annahm/ verwundert war. Mit verdünnter Schwefel- ^säure die polirte Fläche desselben bestrichen und nach ^einiger Zeit wieder abgewaschen, zeigt er bei viel dun-kelgrauerer Farbe / auch eine von dem Silberftahl, ver-schiedene Zeichnung von Damast. Das Verhältniß vondem Chrommetall zum Stahl war in vorliegendemFall wie 1 : 70.
Hr. Pfarrer Gutmann von Griffensee liestseine Theorie über die Wahrscheinlichkeit in der Wik-terungskunde vor. Derselbe leitet die Veränderungenunserer Atmosphäre durchaus nicht von tellurischen Ein-flüssen, wie Wolkenzüge / Lage gegen die Winde / grös-serer oder geringerer Entfernung ansehnlicher Wasser-Behälter/ Empfänglichkeit des Bodens für Wärme-Er-zeugung oder Feuchtigkeit, noch vom Herabrüken oderSchmelzen des Polareifts u. s. w. her/ sondern vondem Einstuß astralischer Potenzen. Jene die tellurischenerschweren eS allerdings , den Gang der Witterung füreine Gegend auf Tage hin vorauszusehen/ und machenes unmöglich / daß die Beschaffenheit unserer Atmos-phäre überall am gleichen Tage dem Zug der astrali-schen Potenzen folgen könne; dagegen ist der Gang desSinkens und Steigenö der Wärme, die eintreffendenkürzern oder länger« Schnee- uud Regenzeiten aller-dings aus jenen supralunarischen Kräften zu berechnen.
Ist doch die Einwirkung der Körper unsers Sonnen-Systems auf einander in den Perturbationen ihres Lau-fes bereits erwiesen, ist nicht der Einfluß des Mondesauf unsere Meere ohne Zweifel? und sogar sein Ver-! 5hältniß der Sonne hier wie 7 r 3 ? Sollte nun die Gra-vitation die einzige Beziehung dieser Körper zu einan-;der seyn? Hr. Pfarrer nimmt das Licht/ als daöje-! 6 ,nige Mittel an, wodurch die Himmels - Körper aufunsere Witterung einwirken, und stellt zu tiefem;Ende hin dem photommischen Experimente von Bau-st er, nach welchem Vollmondlicht sich zum Sonnemj nunlicht wie 1 ;300,000 und zur Tageshelle wie 1 : 90,ooaj „aüverhalten soll , ein anderes entgegen, demzufolge du' Enl