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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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DCCCVIII
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Zwel dwaſſer Aünigshofen im Gꝛauen land/ fleüßt von Oꝛient gegen

deccvij; Das dutt buchVon dem waͤſſer Sala ſo durch rancken

land in Meyn laufft i kerAla das waſſer entſpꝛingt bei eim doꝛff dz auch Sala heiße nigedent/ meret ſich je lenger je mer/ dann es entpfahet acht ʒuͤflie 1waͤſſerlin/ Flading/ Barꝛ/Strolta/Ro 5 8 Laut, 9

nach Aſchach. Es ligen vil herꝛlicher fleckẽ an diſem waſſer⸗ ſueßderlich Neüwẽſtatt/ Hamel burg etc. kõpt bei Gemünd in Main. Es i aufftein and gros waſſer dz auch Sala heiſt entſpꝛingt bei dẽ Vichtelberg/ lar 2gegẽ mitnacht/ wie hie vnden bei ð ſtatt Eger gemeldet wirt. Es ſeind die 95 5cken von dẽ erſten waſſer Sala Salici genãt woꝛden. Aber dz etliche recht 020die man auch Salicas leges nent/ kopt nit diſem waſſer/ ſond von eim ckenZoͤſiſchẽ wort lin ſal/ das ein pallaſt heißt. Es ligen auch an d Sal z wen fle 8*die do heiſſen die ober vnd vnð Saltza. In dẽ obern hat Carolus Magnus 5ein herꝛlichen pallaſt gebauwẽ/ vnd wie Egin hardus ſchꝛeibt/ iſt er durch 0 öMein die Sal geſchiffet auff dz geickgt dẽ Saltzfoꝛſt 10 ander wal ffEr hat an diſem oꝛt offt verhoͤꝛt d außlendigẽ kün igen legatton borſche 5ten ſo ʒů jm kamẽ. An diſem oꝛt hat er auff gericht beſtaͤtigt das biſtht öMeidẽ burg. Nach jm habẽ ſich auch an 155 oꝛt gehaltẽ des luſts halb ſo 90 33die dꝛey keyſer Ludouicus Pius/ Arnulfus vnd Otto der erſt. let ſtiß 15Pallaſt gar zerfallen daruõ man nochetlich ſtuck ſichtt/ vnd iſt das ober S6in einer ſtatt erwachſen/ die man ietzundt Neüwen ſtatt nent.

5 2.*. 1% 2.Von etlichen geſchichten ſo ſich Würtzburgvnd darumb verlauffen haben.Nno domi/ zi iſt mit rath des heiligen Bon ifacij vonPipino Würtz burg dz biſthumb auff gericht woꝛden; ten966 o. hat keyſer Ott der erſt ʒů Würtzburg ein reichßtag ge 4 ndmit den Teütſchen fürſten/ vnd do gehãdlet von dem reich⸗ Jward anch do beſchloſſen ʒů ʒiehen wider die widerſpen nig chi

liener. Anno v4. ward Nüpold Marggraue von Oeſtereich beruͤfft 15 man

ſchoff Berenward ghen Würtzburg/ ʒů begon ſant Kilians feſt/ aetlich ſchimpff ſpil hielt/ ward 1 h troffen 1 pfer 90ſtarb. Es ſolt der ſchutz ein andern troffen han/ aber er felet vnd traff den 25ſtẽ. Anno roi. Erneſtus des ietz gemeltẽ Lüpolds ſun/ Marggraue fehl,ſtereich hertzog Schwaben ward auff eim geiaͤgt troffen mitem pf,darunon er ſtarb. Es volt ſeiner geſellen einer ein wild ſchwein geſchoſſen ehenraff aber den fürſten. Anno 10%. iſt ein gros zweitracht erſteder deerbiſchoff Adel ber vnd ſeiner ſtatt Mürtzburg/ ʒweier keyſer halb. Dan 25 ünigwas mit keyſer Henrichẽ dem vierdten dꝛan/ aber der biſchoff het es 11 was ·Růdolphen hertzogen Schwaben/ der wider keyſer Henrichen er wölt m8 Anno Chꝛiſtirosſ.als die ſtatt Würtz burg anhieng keyſer Henrichevierdtẽ/ der Bap ſt ſolich anhenger alle verbañet/ erſtůndẽ vil todes bigẽrauberei bꝛeñen darauß. Die dẽ Bapſt an hiengen/ nenten ſich diegle vonS. Peters/ welche auff des key ers ſeiten warẽ/ hie ſen ſie die abtrinigen dieder kirchen. nach dẽ allenthalben onfrid 1 was/ veroꝛdne e dbapttiſchẽ fürſtẽ/ die Schwabẽ/ Savẽ Batern ein gemein geſpꝛ⸗ iteſtatt Würtzburg. Sol ich verſamlũg wolt keyſer Hẽrich zertreñen/ ka ö hauffVeuffer volc ward aber võden Schwabe in die ſocht gekribe do fa peu