Band 
Zweiter Theil.
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wegen der Sabellianer. sz

mit Gewisheit behauptet werden kan; die be-sonderen Fragen aber, wie viel lind an was vorPersonen er dergleichen Briefe geschrieben, sinddurch die Verschiedenheit der vorhandenen Nach-richten noch verworren. So viel ist aber dochklar, daß der an den römischen Bischof SiptumII. gerichtete Brief hieher nicht gehöre, weil erzwar einige fruchtbare historische Naebrichtenvon den sabellianischen Unternehmungen; aberkeine Widerlegungen ihrer Jrmmer enthalt. Esist auch richtig, daß Dionysius diesem Brief Ab-schriften der obigen Schreiben beygeleget.

Anm. l. Der glaubwürdige Schriftsteller, dem wir denersten Theil dieser Erzehluny zu danken haben, ist Arha-nasius, i» dcßen unten naher zu beschreibenden Buchae iententis I) on^lu, in dem ersten Band des erstenTheils seiner Werke nach der Benediktiner Ausgabe§. z. p. 247. hier nachzulesen.

Anm. 2. Weil wir bemerken, daß die neuern in der An-zeige der schriftlichen Widersprüche des Dionysii, dievor den Handeln mit dem römischen Dionysio vorher-gegangen, zu wenig Gnautgkeit beobachten, so wollenwir versuchen, dieses verworrene Srük der Kirchenge-schichte in einiges Licht zu sezen, und zu dem Ende crst-Uck die Nachrichten der altern Schriftsteller, so hierals Quellen zu betrachten, mittheilen. Eusebia» inder Lirchenhistorie stör. VII. cax. 26. erzehlet, Dio-nysius habe wieder den Sabellium Briefe geschriebeni) an den Ammon, Bischof zu Lerenike: 2) an denTelesphorus: z) an den Euphranorund 4) abcrmal anden Ammon und Euporus. Achanasius a, D- §. y u.§. lo. p. 249. u. §. i z. p. 252. redet nur von dem Briefan den Ammon und Euphranor und zwar s', daß esnur ein, an zwey Personen gerichtetes Schreiben zu seynscheinet. -Hieronymus cle viris illulrnbus caz». hatwol seine Nachricht aus Eusebii gemeldeter Stelle ge-nommen ; ist aber ihr nicht gna« qefolqet, indem eseinmal scheinet, als wenn er Dionysii Schriften wiederD z den