Hierbey muß erinnern, wenn es ein mahl noͤthig ſeyn ſoltedie Zapffen heraus zu nehmen, daß ich dieſe nicht alſo eingeſetzet,wie ſonſten geſchiehet/ ſondeꝛn es find ſolche all zeit unten her einsgefeilet wie Fig. 5. Tab. J. bey a b zu ſehen/ und iſt obenher ein duͤn-ner ſtählerner Keil ad getrieben, wenn ſolcher durchgeſchlagenwird iſt der Zapffen als denn leichte heraus zu nehmen ſonſtenaber wird er auch durch die groͤſte Gewalt weder wancken noch
weichen.Das fuͤnffte Capitel.
Zeiget worinnen die Waage verheſ-ſert, und warum dieſes oder jenesgeändert worden.
Geil dieſer Waagbalcken faſt zweymahl fo ſchwer als dervorige, und alſo ſo viel laͤnger und ſtaͤrcker, auch die
Gegen⸗ Gewichte viel ſchwerer gemacht, und zwar de-
rer gar drey, alſo, daß eine Perſon ſolchen nicht mehr alſo zu neh-men, heben oder tragen kan als wie den vorigen, ſo moͤchtemancher der die Urſach nicht verſtehet, meinen, es ſey ſolchesaus Unverſtand geſchehen. Damit aber jeder ſolches begreif-fen kan, will ich nicht nur weiſen was an dieſer neuen Waageverbeſſert worden, ſondern auch warum ſolches geſchehen. Al-le Veraͤnderung, als daß ich den Balcken länger, ſtaͤrcker, ſchwe-rere Gegen⸗Gewicht, und derer gar drey, gemachet, iſt geſche-hen dadurch eine ſchnellere, accuratere, und was das meiſte iſt,eine beſtaͤndige Waage zu erlangen; denn je naͤher die Laſt andem mittelſten Haupt ⸗Nagel haͤnget je kuͤrtzer und leichter kander Waagbalcken ſeyn und je weniger Gegen Gewicht iſt ndsthig, und weil bey vorigen Balcken die Laſt nur hey drey Zollvom Centro war ſo war kein ſtaͤrckerer Balcken noch 1gr