8r4 Streitigkeiten
ihre Gegner, daß diese Man,cKZer sind, können nochverglichen werden : Voß 9.6,7. 6zo. 720. deren i>s^-mentum cls Uaniciiseis et 8cc»ici8 in dem tnsöt. tkeol.oder tom.VI. 09er. 9.8Zl. Iqq. ebenfals bieder gekört,Noris vinäic 9. yo^. Garnier 9.176. und vorncmlich9. g07- igg. Ruders trsöd. äe?. O. 9.7. sy. und Sem»ler S. 250. u. zc-o.
§. L.XXXVl.
Von ganz anderer Beschaffenheit ist der Vor-wurf, weichen die Pelagtaner von ihren Ge-gnern ertragen müßen, daß sieNeswrianer wä-ren. Kenner der Lehrbegrife der verschiedenenältern Partheien werden allemal in dieser Ver-bindung Dunkelheit und Schwierigkeit finden,und sie für sehr unerwartet halten. Aus dieserNrsach wollen wir auch von dieser Beschuldi-gung eure nähere Nachricht geben. Die Zeu-gniße der alten Schriftsteller find diese:
I. Prosper hat zweimal nur in algemeinenAusdrüken behauptet, daß die iiestorianischenund pelagianischen Jrtümer mit einander inVerwandschaft stehen.
Anm. Diese beide Stellen sind §. I.V. angezeigt worden.
II. Voir eben diesem Schriftsteller ist einSingedicht vorhanden, welches diese Aufschrifthar: Grabschrift dernestorianischenund pe-lagianischen Kezcreien. In demselben erlaubtsich der Dichter uns folgendes zu erzählen, dienestoriamsche Kezerei sey zwar der Zeit nach,jünger als die pelagianifche, iedoch dieser ihreMutter, und aus ihrem eigenen Saamen ent-sproßt, und nach manchen verstreueren Blu-men