Band 
Erster Theil.
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679
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wegen des Osterfestes. 679

den zur Störung des Kircbenfriedens abzielen-den Unfug nachdrukltch verwiesen; sondern auchandere Bischöffe ermuntert, seinem Beyspiel zufolgen, welches auch durch scharfe nach Rom ab-gelassene Schreiben geschehen. Hier endiget sichdas, was wir von der Begebenheit wissen.

Anm. Außer dem Luscbio, sind hier die Nachrichtendes Gokraris, n. L. />-. V. 21. des So;ome-in , ^ 1 . L. ÜL»-. Vll.'cax. ly. ^iersnymi 6e viris il-iulrribus zz. Epiphattii liseres. t.XX. § 9.phskii bibliotd. cock. I2O. zu vergleiche», von nochneuern zu geschweige».

§ vm.

Diese vorausgesezte Erzehlungen könnennur, zweytens die folgenden kritischen Fragenin ihr Licht sezen. Erstlich ist eine wichtigeFrage, wer denn den Anfang dieses Unfugs ge-macht ? Die Historie giebt davon keine bestimm-te Antwort. Sie erzehlet aber Grr'mde genugzu muhtmaßen, daß von Rom aus der ersteVersuch gemacht worden, die Aenderung derasiatischen Ostcrftier zu bewirken. Nach einigensol der obengedachte Blastus in Rom den Victorzuerst gereizet haben. Wenn die Zeitrechnungder erzehltenKirchenversamlungen zuverlaßig be-kannt wäre; so würde sich diese Frage darausam besten erläutern lassen. Zweytens ist dienoch wichtigere Frage zu bemerken, wie weit B.Victor in seinem Unfug wirklich gegangen? in-dem ernige behaupten, daß er den Gemeindenin Asien zwar den Bann angedrohet; in derThat aber nicht volzogen; andere aber mit meh-

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