Band 
Vierter Theil.
Seite
545
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mit den eigentlichen pelagiünern. 545

Baronius vonLact, Jansenius, Usher, behaupten,daß die Frage schlechthin zu verneinen. Diese sehen da-her diese Stelle nicht allein als einen Beweis wieder densittlichen Charakter des Pelagii an, sondern folgernauch daraus, daß er sehr frühzeitig sich in den Morgen-landern aufgehalten, weil kein Zweifel ist, daß Chry-sostomus seinen Brief im Jahr C. 40; geschrieben. Diezweiten behaupten diese Frage schlechterdings, wie Gar-nier, Petav, Sam. Basnage, Spanhcim, weis-nrann, und erinnern gründlich, daß die blose Aehnlich-keit des Nahmens in solchen Fallen nichts beweise. Diedritten erklären zwar des Lbrysostomi Nachricht vombrircischen Pelagio, nicht aber des Isidori, und die-ses ist Voßena Meinung. Die vierten kehren es gera-de um und sind geneigter Isidorum von unserm Pelagioreden zu laßen, wie Noris, Tillemour und Narali»Alexander. Endlich die fünften entscheiden nichts, wie-Hottinger.

2 lnm. z. Wir können nicht anders als der zweiten Klaßebeitreten. Wer unpartheiisch die Gründe des Norisp. Zg. wieder Lhrxsojkomi, und Garniecs p. 6Z. undPeravs p. zo;. wieder beide Stellen erwcget, wird sichleicht überzeugen, daß man nicht anders urtheilen kan.Nur eines müssen wir dazu sezen, welches wir bei denandern unbemerket gefunden, daß Isivorus, (wenn an-ders überhaupt dieses Mannes Schriften acht sind, wel-ches wir hier nicht untersuchen können) aus der Ursachvon unserm Pelagio nicht rede, weil sein Pelagius einEremit gewesen, welches doch wol von einem Mannnicht gesaget werden kan, der so viel Reisen gethan undin grvsen Städten sich aufgehalten, wie unser Pelagins.

§- Vl.

Aus allen diesen Berichten wird nun leichtbegreiflich seyn, warum die Urtheile der neuernvoll Pelagit Charakter eben so verschieden aus-gefallen, wenn man nur dazu sezet, daß einigedurch den Kezernahmen sich berechtiget halten,viel Böses von chm zu sagen und da ihnen die gu-iv Theil. Mm ren