Band 
Zweiter Theil.
Seite
131
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des B- Derylli von Bostra. izr

sebius Und Hieronymus wiedersprechell einan-der, und dann sich zwischen beyden theilen, sodaß einige den Hieronymum dem Eusebio vor-ziehen. Diese beschweren sich, daß Eusebiusdas vor eine Kezerei erkläre, daß in Christo kei-ne andere Gottheit gewöhnet; als des Vaters,und sehen das als eine Frncht der ganz unerwie-senen Neigung des Schriftstellers gegen die aria-nische Parthei an. Andere hingegen folgen lie-ber dem Eusebio und diese haben mehr Recht,da es offenbar, daß dieser Mann die Akten derSynode vor sich gehabt. Hernach fraget sich,wie das System des Berylli beschaffen gewe-sen? Einige die dem Hieronymo allein folgenwollen, behaupten, Beryllus habe das gelehret,was nachhero der photiniamsche Lehrbegrif ge-nennet worden. Andere und zwar die meistenglauben, daß Beryllus der so genannten sabel-lianischen Vorstellungsarr am nächsten gekom-men. Noch andere meinen, daß Beryllusgelehret, Christus habe keine wahre Menschen-seele gehabt; sondern eine Seele, die von demWesen des Vaters genommen und daher diesemvollkommen ähnlich gewesen.

Anm. i) die Klage» über den Eusebrum fuhren Duoa-lc>is und Tillemonr, tom. III. p. 771 Ihnen hat schonLheaufepie in lliKiori. tiillor. unter dem Work Ler^Ilsp. 268. wiederfprochen. 2) vor einen Photiniancr haltenden Bervllum Fabricins 6. 6r. vo/. V p. 272. und meinVater tt. L. lp. yy6. z) vor einen Sabellianer -Hueriu»OriAenisn. p. IZ. und Ebeaufepie ebenvas. Eben dashat auch wol LuOSen» inllirut klleos p. ZO 2 .

sagen wollen, wenn er Bervllum vor einen NachfolgerI 2 des