Von dem Teuſeſchen land. deck x
Lyf fland. In Sudaw werden beyzo. doꝛffer vmb die peninſel gefunden/ do mant
vonn alten zeiten herꝛ den aůgſtein mittgarnen gleich wie die fiſch geſůcht hatt.Es haben die ynwoner ſunderlich achtauff die wind ſo zwiſchen Occident vnd.¶mienacht erſton vnd das moͤꝛe bewegen/( ʒzů Natin nent mã ſie Fauonium⸗ Coꝛumvnd CTraſeiã vñ ſie lauffen auch alle dem
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, msꝛe zů by tag vnd by nacht/ tragen mit
5, 8 inẽ feed ſeind von linen gefloch
se cen vnd die inden ſie an weit zerthanenN 4 ſt 3
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N D V gabeln/ vnd als bald das moͤꝛe ſtill wirt/S laufen ſie nacker in das hinfallend moͤꝛe55— vnnd mit jren fiſch garnen ſchoͤpffen ſie1 dem boden was ſie finden. Sie bringen zum offtern mal ein gras herauß/ das
1 der poleien nitt ongleich. Vnnd als bald ſie gegriffen haben mit ihꝛem garn vie an aldach dem augſtein im zů getribnen moͤꝛe walen/ lauffen ſie wider zum geſtadẽ/ do een ſchonft,f 10 ie weiber warten was ſie gůts bꝛingen/ vnnd ſchütten auß dem garn was ſte
1 wc poͤft habẽ/ ſo klaben die weiber dar auß was gůt iſt. Vñ wan es gar kalt iſt-5 ſcl ben die weiber an geſtaden ein fe üwer/ woͤꝛmen jren mennern die klerder vndtea den ſie vmb jren bloſſen leib biß ſie erwarmẽ/ darnach faren ſte wider inß waſ-ober and fiſchen wie voꝛ. Vnnd was ein ieder facht/ das můß er den voͤgten vndben keiten bꝛingen/ vnnd dar gegen gibt man im ſo vil ſaltz als vil er augſteinim gt. Kein andern lon vnd ſold gibt mañ inen für ir gros muh vnd arbeit ſo ſieau paſſer haben. Vnnd das iſt ein gar alter brauch/ ſo vonn vilen jaren her bißaüff vnſer zeit gebꝛacht iſt. Mann laßt nitt ein ieden an dis oꝛt kommẽ do mannſe waſtein liße/ do mit nichts daruon entwendt werde. Dan mañ bꝛingt ein groſ-tau lichen nůtz darauß. Ettlich ſchꝛeiben das mañ alle lar ongeferlich für zehenallet Reiniſch gulden den kaß ffleüten überantwurte. Vñ die weil der aůgſteincblem ei farben hat/ wirt doch keiner hoͤher geſchetzt weder der weiß/ dañ ð hatt einalle Jerüch/ vnd ein groſſe krafft in der artzenet/ dar zů findt mann ſein auch am85 minſten. Der gel iſt erwas anmuͤtiger dann der weis/ aber nit ſo krefftig. Anö ſunden dern oꝛten do mann auch augſtein ſůcht⸗ bꝛaucht mann kein garn dar ʒů-keit er mann ſůcht in im trocken ſand/ wie in daß moͤꝛe durch ſeine ongeſtumig-15 fil er gewoꝛffen hatt. Ettliche graben mitt karſten in ſand vnd griblen jnWeſar⸗ vnnd das hatt man ſunderlich in kurtzen zeiten angefangen zů Dantzig.ban cher aůgſtein ſo gar durchſichtig iſt/ in dẽ findt man ʒů ʒeitẽ klein thierlin/ als989 ſeind fliegen/ ſchnakẽ/ jemẽ/ onmeiſſen oð andere würmlin/ welches ein anʒerale dʒ d aůgſkein zũ erſtẽ ein flüſſig bech iſt/ vñ ſo dz auß dem erdtrich quilt/mndelslich thierlin dꝛyn vnd werden dꝛyn beſchloſſen/ biß ſich dz bech zũ ſtein ver-mg et. an bꝛaucht den weiſſen aůgſtein ʒů den zeiten der peſtilentz/ dañ mann ömach. n den camern ein gůten ranch dar von/ ð wert biß an dꝛitten tag. Mann 1Dar t auch paternoſter koͤꝛner/ finger ring/ klein gefeß vnd menſchen bildnuſſenin kein. In ð artzenet bꝛaůcht mañ den auͤgſtein ds blůt do mit zů ſtellen/ ſe o mañdie ſich ter ſtelt auch den onwillen des magens/ ſtelt den ſtůlgang⸗ ſtelt alle flüßKarg ziehen in die geſchwaͤr/ oder vonn dem Haupt in hals ſteigen/ vñ vnd demſchꝛ 1155 knodẽ ſich auff blaͤiẽ/ die mañ zů latin glãdes/ dz ſeind eichlen nent. Etlichdenig auch dar võ/ dz er dle ſchwangern frauwẽ bald macht geberẽ/ ſo mã in einin fewer bꝛẽt/ vñ d weibe im fůr die naſen helt. Erlich woͤllẽ auch by 5 95ma