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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herrschafften, fürnemsten stetten, geschichte[n], gebreüchen, hantierungen etc. / zum offtere[n] mal trefflich seer durch Sebastianu[m] Munsteru[m] gebessert in weldtlichen vn[d] natürlichen historien, vn[d] ietzunder aber biß auff das tausent fünffhundert drei vn[d] fünfftzigst jar gemeret. Item auff ein neüws mit hübschen figuren vnd landtafle[n] geziert, sunderliche[n] aber werden darin co[n]trafehtet siben vn[d] viertzig stett, vnder welche[n] bei dreissig auß Teütscher nation nach jrer gelege[n]heit dar zu kommen, vnd vo[n] der stetten oberkeite[n] do hin sampt jren beschrebungen verordnet
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CMXXIIII
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We. 11 77 8 4 0 f

deccer r Das diite buͤcherblehen gelühen/ auff ſich vnd ſeine kinder/ vnd hãd die Teütſchen heren ufin beſitz gehabt g. ſchloͤſſer vndss. ſtett. Es ſaß künig Sigmund zů Cra 10 11 9

ſeinem ſti vnd kam der Hohmeiſter geritten in ſeinem wapen rock/ vndan künig/ fiel auff ſeine knei/ do ward er auffgenoſñen/ legt 4 le

num

deus kleid von jm/ vnd empfieng dz land zů Pꝛeüſſen zu.hen. Es gab der künig 1 Hehe e ehe welvnd ward jm der tittel geben/ ein hertzog võ Pꝛeliſſen uchſein ſtandt vnd ſitz geben/ nehſt bey dem künig. Es ha 97 5Marggraue Joͤꝛg für ſich vnd ſeine zwen bꝛuͤder Mar 9ue Caſimir vñd Marggr aue Hans an den fanen gri 5 desdas ſo der Hertzog kein erben gewünn/ ſo ſolten ſie erbenlands Pꝛeüſſen ſein. 5

von Bum auß Schwaben lannd biß ghen

8 Rünigſperg haupt ſtatt in Pꝛeüſſen.

N S m/ Gengee t oͤꝛlingẽ/ Otingẽ/ Gůn 1 1 apach Tlörgberc,Foꝛcheim/ Böberg. Darnachs meil ghen Roburg. Sechs meil gen G50

tal/ zwo gen Salfeld/ dꝛei ghẽ laſchhauſen/ zwo ghẽ Ral/ zwo ghere l gen

dꝛet gen Neüwẽburg/eghẽ Weiſſenfels/ g. gen Leypßig. Võ Lypßig; miPlenburg“; gen Tommetsſe 945 95 Lucke Mals ehe ge 5 Berl, fünf 1Vie benberg/fünff gen Fräckfurt/ dꝛei gen Biber tich⸗ z. gen Meſeritz⸗ 5. gen 5nen/ ſieben gen Boſenſß. gen Ginſen/ zwo gen Schar muſelſßy. gen Leßlen⸗ 11 75Choꝛn/z. gen Kol menſee/ʒ. gen Gꝛůdentz/ s. gen Mergen werder /s. gen R8 gen Bꝛüſchenmarck/. gen Holannd /. gen Mülhauſen /g. gen HeilsByel/ g. gen Branden burg/ vnd von dannen meil gen Künigſperg. 1Von dem Augſtein oder Boꝛnſtein ſo man inPꝛeüſſen am moͤre auff lißt. 5 it

Vgſtein neñen die Natiner Succinũ/ dʒ iſt/ ſafft ſtein/ aber dle 91511 chen heiſſen jn elecrrũ/dañ ſo man jn reibt vnd er hitziget/ zeücht e b2 ſich klein geſtüp. Die altẽ Teütſchen habẽ jn genant gleſſum/ da 1* das er durchſicht ig iſt wie ein glaß. Etlich meinen das aug ein ſereſe 1V geſtanden harn des thiers ſo man zů Latyn Lynx nennt do 1 11auch diſen ſtein Lyncurtum nennen. Die andern ſagen es ſey augſte in ein ban 5laßt oder gummi aber die felen gar weit dañ in Pomern vñ Pꝛeüſſen findt ma.kein baum ain moͤꝛe/ von dem hartz trieffe/ daruon man augſtein leſen moͤg 5W 0 1 die ander nes ſei augſtein ein ſchwefel oder ein bech/ dañ er eint v 1feißte. on dem oꝛt do man den Augſtein findt/ haben die altẽ kein gewiſſert 110

a Haff, geha be Die Griechen haben gemeint er wachß in Italia vnd beſund ann8 ia oder bey dem waſſer Pado. Die andern haben ge meint man in 1diſpania/ vnnd etelich andern ſchꝛeiben man find jn inn den Occidenti chen e,ſeln. Aber Plinius ſchꝛeibt/ das er gefunden werd in ettlichẽ inſeln die gegen Learnacht ligen vnd ſey der ſelbigen inſeln eine Gleſſaria genent/ darũb dz ic dieſchen N. Augſtein gleſſum haben genent. Das iſt gewiß das zů vnſern zeltenwind den Augſtein herauß werffen an des moͤꝛes geſtad( wie auch vo: zeiten deſunder an dem oꝛt/ do voꝛ zeiten die Gottones vnd Schwabẽ gewonk haben d5 5 kleine halb inſel gelegen iſt/ vnd darin zwo ſtett mit namen Puccec 1ſeu 5 vnd item in Pomern/ welche oͤꝛter alle nit fer võ vßgãg der Wivel emnd/ doch aller meiſt findt man Sudaw do man es im Strom nennt Syffiend