Pouch
den. Es ſeind auch zů vnſern zeitẽ hin vnd haͤr vil treff licher maͤnner gofunden/
die ettlich laͤnder in ſunderheit durchgangen vnd beſchꝛiben haben/ wie das anzer
Ordnung diſes buche.Dz erſt teil.
gen die neüwen taflen in kurtzen jaren dem Ptolemeo nach vnd nach angehenckt-in woͤlcher arbeit ich auch etwz gethon hab/ beſunde: wʒ antrifft den Rheinſtromvnd Schwartz wald/ doch nit on hilff ander gůter maͤnner/ wie ich an ſeinẽ oꝛt anzeigen will. Dar mit ich aber ein rechte oꝛdnũg halte in beſchꝛeibung der welt vndaller laͤnder/ will ich diß gãtz bůch vnderſcheiden in ſechs theil. Im erſten will icherklaren die figur der gantzen welt/ mit circklen/ linien/ parallelen/ vnd was darbey not wirt ſein zů wiſſen/ dañ das iſt ein grũd vnd fundamẽt/ aller ding do mitdie Coſmographei oder welt beſchꝛeibũg vmb ghat · Es wirt auch in diſem erſtentheil mit einem kur tzen begriff/ ſo vil als dem leyen mag angezeigt werdẽ/ dz erſt
bůch Ptolemei angezogen/ wz er für gründ ſetzet ſeiner Coſmographei. Es mag
Das anderteil.
Das dritt.
nit wol mit verſtãd der onberichtẽ in d Mat hematic võ woꝛt zů woꝛt verteüt ſcht
werden/ vñ des halben will ich es mit kurtzẽ woꝛten überfarẽ/ vñ in einer ſum̃ anzeigen den inhalt des gãtzen bůchs. Im andern theil diſes bůchs wirt zů hãden
genom̃en Europa/ vnd beſchꝛiben die laͤnder Hibernia/ Engelland/ Hiſpania-Fr anckreich vnd Italia mit jrẽ ſtetten/ bergen/ waͤſſern/ voͤlckern /etc. Dz dꝛicttheil begreifft das gãtz Teücſch lãd/mit allen ſeinen lãdſchafften/ Fürſtenthum-men/ ſtetten vnd namhafftigen flacken. Das vierd theil erklaͤrt die übꝛige laͤn-der Europe/ nẽlich/ Deñmarck/ Noꝛdwegien/ Gothen/ Schwede/ Vngerland-
Poland/ Nittaw/ Reüſſen/ Moſcowyten/ Wenden/ Siebenbürg/ Gꝛiechẽ land
vnd die Türckey. Im fünfften wirt ʒů handen genom̃en Aſta/ vnd im ſechſtenAfrica/ vñ werdẽ darin erzelt die mãchfeltige künigr eichẽ vnd pꝛouintzẽ/ mit kurtzer anzeigung derẽ dingen ſo darin gefunden/ vnd auch ettlicher nãhafftiger ge-ſchichten/ die ſich darin verlauffen haben. Weiter ſoltu froünt licher leſer wiſſen-das mein erſt fürnemen iſt geweſen Teütſch nation ſo vil mir müglich herfür zů-bꝛingen in ſeinen landſchafften vnd ſtetten/ in was geſtalt ſte angefangẽ vñ auff-gangen/ wz die natur darin ſund lich bꝛacht/ od menſchlich kunſt erfunden/ was
merckliche ſich verlauffen vñ geſchehen/ doch vff all weg mich gefliſſen zů ſchꝛei-
ben die eer liche thaten/ vßgenom̃en die wider wertige ſpaͤn/ die ſich zwiſchẽ den ſtet
ten vñ fürſtẽ erhebt/ die ʒů offtern mal nit moͤgen beſchꝛibẽ werdẽ/ will man derwar heit nach ghan/ wie dz alle hiſtoꝛien erfoꝛdern/ on verletzũg einer part heiẽaber in ſolchẽ gantz on part heiyſch mich gehaltẽ/ vff keine ſeitẽ meine affect laſſenlauffen/ ſunder der that ſtracks nach gangẽ/ die beſchꝛiben wie ſie ſich ver lauffen-vñ wie ſie võ den hiſtoꝛien ſchꝛeibern ſeind verzeichnet woꝛden/ ja zũ offtern malvß gelaſſen wz heſſig vñ ongeſchaffen dar in gefundẽ. Gott weißt es/ dz mein fürnem̃en nie geweſen/ jemãts veraͤchtlichẽ anʒůtaſtẽ/ ſund vil lieber wolt bei menlichem dãck dañ ondanck od fyentſchafft in meinẽ ſchꝛeiben erlangen. In ſum̃a was
ich võ einer jeden ſtatt od herꝛſchafft hab gef unden/ dz hab ich mit kurtzẽ woꝛten
s ben. Ich bekeñ auch dz ich manch ſtatt
angeʒeichnet. Iſt es ongeſchaffen. o hab ich es vff dz glimpffigſt geſchꝛet8 eüt ſcher nation für mich genoſñen hab-die zů beſchꝛeibẽ/ vñ etwã den mindern theil ihꝛes lobs angezeigt/ nit auß verachtung/ ſunder dz mir nit mer daruon zů wiſſen iſt geweſen. Welchs auch ebẽ die vꝛſach iſt geweſen/ dʒ ich manch herꝛlich ſtatt überhüpfft hab/ vñ gar nichts von jrẽweſen geſchziben. Ich hab mich biß haͤr is. jar läg vnd etwz darüber weit vñ bꝛeiterkundiget in Teũtſchẽ land/ vnd allenthalbẽ hilff geſůcht/ wie dañ das die not-turfft in eim ſolchen fürgenom̃en werck erfoꝛdert/ vnd wo ich ein gelertẽ vñ erfarnen mañ gewüßt/ den angeruͤfft/ jm mein fürnemẽ entbloͤßt/ hab auch mãchengůtwillig gefundẽ/ der mir mit geneigtẽ willẽ die hand bottẽ/ mit.N ericht