Band 
Zweiter Theil.
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140
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142 Von den Streitigkeiten mit den Lehrern

gegen gebe es einige, welche glaubten, daß sie ineinem unglaublichen Ueberfluß aller sinnlichenErblichkeiten die tausend Jahre zubringenwürden.

Anm. äs civitate Oei /r'ö»'. XX. 7.

IV. Gennadius, der von diesem Grund-saz mir so viel Ordnung und Deutlichkeit redet,daß wir seine Nachricht ganz mitzutheilen vorgut finden. Läßet uns, saget er, bey den gött-lichen Verheißungen nichts irdisches; oder ver-gängliches erwarten, wie die Melitaner hoffen;auch nicht den Genus des Ehestandes, wie Co-rinthus und Marcion; auch nicht Eßen undTrinken, womit noch Papiä Vorgang Jrenäus,Tertullian, und Lactantius sich begnügen; aucknicht, daß nach der Auferstehung der Toden dasReich Christi tausend Jahre auf Erden seyn wer-de, wie Nepos gelehret, der zwischen der erstenAuferstehung der Gerechten, und der zweiten derGottlosen einen Unterschied erdichtet. Zwischendiesen beyden Auferstehungen werden die Völker,die Gott nicht erkennen, an den Enden der Erdenim Fleisch erhalten werden ; nach tausend Jah-ren aber durch Anreizung des Teufels wieder dieGerechten einen Krieg anfangen, und von Gottdurch einen Feuerregen getddet; aber mit denübrigen verstorbenen Gottlosen zur ewigen Stra-fe in unverweslichen Körpern erwekt werden.

Anm. äe äoAlnst. ecclef. 55. p. Z2.