ib»-. III. cay. 2. z) der neuere Gelehrte,welcher gemuhtmaßet, Montanus sey Bischof zu Pe.puza gewesen, ist derHr. Pr. wernsdorf in der com-nientat. cle KlontariiE. p. 77. 4) von der Verbrennungder Gebeine des Montani und seiner Freundinnen sden Auszug aus des Bischofs Jol-annis Kirchenhi-storie in Ästemann« dibliotk. orientsl. tom. II. cap. 11.p.88 5)daß Monranus seine Einsprachen schriftlichverfasset, ist aus dem Tbeodoreto ebendas. und demEpiphanio baeres XI.VIII. § 10. zu schließen. S.wernsdorf ebendas. p. izz. 6) daß Montanusdie stbyllinlschen Aussprüche verfasset, hat Blond«in dem anaef. Buch behaupten wollen. Ihm sind LeSueur billoire äe I'e^Iise to«. I. P.466. und Lon»guerue in der angez. Äbhandl. beygetreten. S. Za-bricium bibliotk. 6r»ec. tom. I. p. 224.
Anm. 2. Die thörigten Beschuldigungen, daß Monta-nus nicht allein der Seele; sondernd auch dem Leibenach vom Teufel besessen; daß er verschnitten; daß er«in Zauberer gewesen, verdienen keine Achtung. Man
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