Vorrede.
An der Art des Vertrags habe im Grundnichts geändert. Vielleicht dürften einige dasvor eine Aenderung halten, daß ich mehr Aus-züge aus den Quellen mittheile; als es im erstenBand geschehen. Allein es würde auch damalsgeschehen seyn, und ist auch oft, wenn es gesche-hen können, geschehen, wenn wir von den älte-sten Kezereien so viele wichtige Quellen und be-sonders Urkunden hätten. Da durch dergleichenAuszüge die Beweise dem Leser selbst unter dieAugen gestellet werden und er dadurch in Standgesezet wird, selbst des Zeugnißes Inhalt undWehrt zu beurtheilen; so habe dieses vor dassicherste Mittel angesehen, zumal verworreneFragen aufzuklären.
Da in diesem Band aus der Kezerhiftorie desvierten Jahrhunderts nur ein einziger Artikelgeliefert ist, so dürfte dieses bey manchen die Be-sorgnis erweken, daß das Werk selbst zu einergrosen Anzahl vor: Banden erwachsen müße.Nun kan ich zwar noch nicht sagen, wie viel der-selben werden sollen; allein zu einigem Trost vormich und meine desfals besorgte Leser kann die-ser Grund dienen, daß nur das vierte und fünfte
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