Band 
Zweiter Theil.
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der a na Nischen Gtreirigkeiten. 699

gerlichen Obrigkeit: überal wurde daher dieVerfolgungedcgierde unterhalten und gestilket.Insbesondere glauben um, daß auf Seiten derRechtgläubigen diese Fehler vorgegangen, daßAlexander zu bald andere Bischöffe mit einge-fiochten, und daß man zu Sardica auf der Mor-genländer Verlangen wegen des Akhanasll sowenig Achtung gab. Die Arianer aber habennoch gröber gcffmdigct. Arius machte eben denFehler, daß er so eifrig suchte, eine Partheizumachen; allein Eusebius von Nikomedien ist inunsern Augen die wahre Fakel gewesen, welchedas Feiler angezündet, und der Verdacht, daßEhrsucht und Stolz ihn zur Vertheidigung desArii angetrieben, und den Eigensinn, die ein-mal ergriffene Parthei zu unlerffüzen, hervorge-bracht, scheinet sehr gegründet zu seyn. Kurznur endigen hier eine Geschichte, welche die Not-wendigkeit, nur dem Eifer vor die Wahrheit ei-ne reine Liebe gegen die andern, und Vermei-dung aller persönlichen Adfecten, zu verbinden,durch so viele traurige Auftritte und so vielehöchst unangenehme Folgen von der Unterlaßungdieser Pflicht, sehr nachdrükiich empfelen kan.

Anm. Wir haben noch von den neuern Schriftstellern derGeschichte der arianischen Kezerei Nachricht zu geben.Außer de» algemeinen Kircbengeschichtschrciberil müßenhier bemerket werden, theils algemcine Schriftsteller,unter denen einige altere, wie Samuel Lange, Jo-hann Meisner, Joh. Lrievr. Ränig, Philip Lüde-wig Hanneken, Balrh. Bcbcl, Joh. Adam GsianSecsehr unerhebliche Schriften hinterläßet!, deren Aufschrif-ten man aus Sagicrarii introäuÄ. in kiftor. eccles.

Ay 2 tom.