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Kurze Uebersicht der Verhandlungen der allgemeinen schweizerischen Gesellschaft für die gesammten Naturwissenschaften in ihrer zehnten Jahresversammlung zu Schaffhausen, den 26., 27. und 28. Heumonat 1824 : nebst der Eröfnungsrede des diesjährigen Vorstehers Johann Conrad Fischer
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Verhältnisse wären, wie i r 94o, und 1:5 2 /tz. Der-,selbe stellt dann folgende Hauptmomente auf:

1 . Das Sonnenlicht hat die meiste Influenz auf denFortschritt und die Abnahme der Temperatur,und zwar ist die Mittag-Höhe der Sonne wichti-ger als ihre Entfernung von der Erde daherdas regelmäßige Steigen der Temperatur von MitteMerz bis Anfangs July u. f. w.

2. Der Mond hat nach feiner Höhe am Horizont, fei-ner Nähe oder Ferne von der Erde, seiner Stel-lung zwischen Sonne und Erde den meisten Ein-fluß auf die veränderliche Temperatur und Wit-terung einzelner Tage und Wochen, daher z. B.die größte Hize wochenlang vor dem längsten Tageeintritt, da sie nach dem Sonnen-Einfluß auf denlängsten fallen sollte.

3. Der Planeten-Einfluß tritt vorzüglich dann ein,wann die Sonne in Ansehung der erreichten Mit-tagshöhe gegen unsere Erde sich eine beträchtlicheZeitlang gleich verhält, also zur Zeit des längstenund kürzesten Tages.

st. Die obern Planeten müssen in ihrem Vollschein(Opposition) dem Vollmonde ähnlich wirken, d.h.die Luft schöner machen, im Sommer helle warmeTage, im Winter auch heiteres Wetter, mit tro-kener intensiver Kälte bringen; ihre Abwesenheitam Himmel (Conjunktion) muß dem Neumondähnlich wirken, eher Nässe herbeiführen.

5. Da wo die Sonne dem Zenith nahe ist, beraubtihr übermächtiger Einfluß die Planeten aller be-merkbaren Einwirkung.

6. In den gemäßigten Zonen sind mehr ganze Jahr-gänge einander gleichförmig als einzelne Tage undWochen.

Hr. Verfasser sucht diese Principien theils durch Rech-nungS-Refultate, theils durch Erfahrung langer Jahrenachzuweisen und zu begründen und legt zu diesemEnde hin verschiedene mit unermüdetem Fleiß und Aus«