mit den eigentlichen pelagianer». 8if
inen wird die Aehnlichkeit endlich darinnen gesezt,daß beide behauptet, Christus habe seine Gott-heit durch seine Werke verdienet/ und darausder Schius gemacht, daß die Christen auch durchdie guren Werke erst die Gnade, und dann dieSeligkeit verdienen müßen.
2lnm. Dieses epilgpkium steht unter andern Ausgabenim zwölften Theil der Werke Augustini p. Z7-H.
III. Johann Caßianus ist in der Wider-legung des Nestor» merklich weiter gegangen;und hat mit vieler Weitläuftigkeit zu beweisengesucht, die Pelagianer hätten Christum voreinen blosen Menschen gehalten, der erst durchseinen Fleis verdienet, daß er Gott worden.
Anm. In den» /rö»'. äe incsrnstione , nachdem er /iö»'. I.cax. 2. Z. 4.5. p. 6Zl. die Lehren der pelagianer undLeporii vorgetragen, so komt er /r'ör. V. rax. i. sgg.x. 721. gerade zum Werk, zu beweisen, daß Neftoriusvon den Pelagianern es gelernet, oder wie er 1.saget, kLeresm illsm (nemlich des Nestorii) kels^lL-nse ksereüos Niscipulsm stgue imitstricem, und2. an Nestorium: Nels^isnum te Virus vowere, ke-lsxiLno lxiriru te Ldilsre.
§. I.XXXVH.
Diese Nachrichten sagen nun gar zu deut-lich, daß ihre Urheber die Pelagianer, (dennvon den Nestorianern reden wir hier nicht) indem Verdacht sehr wichtiger Irtümer gezogen,deßen Grund wol noch einige Untersuchung ver-dienet. Deswegen machen wir hier diese An-merkungen:
I. Aus der von allen anerkanten Orthodoxiedes Pelagii und seiner Anhänger in der Lehre
von